Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bundesrat gibt zu: Sicherheitslücke in Bundesinformatik blieb jahrelang unentdeckt



Die Computer der Bundesverwaltung waren während Jahren ein leichtes Ziel von Hackern. Der Bundesrat hat am Donnerstag bestätigt, dass zwischen 2014 und Anfang 2017 eine Sicherheitslücke bestand.

Diese hätte den unberechtigten Zugriff auf eine beschränkte Anzahl von Anwendungen des Bundes ermöglicht, schreibt der Bundesrat in einer Antwort auf eine Interpellation des Tessiner CVP-Nationalrats Marco Romano. Welche Departemente betroffen waren, gibt der Bundesrat nicht bekannt.

Folgen unklar

Die Sicherheitslücke wurde am 27. Januar 2017 entdeckt und am 9. Februar 2017 endgültig geschlossen. Daraufhin seien der für die Informatik zuständige Departementsvorsteher Ueli Maurer und später der Bundesrat informiert worden. Die Kommunikation über den Vorfall innerhalb der Bundesverwaltung war als vertraulich klassifiziert. Dennoch berichtete die «Weltwoche» im Frühsommer über den Vorfall.

Dessen Folgen sind unklar. Die Untersuchungen hätten keine Hinweise darauf ergeben, dass die Sicherheitslücke unberechtigt ausgenutzt worden sei, schreibt der Bundesrat. Allerdings lasse sich das nicht vollständig nachweisen und damit auch nicht ausschliessen.

Nicht erstes Leck

Eine Administrativuntersuchung hat der Bundesrat nicht eingeleitet. Es gebe keine Hinweise auf strafrechtlich oder disziplinarisch relevante Handlungen, hält er in seiner Antwort fest.

Es ist nicht das erste Sicherheitsleck beim Bund. Für Schlagzeilen sorgte 2016 etwa der Spionage-Angriff auf den bundeseigenen Rüstungskonzern RUAG. Bei diesem wurden mehr als 20 Gigabyte Daten entwendet. 2012 entwendete ein Informatiker des Nachrichtendienstes Daten und versuchte diese zu verkaufen. (whr/sda)

Hacker übernimmt die Kontrolle über selbstfahrendes Auto

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

Zwei Schweizer bei Badeunfall in Kolumbien getötet

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

HSG reicht Strafanzeige gegen Professor ein

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Linus Luchs 31.08.2017 13:01
    Highlight Highlight Und dieser Bundesrat, der schon mehrmals zur Kenntnis nehmen musste, dass die Bundes-IT nicht vor Hackern sicher ist, treibt trotzdem ein flächendeckendes E-Voting voran. Offizielles Statement: "Auf die Zustellung physischer Unterlagen (Stimm-/Wahlzettel, Stimmausweis und -couvert sowie Erläuterungen) an die Stimmberechtigten könnte demnach ganz oder teilweise verzichtet werden."* Ist das Ignoranz? Opportunismus? Naivität? Jedenfalls ist das eine Regierung, die ihre Verantwortung nicht wahrnimmt.

    *https://www.bk.admin.ch/themen/pore/evoting/index.html?lang=de
  • DailyGuy 31.08.2017 12:46
    Highlight Highlight Das BND will ab morgen die Kabelaufklärung einführen, der Bund kann aber selber nicht einmal die Daten sicher halten. Wird ja spannend.
    • wizzzard 31.08.2017 14:25
      Highlight Highlight Ich hoffe mal, dass Sie sich da täuschen. Der BND sitzt nämlich in Bayern und ist der deutsche Auslandsnachrichtendienst.
    • viella 31.08.2017 18:41
      Highlight Highlight O'zapft is!

      Gruss aus Pullach
    • Nuka Cola 06.09.2017 22:05
      Highlight Highlight @Wizzard, NDB und BND sind jetzt nicht so unterschiedlich im Wortlaut.

Korrektur-Initiative: Bereits 72'000 Unterschriften gegen Lockerung von Waffenexporten

Nur einen Monat nach ihrer offiziellen Lancierung sind für die Korrektur-Initiative bereits mehr als zwei Drittel der benötigten Unterschriften zusammengekommen: Gemäss Blick haben die Initianten bereits 72'018 Unterschriften gesammelt.

Die Initiative verlangt, dass Schweizer Rüstungsexport-Güter nicht in Bürgerkriegsländer und in Staaten exportiert werden dürfen, welche systematisch die Menschenrechte verletzen. Hinter dem Anliegen steht die «Allianz gegen Waffenexporte in …

Artikel lesen
Link zum Artikel