Das Smartphone ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch wie zufrieden sind die Kundinnen und Kunden wirklich mit ihrem Handy-Abo? Zumindest gemäss einer Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts Moneyland (siehe Quellen) landen die grossen Namen in der Schweiz nur auf den hinteren Rängen.
Im Durchschnitt aller Faktoren, bei denen neben Internet und Preis-Leistungs-Verhältnis auch Punkte wie Netzqualität, Roaming oder Kündigungsfristen bewertet wurden, liegt Wingo vorne. Mit 8,3 von 10 möglichen Punkten belegt die Swisscom-Marke den ersten Platz.
Ebenfalls weit vorne liegen Coop Mobile (8,1 Punkte) sowie Gomo und M-Budget Mobile (je 8,0 Punkte). Leicht dahinter landet Galaxus Mobile (7,9 Punkte).
Damit liegen die günstigen Mobilfunkabos, welche die drei Schweizer Netzbetreiber in Zusammenarbeit mit den Grossverteilern unter anderen Marken anbieten, vor den eigentlichen Hauptmarken.
Swisscom liegt mit 7,5 Punkten nur im Mittelfeld aller beurteilten Schweizer Mobilfunk-Angebote, wie die Umfrage-Ergebnisse vom Dienstag zeigen. Schlusslicht ist demnach Sunrise mit nur 7,1 Punkten, knapp davor liegen noch Salt und Yallo mit je 7,4 Punkten.
Während die Kundinnen und Kunden mit dem mobilen Internet (8,0) und der Netzqualität (7,9) bei allen Anbietern recht zufrieden sind, fallen das Preis-Leistungs-Verhältnis (7,5) und der Kundendienst (7,4) etwas ab.
Generell weniger gut schneiden die Schweizer Mobilfunk-Anbieter beim Roaming (7,1) ab. Das Thema sei ein Dauerbrenner, sagt Ralf Beyeler, Telecom-Experte bei Moneyland. «Auch in den vergangenen Jahren wurde Roaming unterdurchschnittlich bewertet.»
Auch dieses Jahr könnten die Roaming-Gebühren bei Reisen ins Ausland ein tiefes Loch ins Portemonnaie reissen, warnte Moneyland Anfang Juni. Die Unterschiede zwischen den Anbietern seien nach wie vor gross.
Am wichtigsten sei es, sich vor Ferienbeginn zu informieren und die entsprechenden Pakete oder Optionen zu kaufen, wurde der Telekomexperte Ralf Beyeler in der Mitteilung zitiert. Sonst könnten innert Minuten Kosten von mehreren hundert Franken entstehen.
Deutlich günstiger sind laut der Moneyland-Studie sogenannte Reise-eSIM-Karten, mit denen die Roaming-Gebühren der Schweizer Mobilfunkanbieter umgangen werden können. Allerdings würden nicht alle Smartphones diese eSIM-Karten unterstützen.
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(dsc/sda/awp)
Für die meisten dieser Faktoren können die Daten Objektiv erhoben werden. Interessant wäre dann ein Vergleich zwischen Erhebung und subjektivem Empfinden. Aber das wär wohl zu teuer für moneyland.ch, nur um in die Medien zu kommen.
Also wer über 25.- im Monat für Flatrate alles zahlt (Ausnahme ganz ganz viel Roaming), tut was falsch. Die Swisscom Preise sind ja jenseits.
Was mich extrem nervt, dass man immer diese Deals machen muss, und noch Bundle usw... sollte verboten sein.
Europa zeigt's ja, dass das (dort) alles nur Abzocke war, und den Anbietern gar keine tatsächlichen Kosten beim Roaming entstehen, es ihnen auch absolut zumutbar ist, dafür keine Extragebühren einzuziehen, und dann erst noch dermassen unverschämte!