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ZU DEN JAHRESZAHLEN DER SWISSCOM, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 7. FEBRUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Swisscom Shop von aussen, fotografiert am Freitag, 19. Januar 2018, in Zuerich Oerlikon. Die Swisscom kaempft seit Tagen mit technischen Problemen. Betroffen sind Festnetz- sowie Mobilkunden. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Datenklau bei der Swisscom: Nun werden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Bild: KEYSTONE

Unbekannte klauen 800'000 private Swisscom-Daten – so prüfst du, ob du betroffen bist



Unbekannte haben sich im Herbst 2017 missbräuchlich die Kontaktangaben von rund 800'000 Swisscom-Kunden verschafft. Sie hatten dafür die Zugriffsrechte eines Vertriebspartners des Telekomriesen entwendet. Die Swisscom verschärft nun die Sicherheitsmassnahmen.

Betroffen sind laut Swisscom sogenannte «nicht besonders schützenswerte Personendaten», namentlich Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Es handle sich also grösstenteils um Kontaktdaten, die öffentlich oder über Adresshändler verfügbar seien.

Die Vertriebspartner der Swisscom dürfen auf solche Angaben beschränkt zugreifen, damit sie die Kunden identifizieren, beraten und Kundenverträge abschliessen oder anpassen können.

Sicherheitsvorkehrungen werden verstärkt

Nicht betroffen vom Datenleck sind Passwörter, Gesprächs- oder Zahlungsdaten. Hier griffen seit langem strengere Schutzmechanismen, hält die Swisscom fest. Trotzdem habe die Aufklärung dieses Falls für die Swisscom höchste Priorität. Als Sofortmassnahme sperrte der Konzern die betroffenen Zugänge der Partnerfirma.

Zudem werden Zugriffe durch Partnerfirmen neu stärker überwacht, bei ungewöhnlichen Aktivitäten wird ein Alarm ausgelöst und die Zugriffe gesperrt. Weiter werden grössere Abfragen von sämtlichen Kundenangaben künftig technisch unterbunden. 2018 wird für alle notwendigen Datenzugriffe von Vertriebspartnern eine Zwei-Faktor-Authentisierung eingeführt.

Die Swisscom habe den Vorfall im Rahmen einer routinemässigen Überprüfung der Betriebsaktivitäten entdeckt und detailliert intern untersuchen lassen, heisst es weiter. Der Telekomanbieter betont, dass das System nicht gehackt wurde. Login und Passwort seien letzten September einem Vertriebspartner entwendet worden. Die Swisscom prüft alle rechtlichen Schritte und behält sich eine Strafanzeige vor.

Auch der eidgenössische Datenschutzbeauftragte wurde informiert. Über die Täterschaft wisse die Swisscom heute nichts, sagte Philippe Vuilleumier, Chef der Gruppensicherheit, in einem Interview auf der Swisscom-Internetseite. Die forensischen Ermittlungen hätten bisher ergeben, dass die Täter eine französische IP-Adresse nutzten.

«Wir bedauern den Vorfall – das entspricht auch nicht dem Anspruch, den wir an uns selber haben», sagte Vuilleumier weiter. Die Swisscom habe nun alle Massnahmen eingeleitet, dass dies in dieser Form nicht mehr passiere.

So prüfst du, ob du betroffen bist

Es bestünden keine Hinweise darauf, dass die Kunden einen Schaden erlitten, heisst es in der Mitteilung. Bis heute habe die Swisscom keinen Anstieg von Werbeanrufen oder anderen Aktivitäten zum Nachteil der betroffenen Kunden festgestellt. Mobilfunkkunden können eine SMS mit dem Stichwort «Info» an die Nummer 444 senden und damit feststellen, ob ihre Daten betroffen sind.

Die Swisscom rät allen Kunden generell zur Vorsicht bei ungewöhnlichen Kontaktaufnahmen oder Marketinganrufen. Ungewöhnliche Vorkommnisse können der Swisscom gemeldet werden.

(sda)

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toto 08.02.2018 14:43
    Highlight Highlight Der Gipfel an der ganzen Geschichte ist, dass jeder, der die 444 INFO schickt, ZAHLT für das SMS !!!!!!!
    Die Swisscom bereichert sich noch..... an ihrem Fehler.
  • The_Doctor 08.02.2018 00:19
    Highlight Highlight Ich war bis vor kurzem Swisscom-Kunde und habe zu Sunrise gewechselt. Bei mir funktioniert die Abfrage über die Nummer 444 jedoch nicht. Gibt es noch eine andere Möglichkeit, abzufragen, ob man betroffen ist?
  • chsquad 07.02.2018 21:37
    Highlight Highlight Ich finds ja schön, dass sich leute aufregen wenn datenschutz das thema ist aber die meisten der schreihälse die nun swisscom anschwärzen geben tagtäglich unmengen an daten an facebook, google und co. was um weiten umfangreicher ist als "nur" adresse, tel. Nr und geb. Datum.

    Der leak bei digitec enthielt übrigens praktisch dieselben daten und da war das geschrei weitaus weniger.
    • Midnight 08.02.2018 00:34
      Highlight Highlight 1. gibt es einen gewaltigen Unterschied zwischen Daten, die ich freiwillig preisgebe und Daten, die ich einer Firma anvertraue, welche diese aber aus Fahrlässigkeit für Dritte zugänglich macht.

      2. war der Shitstorm bei digitec ebenfalls ziemlich gross. Nur sprach digitec nie von "nicht besonders schützenswerten Personendaten".

      Ich finde es ziemlich krass, dass die Swisscom die Dreistigkeit besitzt für den Kunden zu entscheiden, welche Daten "besonders schützenswert" seien und welche nicht.
      Kundendaten sind generell schützenswert, da gibt es keine 2. Klasse!
  • Schönbächler 07.02.2018 18:30
    Highlight Highlight Betroffen sind laut Swisscom sogenannte «nicht besonders schützenswerte Personendaten», namentlich Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Es handle sich also grösstenteils um Kontaktdaten, die öffentlich oder über Adresshändler verfügbar seien.

    Diese Daten sind erst recht vertraulich zu behandeln! Weil die Leute kein Bock auf Spam und Telefonterror haben und genau so kein Bock auf Identitätsdiebstahl.

    Saftlade...
  • patnuk 07.02.2018 15:45
    Highlight Highlight Ich wusste auch nicht dass mit den Nummernschilder meines Auto meine Adresse und Name frei zugänglich sind auf dem Verkehrsamt, man muss eine Blockierung speziell beantragen. Die Frage ist, kann bei Swisscom eine Übergabe meiner Daten an Dritte blockieren.
    • chsquad 07.02.2018 21:29
      Highlight Highlight Anbieter wechseln aber glaube kaum, dass das jemand nicht tut ;)
    • Midnight 08.02.2018 00:48
      Highlight Highlight @patnuk Aber sogar das Strassenverkehrsamt gibt die Daten nicht zusammen mit Telefonnummer und Geburtsdatum raus. Im Autoindex erfährt man nur Name und Adresse des Halters. Damit alleine kann man noch nicht so viel anstellen.
  • Ökonometriker 07.02.2018 15:25
    Highlight Highlight Name, Adresse, Telefonnummer...
    Wurde ein Telefonbuch aus der Kantine geklaut?
  • B-Arche 07.02.2018 14:44
    Highlight Highlight Mit dem Geburtsdatum (zusammen mit aktueller Adresse) kann man social engineering betreiben und so Accounts übernehmen je nachdem was die Hotline abfragt wenn man "ich habe mein Passwort vergessen" vorgibt.

    So ganz ohne ist das nicht.
    • Midnight 08.02.2018 00:51
      Highlight Highlight Jup, Name und Adresse sind noch nicht so heikel. Aber das zusammen mit Telefonnummer und Geburtsdatum ist schon ein ziemlich explosiver Mix...
  • Toto 07.02.2018 14:25
    Highlight Highlight Prüft eure Swisscom Rechnung, ob Anrufe aus Frankreich aufgeführt sind, die ihr NICHT gemacht habt!!!
    • fabsli 07.02.2018 16:47
      Highlight Highlight Wieso das denn?
  • Swizzi 07.02.2018 14:20
    Highlight Highlight Dazu gibt es wenig zu sagen. Skandalös ist das richtige Wort.
    Und dann diese unprofessionellen Erklärungsversuche. Peinlich!
  • Calvin Whatison 07.02.2018 13:35
    Highlight Highlight Da ich betroffen war, will ich jetzt aber noch wissen, was ich zum Geburtstag 🎁 geschenkt bekomme.?! 😂
    • The fine Laird 07.02.2018 20:38
      Highlight Highlight Zum Geburi werden deine Bankkontodaten, Kreditkarten daten und dein Porn-suchverlauf öffentlich gestellt😉😉😉
    • Calvin Whatison 08.02.2018 03:37
      Highlight Highlight 😂😂🤡👍🏻
  • Yobabaloo 07.02.2018 12:29
    Highlight Highlight Hahahaha.. so gut. Die Meldung heute: Kundendaten gestohlen, Info abgefragt und auch unter den Opfern. Am Mittag dann einen unbeantworteten Anruf und siehe da - Nummer abgefragt: "Call Center". Liebe Swisscom nur Fail, Fail, Fail!!! Was diese Firma in der letzten Zeit abliefert ist einfach Ihre Hochpreispolitik nicht mehr Wert. Bin sehr enttäuscht.
    • Midnight 08.02.2018 00:55
      Highlight Highlight Ist ja nicht so, als könnte die Swisscom ihrerseits gleich so einen Dienst anbieten, der solche Anrufe gleich sperrt. Aber vermutlich verdienen sie selber kräftig mit...
  • smarties 07.02.2018 11:59
    Highlight Highlight Frage an Juristen: Bin nicht mehr Swisscom Kundin (mehr als 1 Jahr). Jedich sagt mir die Antwort SMS, dass ich betroffen sei. Mussten die meibe Daten nicht löschen???
    • fabsli 07.02.2018 16:52
      Highlight Highlight Nein. Sie sind nicht verpflichtet die Daten ehemaliger Kunden zu löschen. Du übergibst ihnen deine Daten und sie dürfen sie für Arbeitszwecke verwenden. Siehe AGBs.
    • smarties 07.02.2018 19:29
      Highlight Highlight ... danke trotzdem!
    • chsquad 07.02.2018 21:31
      Highlight Highlight Sie dürfen daten behalten solange sie ein berechtigtes oder gerechtfertigtes interesse daran haben, z.b. für archivierungspflichtige daten. Kannst auch beim edöb nachfragen.
  • virus.exe 07.02.2018 11:52
    Highlight Highlight Ich bin genau so entsetzt wie ihr hier, jedoch bestimmt das Datenschutzgesetz was besondes Schützenswerte Daten sind, und nicht die Swisscom.
    Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG)
    Art. 3c1: besonders schützenswerte Personendaten: Daten über:
    1. die religiösen, weltanschaulichen, politischen oder gewerkschaftlichen
    Ansichten oder Tätigkeiten,
    2. die Gesundheit, die Intimsphäre oder die Rassenzugehörigkeit,
    3. Massnahmen der sozialen Hilfe,
    4. administrative oder strafrechtliche Verfolgungen und Sanktionen;
  • fcsg 07.02.2018 11:15
    Highlight Highlight Was die Swisscom abliefert ist nur noch peinlich. Dass dann noch so getan wird, als wäre die Entwendung von Adressen, Mobilnummern und Geburtsdaten völlig harmlos bzw. "nicht besonders schützenswert", beruhigt mich als Kunden enorm. Dass man erst jetzt auf die Idee kommt, dass externe Zugriffe für Massenabfragen benutzt werden könnten, sagt eigentlich schon alles...


  • Blister 07.02.2018 10:49
    Highlight Highlight Das gleiche wie "nicht besonders schützenswerte Menschenleben", "nicht besonders wichtige Menschenrechte", oder wie ist das zu verstehen? Schlechte Firma, habe gekündingt, allerdings eher wegen der Roaming Abzocke.
  • Harry Zimm 07.02.2018 10:45
    Highlight Highlight Es zeugt schon von bemerkenswerter Chuzpe, dass ein Konzern, der die Daten seiner Kunden nicht schützen kann, eine läppische Erklärung abgibt, wonach Namen, sowie damit verbundene Adressen, Geburtsdaten und Emails „nicht schützenswert seien“. Ich verlasse mich als Kunde in einem gewissen Mass darauf, dass meine persönlichen Daten von jeder Firma, der ich diese Daten zur Verfügung stelle (und stellen muss), sie auch entsprechend absichert. Ob diese Information schützenswert sind oder nicht, entscheide ich - nicht ein offensichtlich in PR unkundiger Angestellter.
    • Thanatos 07.02.2018 11:12
      Highlight Highlight Das ist keine von einem in PR unkundigen Angestellten getroffene Aussage!
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19920153/index.html
    • fabsli 07.02.2018 13:09
      Highlight Highlight Daten werden gesammelt um damit zu arbeiten und Geld zu machen. Sie werden nicht einfach verschlüsselt und dann abgelegt. In welcher Welt leben Sie?
    • Lukas Figliuolo 07.02.2018 14:43
      Highlight Highlight Art.3c 2
      Ich bin der Ansicht das mein Wohnort, sowie mein Name durchaus ein Teil meiner Intimsphäre ist!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 07.02.2018 10:45
    Highlight Highlight "Es bestünden keine Hinweise darauf, dass die Kunden einen Schaden erlitten"
    Woher wollen die wissen, ob keine der 800'000 Leute unerwünschte Werbeanrufe, Social Engineering oder sonstige Belästigungen erfahren haben?

    Gerade für Leute, die ihre Nummern aus guten Gründen geheim halten, bringt diese Information sehr wenig und kann ein massives Risiko bedeuten: "Es handle sich also grösstenteils um Kontaktdaten, die öffentlich oder über Adresshändler verfügbar seien."
  • DocM 07.02.2018 10:42
    Highlight Highlight Clever gemacht, zuerst kündigt man den Abbau von 700 Stellen an, dann das mit den Daten. Somit geht das erste in den Schlagzeilenfluten unter.
  • TheBean 07.02.2018 10:32
    Highlight Highlight Was mich besonders stört: als Ex-Swisscom-Kunde bin auch ich möglicherweise betroffen, nur erhalte ich keine Auskunft bei einem "Info" an 444...
    • xoxo_miro 07.02.2018 14:11
      Highlight Highlight das gleiche hier.. erhalte auch keine info. wäre schön wenn der test für alle (möglichen) betroffenen durchführbar wäre. meine daten wurden auch schon beim EOS datenklau abgegriffen, der einzige grund weshalb ich mit dem inkasso büro zu tun hatte war die swisscom! bitte gebt euch einwenig mühe beim datenschutz. vor allem wenn man gar nichts mehr mit diesem laden zu tun haben will!
    • _stefan 07.02.2018 23:10
      Highlight Highlight Die Swisscom gibt auch per Hotline oder Twitter Auskunft...
  • Namenloses Elend 07.02.2018 10:16
    Highlight Highlight Grundgütiger! Deshalb landen die ganze Zeit SVP Zeitungen bei mir im Briefkasten 😁
    Benutzer Bild
  • Lukakus 07.02.2018 09:58
    Highlight Highlight Und wer ist diese Partnerfirma? Das Linkinstitut oder wer braucht externen zugriff auf solche Daten?
    • Bits_and_More 07.02.2018 10:20
      Highlight Highlight Diverse Verkaufsstellen, welche nicht der Swisscom gehören. Wenn du ein Abo abschliesst, müssen von Gesetztes wegen diese Angaben bekannt sein.
      Damit du aber auch, zum Beispiel via M-Electronics, ein Abo abschliessen kannst, braucht die M-Electronic Zugriff auf diese Informationen um dich als Swisscomkunde identifizieren zu können.

      Und wo immer externe Zugriff auf ein System haben, ist die Gefahr eines Missbrauches grösser. Und wie so häufig braucht es zuerst einen Diebstahl, bevor die Massnahmen verschärft werden.
    • Madison Pierce 07.02.2018 10:21
      Highlight Highlight Es handelt sich wohl um eine Partnerfirma. Die Partner brauchen Zugriff auf persönliche Daten, um Abos verwalten zu können.

      Das Problem war, dass die Daten massenhaft abgefragt werden konnten.
  • Raphael Merz 07.02.2018 09:57
    Highlight Highlight 👍 Und der Link geht nichtmal..

    Ihre Kundenangaben waren vom Vorfall betroffen. Swisscom hat bis heute keinen Missbrauch festgestellt. Weiterführende Informationen unter www.swisscom.ch/kundenangaben. Ihre Swisscom.
  • R.E.O. 07.02.2018 09:57
    Highlight Highlight Wieso muss zuerst etwas passieren, dass die Sicherheitsvorkehrungen dann endlich angepasst werden?
  • Midnight 07.02.2018 09:40
    Highlight Highlight "Betroffen sind laut Swisscom sogenannte «nicht besonders schützenswerte Personendaten», namentlich Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum."

    Bis dann der erste Fall von Identitätsdiebstahl bekannt wird. Was spricht bitte dagegen, auch Personenbezogene Daten zu verschlüsseln?

    Also mit Mailadresse und Geburtsdatum lässt sich schon allerhand Schabernack treiben...
    • chsquad 07.02.2018 21:28
      Highlight Highlight Es wurde ja ein legitimer zugang eines externen dienstleisters verwendet. Da nützt auch verschlüsselung nichts.
    • Midnight 08.02.2018 00:25
      Highlight Highlight Dazu sage ich nur: Zweifaktor-Authentifizierung. Müsste bei solchen Zugängen längstens Pflicht sein!
      Das schafft man sogar bei meinen 15 Mitarbeiter umfassenden Arbeitgeber. Und die Daten, welche wir horten, dürften weit uninteressanter sein, als jene von fast einer Million Swisscom-Kunden.

      Sorry, solche Praktiken sind einfach fahrlässig und unseriös!
  • lost in space 07.02.2018 09:37
    Highlight Highlight Betroffen sind laut Swisscom sogenannte «nicht besonders schützenswerte Personendaten», namentlich Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum.

    Da läuft es mir kalt den Rücken herunter, wenn ich eine solch unqualifizierte Aussage des grössten Kommunikationsanbieters der Schweiz lese! Es kann doch nicht sein, dass solche Daten weniger stark geschützt sind als Andere.
    • Bits_and_More 07.02.2018 10:16
      Highlight Highlight Der Begriff kommt aus dem Datenschutzgesetz. Die Swisscom zitiert in ihrer Medienmitteilung diese Passage.
    • Thanatos 07.02.2018 11:14
    • Murky 07.02.2018 11:33
      Highlight Highlight Das ist leider die offizielle Bezeichnung dieser Daten: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19920153/index.html

      Wirklich dankbar ist die Bezeichnung aber nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • oXiVanisher 07.02.2018 09:36
    Highlight Highlight Das ist ja wohl eine absolute Frechheit!
    "Nicht besonders schützenswerte Personendaten" ... ich kann mich ja mit genau diesen Angaben überall als jemand anderes ausgeben.
    Mich würde auch sehr interessieren, ob die WLAN-Passwörter auch betroffen sind. Dann hätte jemand plötzlich in unzählige Netzwerke direkt einen Zugang...
    • Bits_and_More 07.02.2018 10:15
      Highlight Highlight Der Begriff kommt aus dem Datenschutzgesetz, und nicht von der Swisscom. Die Swisscom hat in ihrer Medienmitteilung diese Passage zitiert.
    • oXiVanisher 07.02.2018 10:21
      Highlight Highlight Die Blitzer wissen wohl nicht, dass die Swisscom die WLAN-Kennwörter ihrer Kunden hat. Unwissenheit schützt vor Schaden nicht.
    • Bits_and_More 07.02.2018 10:57
      Highlight Highlight Blitzer können lesen

      Zitat aus der Medienmitteilung: "Zugegriffen wurde auf Vor- und Nachname, Wohnadresse, Geburtsdatum und Telefonnummer von Swisscom Kunden".

      Es wurden Daten abgegriffen, auf welche Partnerfirmen Zugriff haben. Die Daten werden für die Verwaltung der Abos benötigt.

      "Swisscom betont, dass das System nicht gehackt wurde und keine besonders schützenswerten Daten wie etwa Passwörter, Gesprächs- oder Zahlungsdaten von diesem Vorfall betroffen sind. Da greifen bereits seit langem strengere Schutzmechanismen."

      Explizite Erwähnung, dass die sensiblen Daten nicht betroffen sind.

Das sind die günstigsten Handy-Abos für junge Leute

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