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Ein Tweet zu viel und es regnet Hassbotschaften. bild: shutterstock

Mit einem Tweet in den Untergang – Roseanne ist nicht die einzige, die es verkackt hat

Die US-Sitcom «Roseanne» wird eingestellt wegen eines rassistischen Tweets der Hauptdarstellerin. Doch Roseanne ist nicht die einzige, die sich mit einem einzigen Tweet so richtig ins Abseits beförderte – 8 weitere Beispiele. 



Roseanne Barr, US-Schauspielerin und Darstellerin der gleichnamigen US-Sitcom, setzte über Twitter eine folgenschwere Botschaft ab. Barr twitterte: «Die muslimische Bruderschaft und der Planet der Affen haben ein Baby bekommen=vj». Mit der Abkürzung VJ meinte Barr Valerie Jarrett, die ehemalige Beraterin von Barack Obama. 

Auf ihren Tweet gab es zahlreiche wütende Reaktionen. Darunter auch diejenige der Produktionsfirma ABC, die in einem Statement mitteilte, dass die Sendung per sofort abgesetzt wird. 

Roseanne Barr ist nicht die einzige, die sich mit einem unüberlegten Tweet ins Abseits befördert. Vor ihr taten es viele weitere bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten. 

Der Pädo-Tweet

So zum Beispiel der vierzigjährige Student, der im Dezember vergangenen Jahres zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt wurde, weil er SVP-Politiker Andreas Glarner in einem Tweet der Pädophilie beschuldigte. 

Der «Blick» publizierte ein Bild des SVP-Politikers, auf dem er ein Baby aus einem Flüchtlingslager in den Händen hält. Der Student postete darauf das Bild auf Twitter mit der Überschrift: 

«Andreas #Glarner zeigt in den Medien ungehemmt seine #Pädophilie: Wo bleibt die Empörung @NatalieRickli?»

Der Student versuchte dem Gericht weiszumachen, dass es sich bei seinem Tweet um Satire handelte. Doch vergeblich. Das Gericht gab Glarner recht. 

Der «Erdogan und PKK»-Tweet

Auch nicht mit den Konsequenzen ihres Posts gerechnet, hat eine junge, türkisch-stämmige Frau. Kurz nach dem Amoklauf in einem Einkaufszentrum in München 2016, bei dem neun Menschen erschossen wurden, schrieb sie auf Facebook: 

«In München Terroranschlag? #gutso!!!! Deutschland finanziert die PKK. Deutschland will, dass Erdogan vernichtet wird. Deutschland will, dass die Türkei vernichtet wird. Ich soll jetzt Mitleid haben? Nein. Warte nur ab Merkel, es wird noch schlimmer kommen. #karma»

Weil die junge Frau auf ihrem Facebookprofil angab, dass sie beim Parfüm- und Kosmetikhersteller LR Health & Beauty Systems arbeitete, meldeten sich viele User direkt beim Unternehmen. Einige riefen gar zum Boykott der Firma auf. Diese reagierte prompt auf den Post ihrer Mitarbeiterin und teilte über Facebook deren fristlose Kündigung mit. 

Der Oberlehrer-Tweet

Beinahe ganz Italien in Aufruhr versetzt, hat ein kürzlich verfasster Tweet des deutschen Journalisten Bernd Riegert. Weil sich die Regierungsbildung als schwierig erweist, liegen die Nerven in Italien derzeit blank. Und Riegerts Tweet sorgte nicht im geringsten für Entspannung.

Der Korrespondent der Deutschen Welle interviewte den EU-Kommissar Günther Oettinger zur Stimmung in Italien. Oettinger sagte unter anderem, dass die nächsten Wochen zeigen werden, «dass die Märkte, die Staatsanleihen, die wirtschaftliche Entwicklung Italiens so einschneidend sein könnten, dass dies für die Wähler doch ein mögliches Signal ist, nicht Populisten von links und rechts zu wählen.» 

Journalist Riegert fasste Oettingers Aussage in einem Tweet sinngemäss zusammen und schrieb: «Die Märkte werden die Italiener lehren, das Richtige zu wählen.» Darauf brach die Hölle los. 

Matteo Salvini, Chef der rechtspopulistischen Lega, forderte den sofortigen Rücktritt Oettingers. Und auch Luigi Di Maio, Kopf der Fünf-Sterne-Bewegung bezeichnete Oettingers Tweet als absurd. Sogar EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker schaltete sich in die Diskussion ein und versuchte, die Aussagen Oettingers zu schlichten. So liess er verlauten, dass «Italiens Schicksal nicht in der Hand der Finanzmärkte liegt.» 

Der «alle Südkoreaner abfackeln»-Tweet

Portrait von Michel Morganella, Spieler der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft A, aufgenommen am 24. Mai 2012 in Feusisberg. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Michel Morganella spielte 2012 im Schweizer Fussballteam an den Olympischen Spielen. Bild: KEYSTONE

Der Schweizer Fussballer Michel Morganella setzte sich, in Rage geraten, mit einem sehr beleidigenden Tweet in die Nesseln. Während den Olympischen Spielen 2012 ärgerte er sich über die Schweizer Niederlage gegen Südkorea und schrieb auf Twitter: 

«Ich mache alle Südkoreaner fertig. Geht euch alle abfackeln, ihr seit eine Bande von geistig Behinderten.»

Swiss Olympic reagierte auf die verbale Entgleisung Morganellas und warf ihn aus dem Olympia-Team. Morganella musste am nächsten Tag nach Hause reisen. Zudem wurde sein Twitter-und Facebook-Account auf Druck des Schweizerischen Fussballverbands gesperrt. 

Der Kristallnacht-Tweet

«Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht ... diesmal für Moscheen.»

Mit diesem 2012 verschickten Tweet sorgte der Zürcher SVP-Lokalpolitiker Alexander Müller nicht nur für viel Furore, sondern auch für seinen sozialen Untergang. 

Der Stadtzürcher SVPler Alexander Müller musste aus der SVP aus- und von seinem Amt bei der Schulpflege zurücktreten, weil er folgenden Satz getwittert hatte: «Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht... diesmal für Moscheen». Der später von den Medien aus dem Zusammenhang gerissene Tweet zerstörte die Existenz des früheren Bankers.

Der SVP-Lokalpolitiker Alexander Müller.  Bild: Keystone

Müller bestritt die Verbindung zur berüchtigten Reichskristallnacht, in der 1938 Nationalsozialisten in Deutschland 400 Juden ermordeten und jüdische Geschäfte, Friedhöfe und Synagogen zerstörte. Er rechtfertigte sich mit dem Argument, dass er lediglich Besorgnis über den radikalen Islamismus zum Ausdruck bringen wollte und sein Tweet aus dem Kontext gerissen wurde. 

Doch das nützte dem Lokalpolitiker nichts. Nicht nur verlor er all seine politischen Ämter und seinen Job, sondern er wurde ebenfalls vom Bundesgericht wegen Rassendiskriminierung zu einer bedingten Geldstrafe und Busse verurteilt. 

Der «kleine Halbneger»-Tweet

Die AfD ist, was rassistische Tweets anbelangt, kein unbeschriebenes Blatt. Immer wieder sorgen Politiker der rechtspopulistischen Partei für Aufruhr im Netz. 

FILE - This Oct. 5, 2017 file photo shows Jens Maier, member of the AfD parliamentary group at the parliament  in Berlin, Germany. The son of former tennis star Boris Becker, Noah Becker was pressing charges against Maier who insulted him with a racist slur. News agency dpa reported that the leadership of the Alternative for Germany, AfD, decided unanimously Monday, Jan. 8, 2018 to give Maier a formal warning and called on him to exercise more care in choosing and supervising his staff. (Michael Kappeler/dpa via AP, file)

Der AfD-Politiker Jens Maier bezeichnete ... Bild: AP/dpa

epa06484460 Noah Becker, son of German tennis legend Boris Becker attends the 'Lambertz Monday Schoko Night 2018' by chocolate factory Henry Lambertz in Cologne, Germany, 29 January 2018.  EPA/SASCHA STEINBACH

... Noah Becker, den Sohn von Ex-Tennisprofi Boris Becker, auf Twitter als «kleiner Halbneger».  Bild: EPA/EPA

So auch Jens Maier, Bundestagabgeordneter und AfD-Politiker, der mit einem Tweet über den Sohn von Ex-Tennisprofi Boris Becker den Bogen überspannte. Von Maiers Twitter-Account wurde ein Tweet abgesetzt, in dem Noah Becker als «kleiner Halbneger» bezeichnet wurde. Obwohl Maier behauptete, der Tweet sei von einem seiner Mitarbeiter verfasst worden, war er nicht aus dem Schneider.  

Im Februar reichte Noah Becker eine Klage wegen Beleidigung bei der Staatsanwaltschaft Dresden ein. Becker verlangt 15'000 Euro Schmerzensgeld wegen des rassistischen Tweets. 

Der «gruppenvergewaltigende Männerhorden»-Tweet

Ebenfalls mit einigen Konsequenzen verbunden war der Tweet der AfD-Vize-Fraktionschefin Beatrix von Storch. Am Neujahrstag regte sich von Storch darüber auf, dass die Polizei Neujahrsgrüsse unter anderem in Arabisch veröffentlichte. In dem Tweet, der dafür sorgte, dass von Storch kurz darauf von Twitter vorübergehen gesperrt wurde, schrieb sie: 

«Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf arabisch? Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?»

Die Kölner Polizei zeigte von Storch nach dem Tweet an. Gegenüber der «Frankfurter Allgemeine» sagte der Polizeisprecher, dass ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Volksverhetzung eingeleitet wurde. 

Der «nur Spass»-Tweet

Einen ganzen Artikel widmete einst die New York Times dem Tweet von Justine Sacco. 2013 twitterte die PR-Chefin, kurz bevor sie in ein Flugzeug in Richtung Kapstadt stieg: 

«Auf dem Weg nach Afrika. Hoffentlich bekomme ich kein Aids. Nur Spass. Ich bin weiss!»

Nach ihrer Landung in Südafrika erlebte sie ihr blaues Wunder. Ihr Tweet entwickelte sich in kürzester Zeit zur tickenden Zeitbombe. Beinahe die ganze Twittergemeinschaft bekam den Tweet unterdessen zu Gesicht und empörte sich über die rassistische Aussage. Als Sacco mit dem ersten Fuss aus dem Flugzeug trat, war sie bereits ihren Job los. Die Firma strich sie, als Reaktion auf die entsetzten User bei Twitter, von der Unternehmensseite und händigte ihr die Kündigung aus. 

Bonus

Alyssa Milano arrives at the The NHL100 Gala held at the Microsoft Theater on Friday, Jan. 27, 2017, in Los Angeles. (Photo by Richard Shotwell/Invision/AP)

US-Schauspielerin Alyssa Milano. Bild: Richard Shotwell/Invision/AP/Invision

Für eine regelrechte Welle an Tweets sorgte die US-Schauspielerin Alyssa Milano. Nur wurde Milano nicht dafür verurteilt, sondern regelrecht gefeiert. Denn sie war es, die den Hashtag #MeToo in die Debatte, die darauf folgte, ins Rollen brachte. 

Im Oktober 2017, damals als der Missbrauchsskandal um Hollywood-Grösse Harvey Weinstein publik wurde, setze Milano folgenden Tweet ab: 

Milanos Tweet zeigt, dass man in den sozialen Kanälen auch Gutes anrichten kann. 

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • michiOW 31.05.2018 19:23
    Highlight Highlight Also Nr. 8 ist doch offensichtlich schwarzer Humor.
    Was da dran wirklich schlimm ist, weiss ich nicht. Klar, so etwas öffentlich zu posten ist kritisch, aber schwarzer Humor ist nicht mit Rassismus gleichzusetzen.
  • meine senf 31.05.2018 07:33
    Highlight Highlight Vielleicht sollten die Social Media-Unternehmen Tastaturen oder Smartphones mit eingebautem Alkoholtestgerät verkaufen und eine Funktion einführen, dass der Beitrag nur unter einem bestimmten Promille-Wert aufgeschaltet wird :)
  • Zwibeli 31.05.2018 06:41
    Highlight Highlight Teilweise haben die Leute, die solche Sachen posten, LEIDER Recht. Schade wird man oft zensiert, finde ich genau so schlimm!
    • Chris Olive 31.05.2018 08:39
      Highlight Highlight Was wäre ein solcher Artikel ohne einen "AAAAH ZENSUR-mimimimimi"-Kommentar.
      User Image
    • Fabio74 31.05.2018 09:46
      Highlight Highlight Wo ist was recht? Dass Schwarze Affen sind? Dieses dümmliche Sprüchlein mit Afrika und Aids?
      Warum verteidigst du Beledigungen und Rassismus?
    • Fabio74 31.05.2018 10:56
      Highlight Highlight Schlimm ist dieses Opfergetue nachdem man austeilt und beleidigt hat.
      Moralisch verkommen und niveaulos.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PenPen 31.05.2018 02:01
    Highlight Highlight «Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf arabisch? Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?»

    Was genau ist das Problem an diesem Tweet?
    • Fichtenknick 31.05.2018 06:07
      Highlight Highlight Nimm deine AfD-Mitgliederkarte und mach dich vom Acker!
    • nödganz.klar #161 31.05.2018 07:20
      Highlight Highlight Fichtenknick, ich mag dich!
    • Fichtenknick 31.05.2018 11:31
      Highlight Highlight ooch, nödganz.klar, das ist ja ganz lieb von dir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PenPen 31.05.2018 01:57
    Highlight Highlight Student 40
    😂
    • meine senf 31.05.2018 07:36
      Highlight Highlight Ich werde ab Sommer, wenn alles klappt ein Student (38) sein.

      Nicht alle Menschen finden von Anfang die zu ihnen passende Ausbildung oder werden von der Familie richtig gefördert. Und wenn man das erst später merkt und man z.B. die Matur berufsbegleitend machen muss, vergeht die Zeit verdammt schnell.

      So lustig ist das nicht ...
  • Spooky 31.05.2018 00:35
    Highlight Highlight Und wegen so einem Seich wird eine erfolgreiche Sitcom eingestellt? Der Kapitalismus ist auch nicht mehr, was er früher einmal war.
    • Fichtenknick 31.05.2018 06:04
      Highlight Highlight Ist schon blöd für Kreaturen wie dich, wenn Anstand und Moral plötzlich wieder was wert sind. Ach, die gute alte Zeit, als Geld noch alles war...
    • Fabio74 31.05.2018 06:26
      Highlight Highlight Wegen Rassismus und Primitivsten Beleidigungen hat der Sender die Konsequenzen gezogen. Und dies ist richtig.
  • fluh 30.05.2018 22:05
    Highlight Highlight Welche schneeflocken haben eigentlich immer zeit sich über tweets aufzuregen?
    • Fichtenknick 31.05.2018 06:06
      Highlight Highlight Schwer zu sagen. Würde mal schätzen solche, denen Rassismus und Menschenverachtung ein Dorn im Auge sind. Kannst du vielleicht nicht nachvollziehen, aber uns gibt's.
    • Fabio74 31.05.2018 09:49
      Highlight Highlight All jene die ein Problem haben mit Rassismus und die dieses Übel bekämpfen. Dein "Schneeflöcklein" Faschisten-Speech kannst auch behalten.
      Geh Anstand und Respekt lernen
  • Francis Begbie 30.05.2018 21:46
    Highlight Highlight Es heisst Olympische Spiele oder Olympics. Eine Olympiade bezeichnet Zeitraum zwischen zwei Olympischen Spielen.
    • WStern 30.05.2018 22:02
      Highlight Highlight @Francis Begbie: Danke für den Hinweis!
    • Ravel 31.05.2018 00:48
      Highlight Highlight Duden hat dazu bei den letzten Spielen eine länger Erklärung abgegeben. Grundsätzlich stimmt was du sagst, aber weil das Wort schon so lange falsch verwendet wird (teils schon zu Beginn der Spiele), bezeichnet "Olympiade" heute eben auch die Spiele selbst.
      Siehe: https://www.duden.de/rechtschreibung/Olympiade
    • PenPen 31.05.2018 01:58
      Highlight Highlight @Francis
      Smartass!
      Aber dafür was gelernt 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 30.05.2018 21:38
    Highlight Highlight Der Mob schreibt/schreit heute einfach „kündigt“ und nicht mehr „hängt“ sie....ansonsten hat sich wenig verändert.
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 23:28
      Highlight Highlight Immerhin werden keine Hexen mehr verbrannt.
    • Fabio74 31.05.2018 06:30
      Highlight Highlight Als Erwachsener sollte man wissen, dass jede Handlung Konsequenzen nach sich zieht. Aber manche sind wohl zu dumm um dies zu kapieren
    • Rodgar 31.05.2018 15:56
      Highlight Highlight Ueli, es wurden noch nie Hexen verbrannt. Das waren alles Menschen, welche von anderen denunziert wurden.
      Aber ich verstehe, was du meinst: Du siehst wohl wie ich keine Entwicklung in unserer Gesellschaft. Lediglich die Art der Entledigung unerwünschter Individuen hat sich geändert.
  • Dein Vater 30.05.2018 21:26
    Highlight Highlight Pixeln? Echt?
    User Image
    • WStern 30.05.2018 22:02
      Highlight Highlight @Rossthiof: Grundsätzlich: lieber zuviel als zu wenig. In diesem Fall hätte man nicht verpixeln müssen, stimmt.
  • niklausb 30.05.2018 21:15
    Highlight Highlight Frau Sacco scheint aber nur kurz abserviert worden zu sein

    https://www.recode.net/2018/1/19/16911074/justine-sacco-iac-match-group-return-tweet
    • Alnothur 30.05.2018 22:56
      Highlight Highlight Gottseidank.
  • lilie 30.05.2018 21:06
    Highlight Highlight Da sieht man, dass einige Leute einfach nicht den Kopf einschalten, bevor sie was twittern (und teilweise eine wirklich kranke Denke haben). 🙈

    Den "Nur Spass"-Tweet habe ich jetzt persönlich aber als ironisch empfunden - ich kann mir nicht vorstellen, dass die Frau nicht weiss, dass sie sich natürlich auch als Weisse anstecken könnte. Viel mehr zeigt sie ja damit gerade auf, dass es eben gerade keinen Unterschied gibt zwischen Schwarz und Weiss.
    • Maracuja 30.05.2018 22:17
      Highlight Highlight @lilie

      Es gibt diejenigen wie Roseanne, die möglicherweise ohne viel nachzudenken* offenbaren, was alles Krankes in ihrem Kopf steckt. Und dann gibt es diejenigen wie die Storch, die wohl kalkuliert Tabubrüche begehen um Grenzen zu verschieben, geht‘s mal daneben, tischt sie absurde Ausreden auf: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-beatrix-von-storch-wird-im-netz-verspottet-a-1076209.html
      *vielleicht hat R. aber auch gedacht, dass man in der Aera Trump endlich wieder ungestraft alles sagen darf, was in der dumpfen Birne steckt.
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 23:39
      Highlight Highlight Es gibt schon Unterschiede, lilie. Aber vielmehr zu Gunsten der Schwarzen.

      "Die Menschen auf dem Schwarzen Kontinent haben einen großen evolutionären Vorsprung vor allen anderen."
      https://www.welt.de/wissenschaft/article3760193/Afrikaner-mit-riesiger-genetischer-Vielfalt.html

      "Es zeigt sich, dass die höchste genetische Variabilität in Afrika zu finden ist"
      https://de.wikipedia.org/wiki/Genetische_Variation_%28Mensch%29

      Das heisst: Wenn Menschen aufgrund ihrer Gene immun gegen HIV wären, dann sind das eher keine Weisse, sondern mit viel grösserer Wahscheinlichkeit afrikanische Schwarze.
    • Shin Kami 30.05.2018 23:57
      Highlight Highlight Total daneben und Pietätlos ist der Tweet trotzdem...
    Weitere Antworten anzeigen
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 30.05.2018 20:56
    Highlight Highlight Valerie Jarrett hat übrigens toll auf den Tweet reagiert:

    http://www.vulture.com/2018/05/valerie-jarrett-responds-to-roseanne-tweet.html

Bist du bereit für den epischsten Mittelfinger-Fight aller Zeiten?

Wenn zwei Hipster in New York streiten, freut sich das Internet. Diesen epischen Kampf musst du einfach gesehen haben, es lohnt sich, versprochen!

Hey, es ist schliesslich bald Weihnachten ... ✌️

Bald 13 Millionen Mal wurde das bei Twitter geteilte Video inzwischen angeschaut. Zu den Hintergründen ist nicht viel bekannt. Wir wissen also nicht, was der Grund für den Streit war. Oder war's «nur» eine hollywoodreife Darbietung?

(dsc, via diepresse.com)

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