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System-Status: angeblich «geschützt». screenshot: google/watson

«Unfassbar böse» Lücke betrifft Windows-Virenschutz – das musst du wissen

Ausgerechnet beim Gratis-Virenschutz von Microsoft ist eine extrem gefährliche Sicherheitslücke entdeckt worden. Betroffen sind alle neueren Windows-Systeme. Doch es gibt auch gute Nachrichten.



Das Wichtigste zuerst: Wer Windows nutzt, sollte umgehend prüfen, ob ein Sicherheits-Update verfügbar ist, denn: Wie am Dienstagmorgen bekannt wurde, hat Microsoft einen Notfall-Patch veröffentlicht, um eine hochkritische Sicherheitslücke zu schliessen. Potenziell betroffen sind fast alle Windows-Versionen – einschliesslich Server, wie heise.de berichtet. Konkret:

In allen Fällen bewerte Microsoft das Sicherheitsproblem mit dem höchstmöglichen Schweregrad «kritisch».

Laut Bericht klafft die Sicherheitslücke ausgerechnet in Microsofts Virenscanner-Engine, die seit Windows 8 in Form des Defender fester Bestandteil des Betriebssystems sei.

Die gute Nachricht: Ein automatisch ausgeliefertes Software-Update soll die Sicherheitslücke beheben, allerdings ...

Für Abhilfe sorgt ein Update der Microsoft Malware Protection Engine, das laut Microsoft automatisch installiert wird. Die abgesicherte Version lautet Microsoft Malware Protection Engine 1.1.13704.0. Unser Testsystem mit Standardeinstellungen war am Dienstagvormittag allerdings noch auf dem Stand vom Vortag. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte den Update-Vorgang also besser von Hand anstossen. Unter Windows 10 (Creators Update) finden Sie den Update-Knopf durch eine Startmenü-Suche nach ‹Defender›, ‹Windows Defender Security Center›, ‹Viren- & Bedrohungsschutz› und schliesslich ‹Schutzupdates›.

Korrektur: Im Artikel wurde zunächst eine falsche Versionsnummer zur Malware Protection Engine genannt. Jetzt stimmts! 

Unter Windows 10 (mit Creators Update) sucht man im Startmenü nach «Windows Defender Security Center» und dort nach «Schutzupdates». Anleitungen für weitere Systeme und betroffene Software listet Microsoft auf seiner Website auf.

«Unfassbar böse Sicherheitslücke»

Publik gemacht wurde die Schwachstelle am vergangenen Wochenende von Google-Sicherheitsexperten via Twitter:

«Remote code exec» bedeutet, dass Angreifer dank der Sicherheitslücke über das Internet auf fremde Systeme zugreifen und eigenen (bösartigen) Programmcode ausführen können.

Die Reaktionen bei Twitter klingen ebenfalls ziemlich alarmierend.

Immerhin hat Microsoft schnell reagiert und ein Software-Update veröffentlicht, um die Schwachstelle zu beseitigen. Beeindruckt zeigt sich auch der Entdecker der Schwachstelle ...

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