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FILE - This Oct. 22, 2018, file photo shows the iPhone XS, from left, iPhone XR, and the iPhone XS Max in New York. Apple hoped to offset slowing demand for iPhones by raising the prices of its most important product, but that strategy seems to have backfired after sales sagged during the holiday shopping season. (AP Photo/Richard Drew, File)

Apple-Chef Tim Cook hat verraten, welches neue iPhone sich am besten verkauft ...  Bild: AP

Apple in der Krise? Das sind die 9 überraschendsten Zahlen und wichtigsten Fakten

Steckt der iPhone-Hersteller – wie von Kritikern behauptet – in einem Abwärtsstrudel? Die neusten Angaben zum iPhone und Co. sprechen eine klare Sprache ...



Apple ist die neue Nummer 1 im Smartphone-Markt

Apple hat im vergangenen Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern trotz eines Rückgangs der iPhone-Verkäufe wieder die Spitzenposition im Smartphone-Markt erklommen.

Mit 71.7 Millionen iPhones habe der Konzern zwar 7.3 Prozent weniger Geräte als vor einem Jahr abgesetzt, berichtete die Marktforschungsfirma Canalys in der Nacht zum Mittwoch. Das habe aber gereicht, um Samsung zu überholen – die Verkäufe der Südkoreaner seien um 5.3 Prozent auf 70.3 Millionen Geräte gesunken.

Den Rest der Top 5 füllen die chinesischen Anbieter Huawei, Oppo und Xiaomi aus, wie Canalys berichtet.

Wobei es sich um inoffizielle Angaben handelt. Die Hersteller veröffentlichen selbst keine Absatzzahlen.

Update: Auf andere Verkaufszahlen kommt die Marktforschungsfirma IDC. Demnach steht Samsung mit 70,4 Millionen verkauften Smartphones an der Spitze, Apple auf Platz 2. 

Schon in den vergangenen Jahren war es oft so, dass Apple im Weihnachtsquartal nach dem Start neuer iPhone-Modelle die Spitzenposition im Smartphone-Markt übernahm. Die restliche Zeit verkaufte dagegen Samsung mit Abstand die meisten Handys. Diesen Januar mussten beide Unternehmen warnen, dass das Weihnachtsquartal deutlich schlechter lief als erwartet. Samsung traf es noch härter als Apple.

Insgesamt sei der Smartphone-Markt im Schlussquartal 2018 um rund 6 Prozent auf insgesamt gut 362 Millionen verkaufte Geräte geschrumpft, teilte Canalys mit.

Es gibt nun 900 Millionen aktive iPhone-User und 1,4 Milliarden Apple-User

Der neue Massstab für das profitabelste Unternehmen der Welt ist nicht mehr, wie viele iPhones in einem Quartal verkauft wurden, sondern die erstmals genannte Zahl von 900 Millionen iPhone-Nutzern.

Die Zahl der insgesamt aktiven iPhone-Nutzer sei von Ende Januar bis Ende Dezember um 75 Millionen gestiegen, teilte Apple in der Nacht auf Mittwoch mit.

Alles in allem gebe es nun weltweit 1,4 Milliarden Nutzer von Apple-Geräten.

Die iPhones verkaufen sich nicht so gut wie früher, aber der Konzern kommt trotzdem auf seine gewohnten Milliarden-Gewinne. Dafür sorgen andere Produkte vom iPad bis zur Apple Watch sowie das Geschäft mit Dienstleistungen für bestehende Kunden.

iCloud und andere Dienste bringen immer mehr ein

Das Dienstleistungsgeschäft, zu dem unter anderem der Speicher-Service iCloud, der Streamingdienst Apple Music und der Anteil des Konzerns an Erlösen aus App-Verkäufen gehören, wuchs um 19 Prozent auf 10,9 Milliarden Dollar.

Wie 9to5Mac berichtet, hat Apple Music nun 50 Millionen bezahlende Abonnenten.

Und Apple Pay? Beim mobilen Bezahldienst haben sich die Transaktionen innert einem Jahr mehr als verdoppelt ...

Die Apple Watch ist ein Verkaufshit

Die Sparte mit der Apple Watch, dem Smart-Lautsprecher HomePod und anderen Geräten wie den AirPods-Ohrstöpseln steigerte den Umsatz sogar um einen Drittel auf 7,3 Milliarden Dollar. Verkaufszahlen verrät Apple nicht.

Apple verdient wieder mehr mit iPads

Bei den einstmals schwächelnden iPad-Verkäufen gab es mit dem neuen, teureren Pro-Modell einen Sprung von 17 Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar Umsatz.

Mac-Verkäufe auf neuem Rekordhoch

Das Geschäft mit Macintosh-Computern legte um acht Prozent auf den bisherigen Bestwert von 7,4 Milliarden Dollar zu.

Im letzten Weihnachtsgeschäft verdiente Apple insgesamt knapp 20 Milliarden Dollar. Das war fast so viel wie im Vorjahresquartal, obwohl der Umsatz um fünf Prozent auf 84,3 Milliarden Dollar sank. Für das laufende Vierteljahr rechnet Apple erneut mit weniger Umsatz als im Vorjahresquartal.

Zu teure iPhones? Apple gibt US-Dollar und Providern die Schuld

Er denke durchaus, dass der Preis ein Faktor sei, sagte Konzernchef Tim Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten auf die Frage, ob Apple mit teuren neuen iPhone-Modellen den Bogen überspannt habe. Er stellte jedoch klar, dass er damit die Währungseffekte und die schwindenden Subventionen der Mobilfunk-Provider meinte. So sei in Japan zuletzt weniger als die Hälfte der verkauften Smartphones von den Netzbetreibern subventioniert worden – vor einem Jahr seien es noch drei Viertel gewesen.

«Unsere Kunden behalten ihre iPhones länger», resümierte Cook. Er könne nicht sagen, wie sich die Austausch-Zeiten beim iPhone entwickeln werden.

Absatzzahlen oder ein durchschnittlicher Gerätepreis wurden wie bereits angekündigt nicht mehr genannt. Cook sagte aber, dass das günstigste neue Modell iPhone XR (ab 879 Franken Euro) das populärste Apple-Smartphone gewesen sei. Gefolgt vom grösseren iPhone XS Max (ab 1299 Franken) vor dem iPhone XS (ab 1199 Franken).

iPhone-Verkäufe machen nun weniger als zwei Drittel des Umsatzes aus

Der iPhone-Umsatz sank im Jahresvergleich um rund 15 Prozent auf knapp 52 Milliarden Dollar. Damit brachte das Smartphone immer noch gut 61 Prozent der Apple-Erlöse ein – sonst waren es zum Teil mehr als zwei Drittel gewesen.

Obwohl es enttäuschend gewesen sei, die Umsatzerwartung für das Weihnachtsquartal zu verpassen, zeigten die Zahlen die Stärke des Apple-Geschäfts in der Breite, erklärte Cook. Der Konzern hatte für das vergangene Vierteljahr ursprünglich Erlöse von bis zu 93 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

Konzernchef Tim Cook bekräftigte, dass der Grund für diesen Rückgang vor allem die unerwartet schwachen Verkäufe des iPhones in China gewesen seien.

Der Geldberg wächst

Der Konzern sass zum Abschluss des ersten Geschäftsquartals Ende Dezember auf Geldreserven von 245 Milliarden Dollar. Das meiste davon liegt auf ausländischen Konten.

Wie wir seit letztem Dezember wissen, wird Apple eine Milliarde in einen neuen Campus in Austin, Texas, investieren. Und über den Lauf der nächsten paar Jahre sollen dank revidierter US-Steuergesetze 350 Milliarden an die heimische Wirtschaft zurückfliessen, wie 2018 angekündigt wurde.

Und was ist mit dem Video-Streamingdienst, den Apple laut Gerüchteküche 2019 an den Start bringt?

Tim Cook lässt sich nicht in die Karten blicken, bestätigt nur, dass Apple eigene Inhalte (Original Content) plant.

(dsc/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dini_muetter 30.01.2019 14:42
    Highlight Highlight Sehr gut, endlich ein faktenbasierter Bericht, Bravo Watson :-) Interessant ist ja auch, schaut man zurück in die Vergangenheit, so haben iPhone Sales fast bis zu 80-90% des Gewinns des iPhone-Herstellers ausgemacht... Apple stellt sich taktisch seit Jahren enorm gut auf. Trump wollte ja Strafzölle auf von Apple aus China importierter Ware erheben, wird er nun nicht mehr tun, da es Apple ja so "schlecht" geht.... wieder ein taktisches Meisterstück seitens Apple.
    • @schurt3r 30.01.2019 15:49
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bildabspielen
  • Mikey51 30.01.2019 12:27
    Highlight Highlight Soweit ich heute gelesen habe, hat Huawai in den USA keinen Vertreiber für die Handys gefunden. Wie soll man da auf Verkaufszahlen kommen? Somit müssen die Apple-Zahlen wohl relativiert werden.
  • KenGuru 30.01.2019 12:05
    Highlight Highlight Ich verstehe beim besten Willen nicht, was diese Pro-Apple-Artikel sollen:

    1. Wer interessiert sich überhaupt dafür, ausser die Leute, welche den Artikel nur lesen, um ihn zu kritisieren.

    2. Tech-Konzerne wie Google, Samsung oder Apple sollen kritisiert werden, bei all den Problemen, die sie verursachen.

    3. Macht doch besser mal Artikel wie: „Warum du dir das Fairphone kaufen solltest“ ;)

  • aligator2 30.01.2019 10:59
    Highlight Highlight Weiss ja nicht, wie eine Krise sonst aussehen soll:
    Benutzer Bild
    • @schurt3r 30.01.2019 11:08
      Highlight Highlight Das gibt mir die Gelegenheit, auf einen watson-Beitrag vom August 2015 zu verweisen. Titel: Was zum Geier ist bloss mit Apple los?

      https://www.watson.ch/!679598416

      Damals kommentierte ich:
      «Der Börsenkurs hat nichts mit dem realen Wert eines Unternehmens und dessen Wirtschaftsleitung zu tun. Es geht um Psychologie, um die Gier, mit hochspekulativen Deals innert kürzester Zeit viel Geld zu machen (...)»
    • N. Y. P. 30.01.2019 13:16
      Highlight Highlight Das stimmt, hat nichts mit dem realen Wert zu tun.

      Es wird der voraussichtlich künftige Gewinn auf eine Aktie abgebildet.

      Es gibt Unternehmen, wo sogar der Cashbestand pro Aktie ÜBER dem aktuellen Aktienkurs liegt. Zum Beispiel bei einigen Banken.

      Jetzt gilt es noch von Unternehmen zu unterscheiden, die den grossen Reibach vielleicht erst in 10 - 20 Jahren machen. Die gelten natürlich als masslos überbewertet, solange die Einnahmen nicht sprudeln.
  • N. Y. P. 30.01.2019 10:49
    Highlight Highlight Und über den Lauf der nächsten paar Jahre sollen die US-Steuerzahler rund 350 Milliarden zurückerhalten.

    Müsste es nicht..

    Und über den Lauf der nächsten paar Jahre sollen die Aktionäre rund 350 Milliarden zurückerhalten.

    ..heissen?

    Ich kann es fast nicht glauben, dass der Fiskus 350 Milliarden erhalten soll.

    Da wette ich einen Liter Milch.
    • @schurt3r 30.01.2019 11:02
      Highlight Highlight Habs umformuliert, danke.

      Den Liter Milch kriegen wir beide nicht ... :)
  • WID 30.01.2019 10:49
    Highlight Highlight 900 Mio aktive Nutzer: das ist eindrücklich!
  • Pafeld 30.01.2019 10:25
    Highlight Highlight Knallharte Fakten mit relativen %-Vergleichen? Habt Ihr dem Mathematikprofessor, den Ihr letzte Woche interviewt habt, eigentlich zugehört? Oder ist das frei nach Konrad Adenauer: "Was geht mich mein Geschwätz von Gestern an?"
    • @schurt3r 30.01.2019 10:41
      Highlight Highlight Zahlen hats genug im Artikel ...

      900 Mio. aktive iPhone-User

      1,4 Milliarden Apple-User

      7,3 Milliarden Dollar Umsatz mit Apple Watch, AirPods etc.

      Quartalsgewinn: fast 20 Milliarden.

      etc. etc.

      Und ja, Panikmacher gehören bestraft. Fettes Essen, Alkohol und Nikotin sind ungesund.

      Für alle, die das von dir erwähnte Interview mit dem Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik verpasst haben:
      https://www.watson.ch/!240536512
  • Ichsagstrotzdem 30.01.2019 09:21
    Highlight Highlight Gut zu erfahren, dass Apple (wohl nicht ganz freiwillig) seine Steuern zahlen wird, so dass sich nebst Apple auch die restliche Gesellschaft einen Campus leisten kann.
    • @schurt3r 30.01.2019 09:53
      Highlight Highlight Kennst du ein privates Unternehmen, das freiwillig mehr Steuern (als per Gesetz verlangt) bezahlt?

      Wie ich in einem früheren Kommentar schrieb: Die von uns gewählten Parlamentarier müssen für mehr Steuergerechtigkeit sorgen. Und die Konsumenten können über ihr Kaufverhalten versuchen, «faire» Unternehmen zu stärken.
    • Scaros_2 30.01.2019 10:48
      Highlight Highlight Gab es nicht mal den Vergleich, dass gewisse Unternehmen der Grösse von Apple, Amazon etc. teils weniger Steuern in Ländern zahlen als kleine Unternehmen, KMUs etc.?

      Der Ausdruck "als per Gesetz verlangt" ist einfach lächerlich. Diese Unternehmen bezahlen sehr viel Geld, damit sie die Gesetze gegenseitig einfach aushebeln, weil die ganzen Länder miteinander unfähig sind, sich gegen diese Konzerne – als globaler Bund – dagegen zu stemmen.
    • T13 30.01.2019 11:40
      Highlight Highlight Apple ist aber nicht irgend ein privates Unternehmen.
      Das ist aber eben das Problem, dass solche Unternehmen wie Apple, Amazon und Co. durch Tricksereien und Umlagerungen wahrscheinlich weniger Steuern zahlen als der Elektriker nebenan, der in ihren Büros die Leitungen legt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • buhuch 30.01.2019 08:59
    Highlight Highlight Good News: Die Leute kaufen weniger oft sinnlos neue Geräte! :)
    • bebby 30.01.2019 09:22
      Highlight Highlight Liegt vielleicht auch daran, dass die Innovation nicht mehr so gross ist von Generation zu Generation.
      Aber keine Angst, es gibt genügend andere neue Gadgets :-)
    • Flötist 30.01.2019 09:46
      Highlight Highlight Beziehungsweise, die Geräte sind wieder so gut gebaut, dass sie locker ein paar Jahre halten 😝
    • buhuch 30.01.2019 10:36
      Highlight Highlight @Flötist: Auch Good News :)
  • Calvin Whatison 30.01.2019 08:58
    Highlight Highlight Vielleicht wäre ein neues Design für die iPhones ...!
    Tja da ist halt inzwischen alles ver-/abgeschliffen und versenkt.
    #IPhone8forever 🤣😍🤣🤣😛
    • bebby 30.01.2019 09:24
      Highlight Highlight Ich warte immer noch auf die völlig autonome Apple Watch. Und zwar auch für Whatsapp, etc.

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