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Huhuuu, kleiner Otte. Endlich sehen wir uns mal wieder.<br data-editable="remove">
Huhuuu, kleiner Otte. Endlich sehen wir uns mal wieder.

Wir haben für euch die watson-Otten im Zoo besucht – und sind nach wie vor hin und weg

17.12.2015, 16:1518.12.2015, 11:22
Johanna Senn

Ich war für euch im Zoo, um die süssen Otten anzukucken  einen fundierten Bericht über das Befinden der Otten zu schreiben, für die watson ja eine Patenschaft übernommen hat.

Nochmal zur Erinnerung: So sieht das Patenkind von watson aus:

Ja, das ist unser Patenotte.<br data-editable="remove">
Ja, das ist unser Patenotte.
Bild: watson

Fast hab ich mir an den kalten Tagen schon Sorgen gemacht um die Otten. Aber: Selbst wenn man sich im Winter (wenn er denn mal richtig kommt) draussen den Allerwertesten abfriert, haben es die Otten im Zoo Zürich kuschlig warm.

Übrigens mal noch ein süsser Fakt nebenbei: In Berichten im Internet ist zu lesen, dass sich Otten-Pärchen zum Schlafen an den Händen halten würden, damit sie nicht voneinander wegtreiben. Uiiickkkk!!!! Leider machen das die watson-Otten bei meinem Besuch nicht, doch sehen sie auch ohne Händchenhalten unglaublich niedlich aus. Schaut selber:

Und wenn sie draussen im Gewässer planschen haben sie es auch dann noch garantiert wärmer als du.  Dr. Robert Zingg, Senior Curator vom Zoo Zürich, erklärt weshalb:«Ein Otter (hat sich wohl versprochen – er meint natürlich Otte) hat ca. 50'000 Haare pro Quadratzentimeter. Das Fell isoliert gegen Kälte und Nässe und wird deshalb auch intensiv vom Otter (ha, schon wieder!) gepflegt.»

Täte er das nicht, so würde er an Körperwärme verlieren. Denn den kleinen Otten-Körper wieder auf angenehme 36 Grad zu heizen, würde sonst viel Energie verbrauchen. Für die Otten im Zürcher Zoo wäre das kein grosses Problem, da sie täglich mit Leckereien wie Fisch verwöhnt werden. Doch in der Wildbahn muss das Essen mühsam gejagt werden. Demzufolge ist der Otte ein ziemlicher Pflege-Fanatiker: Etwa 10 Prozent seiner Wach-Zeit verbringt er mit Fellpflege.

Doch so herzig die Otten auch sind, sie sind ziemlich flinke Raubtiere. Und bei der Jagd macht er es sich so einfach wie möglich. «Er frisst das, was er am leichtesten erbeuten kann – Otter sind Opportunisten», erklärt Dr. Zingg. «Das können kleinere Fische sein, Amphibien oder auch Mäuse.»

RAAAWR!

Bild:

Just kidding I'm adorable!

Doch die Otten waren nicht immer so beliebt wie sie es heute (zumindest bei den watson-Usern) sind. Sie waren zum einen wegen ihres warmen weichen Fells verfolgt und hatten allgemein einen schlechten Ruf. Es wurde behauptet, der Otte würde andere Tiere unters Wasser ziehen und somit ertränken. In der Schweiz wurde sogar eine Zeit lang die Jagd auf Otten mit einer Prämie von Bund und Kanton gefördert.

Zum Glück geht es den Otten nicht mehr an den Kragen. Dennoch ist der Bestand in der Schweiz drastisch gesunken. Dr. Zingg weiss: «Man hofft in der Schweiz nun auf Zuwanderung der Otter. Es wurden im vergangenen Jahr nur etwa sechs Otter gesichtet.» Und bei diesen Exemplaren handelt es sich vermutlich um die Tiere, die aus dem Dälhölzi Zoo ausgebrochen sind. «Als es im Zoo einmal Hochwasser gab, sind einige der Otter ausgebüxt und haben sich einen Lebensraum ausserhalb des Zoos geschaffen», erinnert sich Zingg.

Jedoch im Zoo Zürich haben es die Otten weitaus bequemer, als in freier Wildbahn. Die drei Weibchen, die man im ersten Bild kuscheln sieht sind die Mutter und ihre zwei Töchter. Sie sind sehr verspielt und freuen sich, wenn das Futter sogleich in einem Spielzeug geliefert wird. Ab und an suchen sie sich auch einen Stein aus, den sie herumtragen und mit dem sie spielen. Das Männchen hingegen ist träger und verbringt seine Zeit gerne etwas gemütlicher.

Animiertes GIFGIF abspielen
Bild: giphy.com

Doch nicht nur dem Männchen geht es so. Wenn ein anstrengender Otten-Tag mit Spielen, Putzen und Kuscheln zu Ende ist, hat auch Frau-Otte gerne ihre Ruhe und geniesst die Zeit alleine im Nest. Ihr seht: Den Otten geht es hervorragend und sie gedeihen munter. 

Dieser Text entstand im Rahmen einer Hochschularbeit an der ZHAW in Winterthur.

Wir haben noch nicht genug von den Otten! Drum: Habt ihr noch Otten-Bilder? Dann postet sie im Kommentar

Im Oktober haben wir mit unseren Picdump-Fans gemeinsam den Zoo besucht – so sah's aus

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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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catgifs
17.12.2015 18:33registriert November 2014
Danke, dass ihr das patenkind besucht habt! sehr gute gotten und göttis seid ihr! 👍
230
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Neue Beteiligungsverhältnisse bei CH Media, Michael Wanner neuer CEO (und News zu watson)
Die beiden 50-%-Aktionäre AZ Medien AG (AZ) und das Unternehmen NZZ (NZZ) haben vereinbart, ihre Beteiligungsverhältnisse an CH Media neu zu ordnen. AZ wird künftig mit 65 %, NZZ mit 35 % an CH Media beteiligt sein. Diese Anpassung wird im 1. Quartal 2023 erfolgen. Im gleichen Zug wird watson in CH Media integriert. Gleichzeitig hat der Verwaltungsrat per 1. April 2023 Michael Wanner zum neuen CEO von CH Media ernannt. Er übernimmt von Axel Wüstmann, der nach fünf Jahren als CEO von CH Media das Unternehmen verlassen wird.

Mit der Gründung ihres Gemeinschaftsunternehmens haben AZ und NZZ ihre Kräfte gebündelt und damit den Grundstein gelegt für eine erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Regionalmediengeschäfts sowie den Aufbau einer starken Marktposition von CH Media im Entertainment-Bereich. Die ursprüngliche Vereinbarung unter den Partnern sah vor, dass AZ mittelfristig die Mehrheit an CH Media übernehmen kann, während NZZ die Möglichkeit zustand, ihren Anteil an AZ zu verkaufen. Die beiden Aktionäre haben in den letzten Monaten partnerschaftlich über die zukünftige Governance und die Eigentumsverhältnisse von CH Media verhandelt. Dabei wurde entschieden, dass AZ die Mehrheit an CH Media übernimmt und NZZ ihren Anteil auf 35 % reduziert. Mittelfristig steht es beiden Aktionären frei, die restlichen NZZ-Anteile zu kaufen respektive zu verkaufen.

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