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Nach starkem Regenfall tanzen Menschen am 22.07.2017 in Berlin beim Christopher Street Day (CSD) unter dem Motto «Mehr von uns - jede Stimme gegen rechts» fuer die Rechte von schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Menschen ueber die Strasse des 17. Juni zum Brandenburger Tor. Die weltweiten Paraden und Demonstrationen zum Christopher Street Day erinnern an den Stonewall-Aufstand im Jahr 1969 in New York. (KEYSTSONE/DPA/Joerg Carstensen)

Als «queer», «feministisch» und «antirassistisch»bezeichnen sich die Veranstalter. Bild: Christopher Street Day 2017 in Berlin. Bild: DPA

«AfD wegbassen» – 70 Berliner Clubs planen Outdoor-Party gegen Rechtspopulisten



«Berlins Clubkultur ist alles, was die Nazis nicht sind und was sie hassen: Wir sind progressiv, queer, feministisch, antirassistisch, inklusiv, bunt und haben Einhörner.»

Dies schreiben 70 Berliner Clubs in einer gemeinsamen Erklärung auf Facebook. Am Sonntag in einer Woche wollen sie zusammen eine Party veranstalten, um ein Zeichen gegen die geplante Grossdemonstration der AfD und der Pegida zu setzen.  

Wenn sich der Demonstrationszug zum Kanzlerinnenamt bewege, «wird unsere Party ihren Aufmarsch crashen», heisst es in der Erklärung weiter. Die Veranstaltung trägt den Titel: «AfD wegbassen – Reclaim Club Culture against Nazis». Fast alle grossen Clubs der Stadt sind als Unterstützer aufgelistet.

Gegenüber «ze.tt» sagt ein Sprecher des Kollektivs Bucht der Träumer, das auch an der Aktion teilnimmt: «Wir möchten, dass unsere Gesellschaft offen und tolerant bleibt. Wir finden, dass die Menschenrechte für alle gelten, egal wo sie geboren sind.» Durch die AfD sähen sich die Clubs in ihrem kreativen Handeln bedroht, ergänzt ein anderer Aktivist.

Umfrage

Wie findest du das Engagement der Clubs gegen die AfD?

  • Abstimmen

1,144

  • Eine mutige Aktion!82%
  • Damit giessen die Clubs doch nur Öl ins Feuer.11%
  • Wenn das nur gut geht.7%

Gemäss dem deutschen Portal gibt es allerdings auch Kritik aus der Feierszene: Die Veranstalter stellten sich auf eine Stufe mit den Rechtspopulisten, indem sie diese kategorisch ausschliessen, so der Vorwurf. (jbu)

Dieser 3-Jährige tanzt besser als du

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25
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 19.05.2018 23:36
    Highlight Highlight Leider immer noch zu viele „alte Kammeraden“ hier...😬

    Play Icon


  • Michael Heldner 19.05.2018 15:02
    Highlight Highlight Guter Rassismus braucht immer eine Prise Willkür. Oder um es für die Club Betreiber einfacher zu erklären:

    „Du kommst hier nicht rein !“
    • phreko 20.05.2018 15:50
      Highlight Highlight Willkür die alle trifft ist kein Rassismus.
  • Rumbel the Sumbel 19.05.2018 13:59
    Highlight Highlight Wenn das nur gut kommt? Ich zweifle daran. Nicht wegen den Rechten (bin kein Anhänger) sondern wegen den Linken (bin ich auch kein Anhänger).
    • stadtzuercher 19.05.2018 18:50
      Highlight Highlight finde es etwas peinlich, wie sich jedermann bemüssigt fühlt, immer klarzustellen, dass er die politisch korrekte gesinnung hat. oder nicht die falsche teilt.
    • Rumbel the Sumbel 20.05.2018 00:17
      Highlight Highlight die falsche teilen......
  • w'ever 19.05.2018 13:45
    Highlight Highlight liebe clubkultur...
    dann würde ich aber gerne wieder mal in einen club reingelassen werden, ohne dass es heisst es geht nicht weil alleine, männlich, nicht ins clubprofil passend, ohne begleitung, nicht die richtige kleidung an, undundund.
    • one0one 19.05.2018 15:23
      Highlight Highlight In Berlin findest auch du einen Club. Aber ich weiss was du meinst ;)
  • stadtzuercher 19.05.2018 13:43
    Highlight Highlight Und nächste Woche dann eine Party der AFD: Feministinnen wegbassen. Momol. Tolle Kultur der Vielfalt in Deutschland.
  • Andi Amo 19.05.2018 12:15
    Highlight Highlight Und das Wochenende danach bitte auch gleich noch eine Partyreihe ‚Salafisten wegbassen‘!

    Die Zahl der Salafisten hat sich in D seit 2013 gemäss Spon auf 11‘000 verdoppelt, besonders in Hamburg und eben auch in Berlin ist die Szene sehr gewachsen! Und bekanntlich lehnen diese auch kategorisch die westliche Lebensart und vor allem auch genau die verkündeten Standpunkte dieser Clubs kategorisch ab!

    Wenn die Organisatoren konsequent sein wollen, müssten Sie also auch in diese Richtung kämpfen!
    • River 19.05.2018 13:53
      Highlight Highlight Hm also im Prinzip tun sie das ja schon:
      Die Clubs machen Pardey.
      Das passt den Salafisten nicht.
      Die Clubs pfeifen darauf und machen Pardey.
      Voilà💁
    • LOL 19.05.2018 14:36
      Highlight Highlight Nur weil man gegen etwas kämpft heisst dass doch nicht automatisch dass man auch noch gegen was anderes kämpfen muss🤔

      Würde erstens in einem enormen/unmöglichen aufwand enden, zweitens kann man mit dieser Logik ewig lange weitermachen (wenn man gegen das ist muss man auch gegen das sein...)

      Ist dich einfach toll dass man sich überhaupt engagiert😄
  • Gooner1886 19.05.2018 11:24
    Highlight Highlight Ich habe nichts gegen eine politisch rechte Meinung. Allerdings erwarte ich auch von Rechten das man konstruktiv ist. Immer nur "Ausländer raus" schreien bringt Niemandem was. Da man von der AfD eigentlich nur was hört wenn sie provozieren finde ich die Idee ziemlich toll. Ich bedaure es aber auch ein bisschen das sich die AfD so doof anstellt, ein wenig mehr Parteienvielfalt würde Deutschland gut tun.
    • PrivatePyle 19.05.2018 12:17
      Highlight Highlight "Da man von der AfD eigentlich nur was hört wenn sie provozieren finde ich die Idee ziemlich toll. "

      Was kann die AfD dafür, dass du in einer linksmedialen Blase lebst??

      Und mit dem "Konstruktiven" ist es natürlich so eine Sache. Wenn 100% der AfD-Anträge in den Parlamenten kategorisch/reflexartig abgelehnt werden, wird es natürlich ziemlich schwierig sich medial "konstruktiv" zu präsentieren. Da ist es halt hinterher einfach zu behaupten, die AfD biete keine Lösungen^^
    • Gooner1886 19.05.2018 12:55
      Highlight Highlight Das ist ein Argument.
      Nur, wie man sich bettet so liegt man. Die AfD lebt dacon zu provozieren da müssen sie mit gewissen Vorurteilen leben. Ach ja, da du wo möglich ausserhalb dieser linksmedialen Blase lebst bin ich offen für Beispiele, Berichte etc.
    • LOL 19.05.2018 14:31
      Highlight Highlight Es gibt trotz allem doch noch einen Unterschied zwische konstruktiven Vorschlägen und absurden Vorschlägen die einzig und alleine provozieren wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • unverbesserlich 19.05.2018 10:25
    Highlight Highlight Könnte man auch mit der SVP machen!
  • Roland Bach 19.05.2018 10:14
    Highlight Highlight Völliger Unsinn, wo bleibt denn die demo gegen gewalttätige Muslime oder andere Asylanten? Hauptsache "bunt und antirassistisch". Kompletter Unfug, deshalb wurde die AFD ja überhaupt so stark.
    • Fabio74 19.05.2018 12:05
      Highlight Highlight Whataboutismus ein mal mehr. Die Afd hat ihre 13% weil eben 13% diese gewählt haben
      Merk endlich: Wer wählt, übernimmt Verantwortung
      Wo wären denn deine Demos gegen pädophile Christen; gegen Christen die vergewaltigen, gegen christliche MAssenmörder die Schüler abknallen?
  • AllknowingP 19.05.2018 09:53
    Highlight Highlight Und wo finde ich die Unterstüzenden Clubs ?
    • Zaytoun 19.05.2018 12:25
      Highlight Highlight Sind im Event auf Facebook gelistet.
    • AllknowingP 21.05.2018 09:59
      Highlight Highlight Ich hab kein Facebook ;-)

«Ähm, ähm, als Persona con grata ...» – neuer AfD-Chef blamiert sich beim ersten Interview

Am Samstag wurde bei der AfD ein neuer Parteivorsitzender gewählt. Dies, weil sich Alexander Gauland zurückgezogen hat. Gewählt wurde Tino Chrupalla, ein 44-jähriger Malermeister und Bundestagsabgeordneter aus Sachsen. Chrupalla teilt sich den Job als Parteichef mit Jörg Meuthen, der am Bundesparteitag am Samstag wiedergewählt wurde.

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