International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Security forces help civilians flee the scene as cars burn behind, at a hotel complex in Nairobi, Kenya Tuesday, Jan. 15, 2019. Terrorists attacked an upscale hotel complex in Kenya's capital Tuesday, sending people fleeing in panic as explosions and heavy gunfire reverberated through the neighborhood. (AP Photo/Ben Curtis)

Menschen auf der Flucht vor der Explosion. Bild: AP/AP

Mindestens fünf Tote bei Angriff auf Hotelkomplex in Nairobi



Fire and smoke rise from the scene of an explosion in Nairobi, Kenya Tuesday, Jan. 15, 2019.An upscale hotel complex in Kenya's capital came under attack on Tuesday, with a blast and heavy gunfire. The al-Shabab extremist group based in neighboring Somalia claimed responsibility and said its members were still fighting inside. (AP Photo/Khalil Senosi)

Am Dienstag waren Schüsse und Explosionen in Nairobi zu hören. Bild: AP/AP

Bei einem von der islamistischen Shebab-Miliz reklamierten Angriff in Kenias Hauptstadt Nairobi sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Die Angaben zur Zahl der Opfer reichten aber bis zu 41.

In dem Gebäudekomplex im gehobenen Stadtviertel Westlands war es zuvor zu einer heftigen Explosion gekommen, gefolgt von einem mehrere Stunden andauernden Schusswechsel. Das Gebiet um den Gebäudekomplex des Hotels Dusit sei abgesperrt worden, teilte die Polizei auf Twitter mit. 

Kenias Polizeichef Joseph Boinnet sprach von einem «koordinierten» Angriff mit mindestens einem Selbstmordattentäter. Bei dem Angriff habe es Verletzte gegeben. «Wir sind dabei, die Zahlen zu bestätigen.»

Unübersichtliche Lage

Die Lage in der Anlage, die ein Hotel, Appartements, Restaurants sowie Geschäfte und Büros auch internationaler Unternehmen umfasst, blieb zunächst unübersichtlich. Sondereinheiten der Polizei durchkämmten den Bereich weiter nach Überlebenden und möglichen Attentätern.

Die Sicherheitskräfte hätten Kenntnis von «bewaffneten Kriminellen», die sich verschanzt hätten, sagte Boinnet. «Unsere Beamten versuchen sie herauszuspülen.»

Die Explosion ereignete sich um etwa 13.30 Uhr (MEZ) in dem Gebäudekomplex. Die Detonation war so stark, dass sie noch im AFP-Büro rund fünf Kilometer von der Anlage entfernt zu hören war. Beschäftigte verbarrikadierten sich in ihren Büros, bis Sondereinheiten der Polizei sie nach einer Stunde in Sicherheit brachten. Vereinzelte Schüsse waren noch Stunden nach der Detonation zu hören.

Die mit Al-Kaida verbundene Shebab-Miliz bekannte sich in einer kurzen Nachricht über ihr Sprachrohr Shahada zu dem Angriff, wie das in den USA beheimatete Unternehmen SITE mitteilte, das auf die Analyse islamistischer Websites spezialisiert ist.

Immer wieder Terroranschläge

epa07286603 People run for cover during an ongoing gunfire and explosions in Nairobi, Kenya, 15 January 2019. According to reports, a large explosion and sustained gunfire sent workers fleeing for their lives at an upscale hotel and office complex in the Kenyan capital of Nairobi.  EPA/DAI KUROKAWA

Menschen flüchten vom Hotel weg.  Bild: EPA/EPA

Das Luxushotel befindet sich unweit des Westgate-Einkaufszentrums, wo 2013 bei einem Terroranschlag mindestens 67 Menschen starben. In Kenia kommt es immer wieder zu Terroranschlägen, vor allem seit die kenianischen Streitkräfte die Regierung Somalias im Kampf gegen Al-Shabaab unterstützen. Dies tun sie seit 2011 im Rahmen einer Mission der Afrikanischen Union (AU).

Die sunnitischen Fundamentalisten haben Verbindungen mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida und kämpfen in Somalia am Horn von Afrika um die Vorherrschaft. Sie kontrollieren weite Teile von Süd- und Zentral-Somalia. Bei Anschlägen und Angriffen auf Zivilisten und Sicherheitskräfte sind Tausende Menschen ums Leben gekommen. (tam/jaw/sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

36
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

140
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

42
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

207
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

36
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

140
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

42
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

207
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kettcar #lina4weindoch 15.01.2019 16:52
    Highlight Highlight In Kenia kommt es immer wieder zu Terroranschlägen? Find ich ein bisschen reisserisch. Der vierte in 20 Jahren. Allerdings bestätigt es meine Einschätzung wie effektiv die Dutzenden mit Maschinengewehren bewaffneten Sicherheitsleute vor jedem Hotel, Einkaufszentrum usw. sind. Aber was erwartet man für 50-100$ Monatsgehalt.
    • Domino 15.01.2019 19:10
      Highlight Highlight Also ich komme auf 216 islamische Anschläge mit tausenden von Toten seit 2001.

      2018: 20
      2017: 32
      2016: 15
      2015: 20
      2014: 37
      2013: 26
      2012: 39
      2011: 17
      2010: 6
      2009: 0
      2008: 1
      2007: 0
      2006: 1
      2005: 0
      2004: 1
      2003: 0
      2002: 1
    • kettcar #lina4weindoch 15.01.2019 19:32
      Highlight Highlight Meine Quelle ist zugegebenermaßen Wikipedia. Deine würde mich auch interessieren. Weil z.B. 2013 müssten es sicher schon mehr sein mit der westgate mall.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Terroranschlägen_in_Kenia
    • Baba 15.01.2019 20:17
      Highlight Highlight @domino: eine Zahlenreihe aufstellen kann jede/r. Da ich regelmässig in Kenia bin, würde mich Ihre Quelle sehr interessieren.

      Mehr als 4 in 20 Jahren sind es sicher. Da kommen mir als grosse Ereignisse so spontan Westgate Mall, US Botschaft, Uni Garissa, Gikomba Market, Beschuss ElAl Maschine & Selbstmordanschlag auf Paradise Hotel in den Sinn.

      Deswegen lasse ich mich aber auf keinen Fall von meinen Reisen in dieses wunderschöne Land abhalten. Leider wird dieser Anschlag wohl dem sich leicht erholenden Tourismus schaden. Traurig.
    Weitere Antworten anzeigen

Trump erstickt Hoffnung auf Einigung im Handelsstreit mit China

Nur einen Tag nach der von amerikanischen und chinesischen Regierungsvertretern verkündeten Übereinkunft im Handelsstreit schürt US-Präsident Donald Trump Zweifel an einer Einigung. Er habe nicht zugestimmt, bereits verhängte Zölle schrittweise zurückzunehmen.

Das sagte Trump am Freitag vor Journalisten in Washington. Die Regierung in Peking wisse, dass er die Zollschraube nicht vollkommen zurückdrehen werde. Aber sie wolle zumindest eine teilweise Rücknahme der Zölle. «Ich habe nichts …

Artikel lesen
Link zum Artikel