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Friedensnobelpreis geht an Anti-Atomwaffen-Kampagne mit Sitz in Genf



Die Kampagne zur atomaren Abrüstung (ICAN) mit Sitz in Genf erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis. Damit würdigt das norwegische Nobelkomitee die ICAN für ihren jahrzehntelangen Kampf für eine atomwaffenfreie Welt.

Die ICAN habe auf die katastrophalen Konsequenzen für die Menschheit durch den Gebrauch von nuklearen Waffen aufmerksam gemacht. Auch wurde sie gewürdigt für ihre Anstrengungen zum Erreichen eines vertraglich festgelegten Verbotes solcher Waffen.

Der Preis ist mit neun Millionen schwedischen Kronen (1,08 Mio. Franken) dotiert. Die Jury hatte sich in diesem Jahr unter 318 Anwärtern entscheiden müssen – 215 Personen und 103 Organisationen waren für den Preis vorgeschlagen.

Das ICAN-Büro in Genf besteht nur aus vier Leuten, alle unter 35 Jahre alt. Das Bündnis selbst ist deutlich grösser: 450 Friedensgruppen und Organisationen, die sich seit Jahren für Abrüstung engagieren.

Vor zehn Jahren kamen sie zusammen, um sich gemeinsam für einen Vertrag gegen Atomwaffen einzusetzen. Treibende Kraft waren nicht Regierungen, sondern Zehntausende Aktivisten in mehr als 100 Ländern. Im Juli 2017 wurde das Vertragswerk unterzeichnet.

Es verbietet Herstellung, Besitz, Einsatz und Lagerung von Atomwaffen und kam gegen den Widerstand der Atommächte und den mit ihnen verbündeten Staaten zustande. (sda/dpa/afp)

Das ist die Reaktion, wenn man gerade erfährt, dass man den Friedensnobelpreis erhält:

Video: srf

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