International

Lastwagen mit 30 Tonnen (fast wertlosem) Bargeld in Paraguay verunglückt

A man walks by some 30 tons of Venezuelan currency that fell from an overturned truck near San Estanislao, 220 kilometers (136 miles) north of Asuncion, Paraguay, on Wednesday, Feb. 15, 2017. The mone ...
Es ist unklar, warum das wegen der Inflation in Venezuela eigentlich fast wertlose Geld so aufwendig bis nach Paraguay transportiert wurde.Bild: Santaniano Noticias/AP/KEYSTONE

Lastwagen mit 30 Tonnen (fast wertlosem) Bargeld in Paraguay verunglückt

16.02.2017, 14:3116.02.2017, 14:40
Mehr «International»

Ein Lastwagen mit 30 Tonnen beschlagnahmten venezolanischen Banknoten ist in Paraguay von der Strasse abgekommen und umgestürzt. Lokalen Medienberichten zufolge geschah der Unfall am Mittwoch bei San Estanislao; der Camion war auf dem Weg zur Zentralbank in der Hauptstadt Ascunción. Die Bolívar-Noten waren zuvor in Salto del Guairá im Osten des Landes an der Grenze zu Brasilien beschlagnahmt worden.

Im Zusammenhang mit dem Fall sei ein Verdächtiger festgenommen worden. Gegen ihn werde unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Die Staatsanwaltschaft arbeite auch mit Drogenfahndern zusammen.

Höchste Inflation weltweit

Es ist unklar, warum das wegen der Inflation in Venezuela eigentlich fast wertlose Geld so aufwendig bis nach Paraguay transportiert wurde. Wie viel das Geld wert sei, konnte ein von der Zeitung «ABC» zitiertes Geldwechselinstitut nicht sagen.

Venezuela ist das Land mit der höchsten Inflation weltweit. Im Januar wurden grössere Scheine eingeführt, mit dem 20'000 Bolívares-Schein als grösster Einheit. Bisher war der 100er der grösste. Grössere Rechnungen, zum Beispiel in Hotels, werden mit Tüten voller Geld bezahlt. (whr/sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Xi Jinping geht gegen eigenes Militär vor
In der nächsten Woche gibt es in China die erste grosse Militärparade seit Jahren. Wie ein Experte erklärt, greift im Militär trotzdem Angst um sich.
Chinas Staatschef Xi Jinping geht in einem Ausmass gegen die Führung seiner eigenen Armee vor, das viele seiner Amtsvorgänger übertrifft. Das schreibt das US-amerikanische Nachrichtenportal «Bloomberg» und stützt sich dabei auf eine Analyse von unter anderem Fernsehbildern und öffentlichen Aufzeichnungen. So soll Xi fast ein Fünftel der Generäle, die er während seiner seit 2013 andauernden Präsidentschaft eingesetzt hat, geschasst haben.
Zur Story