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epa07255600 Brazilian Army soldiers prepare for the investiture of the elected president of Brazil, Jair Bolsonaro, in Brasilia, Brazil, 31 December 2018. Brasilia is preparing with increased security for the inauguration ceremony of the far-right Jair Bolsonaro as president of Brazil on 01 January.  Bolsonaro won the presidential elections in Brazil on 28 October with 55.54 percent of the valid votes. Some half a million people are expected to watch Bolsonaro's investiture ceremony.  EPA/JOEDSON ALVES

Brasilianische Soldaten.  Bild: EPA/EFE

Bandenkriminalität: Bolsonaro schickt Militär in den Norden Brasiliens



Die neue brasilianische Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro hat Soldaten in den Nordosten des Landes geschickt, um dort gegen die jüngste Gewalt krimineller Banden vorzugehen. Justizminister Sérgio Moro habe 300 Soldaten für die kommenden 30 Tage in den Bundesstaat Ceara beordert, teilte das Ministerium am Freitag mit.

Der Einsatz wurde mit der steigenden Zahl von Angriffen «krimineller Vereinigungen» auf Busse und öffentliche Gebäude begründet. Der Gouverneur des Bundesstaats mit neun Millionen Einwohnern habe die Regierung um militärische Unterstützung gebeten.

In Ceara waren bei Angriffen zuletzt ein Mensch getötet und zwei weitere Menschen verletzt worden. Rund 45 Verdächtige wurden nach Angaben der Behörden festgenommen. Bei den Attacken wurde den örtlichen Behörden zufolge auf Bankangestellte geschossen. Busse und Tankstellen seien angezündet und öffentliche Gebäude zerstört worden.

Brasilianische Medien berichteten unter Bezug auf Regierungsquellen, dass kriminelle Banden für die Vorfälle verantwortlich seien. Die Banden wollen demnach gegen eine Verschärfung von Haftbedingungen protestieren, die ihnen die Kontrolle des Drogenhandels in den Gefängnissen erschweren. Bolsonaro hatte im Wahlkampf die innere Sicherheit zu einem zentralen Thema seiner Kampagne gemacht. (kün/sda/afp)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 05.01.2019 12:57
    Highlight Highlight Vielleicht sollte er analog seinem grossen Vorbild eine Mauer bauen.
  • Turi 05.01.2019 11:35
    Highlight Highlight Jetzt beginnt dieser Rechtsextreme auch noch diese kriminellen Banden zu verfolgen. Welche Minderheit ist als nächstes dran?
    • P. Silie 05.01.2019 14:36
      Highlight Highlight Absolut richtig! Dieser Rechtsextreme hat tatsächlich vor Gesetz und Ordnung in diesem Staat wieder einzuführen! Unglaublich so was!
    • Wander Kern 05.01.2019 15:14
      Highlight Highlight Damit man dann in 10 Jahren sagen kann: "Es war nicht alles schlecht"...
    • Der_Kommentator 05.01.2019 15:48
      Highlight Highlight Gegen die Bandenkriminalität vorzugehen ist gut, ja. Jedoch ändert dies nichts daran dass Bolsonaro ein Rechtsextremer ist und er brandgefährlich für die Demokratie und Minderheiten in Brasilien ist. Lies dir seine Aussagen über politische Gegner, Homosexuelle und andere Minderheiten durch. Nachher wirst du ihn hoffentlich nicht mehr verharmlosen und dich auch nicht mehr über die Ängste der Minderheiten lustig machen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klaus07 05.01.2019 10:48
    Highlight Highlight 300 Soldaten bei 9 Millionen Einwohner? Ich hoffe das ist nur die Erkundungstruppe.
    • piatnik 05.01.2019 12:09
      Highlight Highlight für die säuberung wirds nicht reichen

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