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Findet der Brexit doch später statt als geplant? 



epa07345658 British Prime Minister Theresa May delivers a speech on Brexit in Belfast, Northern Ireland, 05 February 2019. May is expected to outline her plans to avoid a hard border with Ireland in her Brexit deal. The United Kingdom (UK) is leaving the European Union (EU) following a narrow in for Brexit in a referendum.  EPA/Aidan Crawley

Die britische Premierministerin Theresa May. Bild: EPA/EPA

Das britische Kabinett berät einem Zeitungsbericht zufolge über eine Verschiebung des Brexit um acht Wochen. Damit würde der Ausstieg aus der EU erst am 24. Mai erfolgen und nicht wie bislang geplant am 29. März, berichtete der «Telegraph».

Die Minister hofften auf diese Schonfrist, um Zeit für nötige Gesetze zu bekommen, sollte das Parlament einen Ausstiegsvertrag verabschieden. May wird am Donnerstag EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker treffen, um über den Brexit-Vertrag nachzuverhandeln.

Unterdessen werde auch ein technisches System überprüft, die Grenze zwischen Nordirland und Irland offen zu halten, berichtete die «Sun». Damit könnten Kontrollen an der Grenze vermieden werden. (sda/reu)

Emily und Oliver – unsere zwei Briten erklären den Brexit

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Video: watson/Oliver Baroni, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sophia 06.02.2019 10:23
    Highlight Highlight Manchmal muss die Demokratie einfach lieben, sonst erträgt man sie nicht.
    Was da im britischen Unterhaus debattiert wird, ist an Schwachsinn manchmal nicht zu ertragen.
    Ein einfacher Fussballtrainer hat da einen einfachen, aber voll überzeugenden Gedanken: "Zusammen ist man stärker als allein"!
    Eine Freundschaft auch bei Meinungsverschiedenheiten zu erhalten, setzt Kompromisbereitschaft voraus. Andere reden von Souverainitätsaufgabe, aber souverain ist nur der, der auch Kompromisse machen kann.
    Nationalistische Tagträumer sind eben nicht souverain.
  • Nevermind 06.02.2019 09:50
    Highlight Highlight Vieleicht mal der EU zuhören.

    England will sich vermutlich selber köpfen, nur damit sie in ihrem falschen Stolz den eigenen Kopf noch höher halten können.
    Play Icon
  • ujay 06.02.2019 09:03
    Highlight Highlight GB wollte den Brexit und hatte über 2 Jahre Zeit, etwas konkretes auf den Tisch zu legen. Jetzt, 7 Wochen vor Ablauf der Schonfrist noch eine von GB provozierte Verlängerung. May kommt nie auf den Punkt....... Diese Salamitaktik ist der Unfähigkeit ihres Optimistenkabinetts geschuldet.
    • Hans Jürg 06.02.2019 13:29
      Highlight Highlight Nun ja, ich sage dazu:

      Besser nie als spät.

      GB wollte den Brexit nicht per se. Eine hauchdünne Zufallsmehrheit sagte ja.
      Aufgrund von falschen Versprechungen.
      Und nicht zu vergessen: Die Abstimmung wäre eigentlich nicht bindend gewesen, sondern war ursprünglich als Konsultativabstimmung vorgesehen.

      Von daher gesehen kann man nicht einfach sagen, GB will den Brexit.

      Darum besser nie als spät.
    • ujay 06.02.2019 16:59
      Highlight Highlight Doch, Hans Jürg, so geht Demokratie, Zufallsmehrheiten gibt es nicht bei Abstimmungen, ob Konsultativabstimmung oder nicht. Die Mehrheit wollte den Brexit.

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