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epaselect epa06075010 Onlookers outside the vandalised premises of the Danish designshop 'Flying Tiger' in the 'Schanzenviertel' during the G-20 summit in Hamburg, Germany, 08 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty) is an international forum for governments from 20 major economies. The summit is taking place in Hamburg 07 to 08 July 2017.  EPA/LUKAS BARTH

Bild: LUKAS BARTH/EPA/KEYSTONE

4 Frauen, 161 Brände, 476 verletzte Polizisten – der G20-Gipfel in Zahlen

Die grosse Mehrheit der Menschen in Hamburg ist froh  – der G20-Gipfel gehört der Vergangenheit an. Zeit, Bilanz zu ziehen.



18'000'000 

Euro Umsatzeinbussen verzeichneten alleine die Geschäfte in der Hamburger Innenstadt über die Gipfeltage. 

400'000 

Euro Schaden meldete die Drogerie-Filiale Budnikowsky im Schanzenviertel. Am Mittwoch soll sie aber bereits wieder eröffnet werden.

epa06074583 An alledged looter leaves a 'Budnikowski' shop in Schanzenviertel quarter during the G-20 summit in Hamburg, Germany, 07 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty) is an international forum for governments from 20 major economies. The summit is taking place in Hamburg 07 to 08 July 2017.  EPA/OMER MESSINGER

Bild: OMER MESSINGER/EPA/KEYSTONE

76'000 

Personen liefen gemäss Veranstalter an der Demonstration «Grenzenlose Solidarität statt G20» mit. Es war die grösste Demonstration während der Gipfeltage.

epa06075501 Protesters attend the 'Unlimited solidarity instead of G20' demonstration during the G-20 summit in Hamburg, Germany, 08 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty) is an international forum for governments from 20 major economies. The summit is taking place in Hamburg 07 to 08 July 2017.  EPA/RONALD WITTEK

Bild: RONALD WITTEK/EPA/KEYSTONE

20'000

Polizeibeamte standen insgesamt im Einsatz.

8000 

Personen sagten über Facebook ihre Teilnahme an der Aktion «Hamburg räumt auf» zu. Viele von ihnen tauchten am Sonntag auch tatsächlich auf, um gemeinsam das Schanzenviertel aufzuräumen.

epaselect epa06077784 Residents of the 'Schanzenviertel' district clean the street from trash and leftovers of the clashes during the recent G20 summit in Hamburg, northern Germany, 09 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty), an international forum for governments from 20 major economies that took place in Hamburg on 07 and 08 July, sparked violent protest actions across the city, with dozens of injured people and heavy material damages.  EPA/ALEXANDER BECHER

Bild: ALEXANDER BECHER/EPA/KEYSTONE

1900 

Flughafen-Mitarbeiter brauchte es über die Gipfeltage. Die meisten Staatschefs kamen mit dem Flieger. 

1500

gewaltbereite Demonstranten reisten nach Hamburg. Die meisten der tausenden G20-Gegner demonstrierten aber friedlich.

Ein Kind spielt am 7. Juli 2017 in Hamburg im Stadtteil Blankenese neben einem ausgebrannten Auto. Am 7. und 8. Juli kommen in der Hansestadt die Regierungschefs der fuehrenden Industrienationen zum G20-Gipfel zusammen. (KEYSTONE/DPA/Axel Heimken)

Bild: dpa

600 

G-20 Gegner fuhren mit dem Sonderzug nach Hamburg. Der Zug startete am Donnerstag in Basel und legte Zwischenstopps in Stuttgart, Heidelberg, Frankfurt, Köln und Dortmund ein.

478 

Mal rückte die Hamburger Feuerwehr alleine wegen dem G20-Gipfel aus. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr zwischen Donnerstag und Sonntag 3648 Einsätze.

476

Polizisten wurden während des Einsatzes am G20-Gipfel verletzt.

305 

Mal musste die Rettungssanität der Hamburger Feuerwehr ausrücken.

225 

Demonstranten nahm die Polizei in Gewahrsam.

210 

G20-Gegner wollten am Badischen Bahnhof in Basel auf den Sonderzug in Richtung Hamburg einsteigen.

Bild

186 

Randalierer wurden verhaftet.

161 

kleinere und grössere Brände musste die Hamburger Feuerwehr löschen.

epaselect epa06074630 Firefighters extinguish the fire of a burning car during riots at the G20 summit in Hamburg, Germany, 08 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty) is an international forum for governments from 20 major economies. The summit is taking place in Hamburg 07 to 08 July 2017.  EPA/CLEMENS BILAN

Bild: CLEMENS BILAN/EPA/KEYSTONE

137

Deutsche wurden verhaftet.

100 

Sonderflugzeuge landeten in den letzten Tagen auf dem Hamburger Flughafen.

51

Chaoten haben jetzt ein Verfahren am Hals. Vorgeworfen wird ihnen versuchter Mord, schwerer Landfriedensbruch oder gefährliche Körperverletzung.

33 

Personen wies die deutsche Bundespolizei an der Grenze ab, als sie in den Sonderzug nach Hamburg einsteigen wollten, und sprach ein mehrtägiges Einreiseverbot aus. Gegen dieses legten einige der Demonstranten Rekurs ein und bekamen Recht.

32

Männer sind auf dem Gruppenbild mit allen Regierungschefs und Gästen abgebildet. Und damit gegenüber den 4 Frauen klar in der Mehrheit.

epa06072746 Heads of state and government of G20 members pose for a family photo at the opening day of the G20 summit in Hamburg, Germany, 07 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty) is an international forum for governments from 20 major economies. The summit is taking place in Hamburg 07 to 08 July 2017.  EPA/CLEMENS BILAN

Bild: CLEMENS BILAN/EPA/KEYSTONE

30 

Meter lang war der rote Teppich, über den die Regierungschefs am Hamburger Flughafen deutschen Boden betraten.

26 

Staats- und Regierungschefs reisten über den Hamburger Flughafen zum Gipfel an. Der Linienflugverkehr verlief trotzdem planmässig, wie die Flughafenleitung mitteilte.

20 

Staaten haben die Abschlusserklärung des G20-Gipfels unterschrieben. 19 von ihnen bekräftigten darin das Pariser Klimaschutzabkommen. Es ist der erste Dissens, der in einer Abschlusserklärung festgeschrieben wird.

19 

Seiten lang ist die Gipfelerklärung, unterzeichnet von den teilnehmenden Regierungschefs.

12 

Mal leistete die Feuerwehr technische Hilfe.

5 

Schweizer wurden in Hamburg verhaftet.

4 

Schweizer wurde durch die Hamburger Polizei in Gewahrsam genommen.

4 

Frauen sind auf den Gruppenfoto des G20-Gipfels. Und zwar Angela Merkel (Deutschland), Theresa May (Grossbritannien) , Erna Solberg (Norwegen) und IWF-Chefin Christine Lagarde. Es zeigt: Die meisten der mächtigsten Personen auf der Welt sind Männer.

epaselect epa06069423 German Chancellor Angela Merkel attends a joint press statement with Prime Minister of Singapore, Lee Hsien Loong (unseen) ahead of their meeting at the chancellery in Berlin, Germany, 06 July 2017. Lee Hsien Loong is on a working visit to Germany from 6 to 11 July 2017 and will attend the G20 summit in Hamburg.  EPA/FELIPE TRUEBA

Angela Merkel. Bild: FELIPE TRUEBA/EPA/KEYSTONE

2 

Warnschüsse haben die Sicherheitskräfte während der Gipfeltage abgegeben. 

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 11.07.2017 18:17
    Highlight Highlight Ich persönlich ziehe erst Bilanz, wenn ich mitbekommen darf, das die festgenommenen resp verhafteten Chaoten strengstens und mit aller Konsequenzen bestraft wurden. Aber ich habe erfahrungsgemäss so meine Zweifel!
  • Spooky 10.07.2017 23:11
    Highlight Highlight "400'000 Euro Schaden meldete die Drogerie-Filiale Budnikowsky im Schanzenviertel. Am Mittwoch soll sie aber bereits wieder eröffnet werden."

    Hahaa! Ich vermute, es war die Hälfte. Aber das ist okay. Versicherungen muss man über den Tisch ziehen, so gut es geht 😂.
  • gnp286 10.07.2017 22:00
    Highlight Highlight Also wurden 476 Menschen (ja, auch Polizisten sind Menschen, das ist diesen Vollspacken wohl manchmal nicht bewusst) welche ihren Job erledigt haben verletzt, weil sich gewisse Wohlstandsverwahrloste Bubis austoben wollten? Krank... Ich hoffe mal die 51, die sie erwischt haben kommen nicht so schnell davon.

    Jedenfalls Hut ab vor den 8000 Leutz, welche geholfen haben aufzuräumen. Finde ich toll!
  • geissenpetrov 10.07.2017 19:41
    Highlight Highlight Anderes als dieser Artikel es vermuten lässt, wird die wirkliche Aufarbeitung der Proteste erst noch folgen. Man erinnere sich an die fast identische Berichterstattung vom G8-Gipfel in Genua. Mittlerweile weiss man:
    1. Die alternative Szene wird instrumentalisiert. Veranstaltungsort (HH/Genau) waren bewusst gewählt.
    2. Die grösste Verwüstung wird von bezahlte Schergen oder Agent-Pro­vo­ca­teure ausgeführt.
    3. Die Polizei tut alles damit die Situation eskaliert, schaut weg oder steht sogar beratend zur Stelle.
    4. Die Medien erledigen den Rest.
    Play Icon
    • Besserwisser 10.07.2017 20:05
      Highlight Highlight @geissenpetrov Hast du Quellen, mit welchen du deine Behauptungen belegen kannst?
    • pachnota 10.07.2017 20:29
      Highlight Highlight Tönt jetzt schon sehr stark, nach übler Verschwörungstheorie.
    • Roterriese #DefendEurope 10.07.2017 21:27
      Highlight Highlight 2. Die grösste Verwüstung wird von bezahlte Schergen oder Agent-Pro­vo­ca­teure ausgeführt.

      Jap das stimmt, kann ich bestätigen - von der internationalsozialistschen solidarischen antifa e.v.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dding (@ sahra) 10.07.2017 19:03
    Highlight Highlight Währen das Neonazis gewesen, währe hier auf Watson jetzt Weltuntergang und der Faschismus 2 Schritte vor der Machtüberhanme.
    SFdrs würde rotieren.
    • Vio Valla 10.07.2017 19:36
      Highlight Highlight Häm?! Schonmal die Nachrichten durchgecheckt? Da rotiert es doch gewaltig. Gewissen Medien ist es scheissegal, ob sie nun rechte oder linke Gewalt ausschlachten können, hauptsache schön emotionssteigerndes Material bieten können. Der Rest ist schon längst nebensächlich...
  • Liselote Meier 10.07.2017 18:23
    Highlight Highlight Ein Bericht von der "anderen Seite der Barikade" als Anti-These zur "Mainstream-Presse", Zwecks Synthese für einen objektiven Überblick. Kennt man nur einen Standpunkt, ist eine objektive Betrachtung nicht möglich.

    http://lowerclassmag.com/2017/07/wollt-ihr-tote-ihr-chaoten/
    • allesklar 10.07.2017 21:49
      Highlight Highlight was ist das denn für ein verblendetes geschmiere? sorry, aber das ist so etwas von lächerlich. wer das liest und dran glaubt ist wohl vom pferd gefallen. nicht alles was "anders" ist, ist objektiv liselooooote
    • Liselote Meier 11.07.2017 09:02
      Highlight Highlight Habe ich geschrieben der Bericht sei Objektiv? Nein. Die "Mainstream-Presse" in der Mehrheit aber genau so wenig. Ergo analysiert man die verschiedenen Standpunkte um Objektiv beurteilen zu können.

  • Grundi72 10.07.2017 18:16
    Highlight Highlight Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. "Globalisierungsgegner" mit iPhone...
    Benutzer Bild
    • phreko 10.07.2017 19:38
      Highlight Highlight Nennt sich sowas nicht krawalltourist? Und hat mit politik herzlich wenig zu tun...
    • Liselote Meier 10.07.2017 19:50
      Highlight Highlight Dein Kommentar sagt mehr als Tausend Worte.

      Anti-Kapitalismus heisst nicht es ist "scheisse" das Ding zu haben, sondern die Gesellschaftlichen Verhältnisse darum.

      1860 war nicht der Baumwoll Bedarf dss Problem sondern die Verhältnisse darum der Skalven "Nigger" der sie pflückt.

      Heute sind wir in Jahr 2017, produktionstechnisch, mobilität usw. gegeben, dass keiner mehr an hunger verecken müsste.

      Du kannst jedem Erdenbürger ein Handy geben, gibt wohl an die 100 Mrd funktionfsfähige.

      Ja war bezahltst?

      Der Widerspruch. Die Vernuft würde sagen, lassen wir das bezahlen sein.
    • Liselote Meier 10.07.2017 19:55
      Highlight Highlight Muss mir keiner Erzählen es herrsche keine Überproduktion an Güter auf der Welt.

      Die Schweiz und die EU sunventionieren ihren Agrarmarkt nicht weil es ein Unterangebot gibt.

    Weitere Antworten anzeigen

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