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This is an undated handout photo issued by Sunshine Press made available Tuesday May 10, 2016  of WikiLeaks founder Julian Assange with a kitten in Ecuador's embassy in London . It may not be so lonely for WikiLeaks founder Julian Assange in the embassy quarters he's called home for nearly four years. Now he has a kitten to keep him company.The kitten had not been named yet. (Sunshine Press/Wikileaks via AP)

Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London. Bild: AP/Sunshine Press/Wikileaks

Warum Assanges Botschafts-Asyl in Gefahr ist und er nun mit den Russen flirtet

Wikileaks-Gründer Julian Assange bangt um seinen Verbleib in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er sucht einen neuen Zufluchtsort und hält sich mit knackigen Enthüllungen im Gespräch.



Die Enthüllungsplattform Wikileaks sorgt wieder einmal für Furore. Sie hat Dokumente veröffentlicht, die belegen sollen, dass der US-Geheimdienst CIA über ein umfangreiches Hacking-Arsenal verfügt. Er kann damit in Smartphones, Computer und andere elektronische Geräte eindringen und die Verschlüsselung von Messengern wie WhatsApp und Signal knacken.

Wirklich überraschen können diese Enthüllungen nicht. Spätestens seit Edward Snowdens NSA-Scoop ist es amtlich, dass die US-Nachrichtendienste jede Möglichkeit ausnützen, um echte oder vermeintliche Feinde auszuspionieren. Experten halten die als «Vault 7» bezeichneten Dokumente für authentisch. Die Quelle ist unklar, vermutet werden ehemalige CIA-Insider.

Damit bringen sich Wikileaks und ihr schillernder Gründer Julian Assange erneut ins Gespräch. Lange war es still um ihn, seit er im Sommer 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet war. Er wollte sich damit der Auslieferung nach Schweden entziehen, wo ihn zwei Frauen sexueller Übergriffe bezichtigen. Assange fürchtet, dass die Skandinavier ihn in die USA überstellen werden, wo ihm ein Prozess wegen Verrats von Staatsgeheimnissen droht.

Clinton-Mails veröffentlicht

Im letzten Jahr mischte sich Julian Assange mit Wikileaks in die US-Präsidentschaftswahl ein. Er veröffentlichte zahlreiche E-Mails aus dem Account von John Podesta, dem Wahlkampfmanager der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton. Sie wurden vermutlich von russischen Hackern «erbeutet», was Assange dementierte. Bekannt allerdings ist seine tiefe Abneigung gegen Clinton, die ihn nach den Wikileaks-Enthüllungen von 2010 als Aussenministerin heftig kritisiert hatte.

Rasch kamen Spekulationen auf, Assange wolle sich mit den Clinton-Mails bei ihrem republikanischen Rivalen Donald Trump einschmeicheln. Denn für den 45-jährigen Australier könnte es bald eng werden. In Ecuador wird ein neuer Präsident gewählt. Der linke Kandidat Lenin Moreno, der ihm wohl weiterhin «Asyl» gewähren würde, verpasste den Sieg im ersten Wahlgang knapp. Am 2. April muss er in die Stichwahl gegen den Konservativen Guillermo Lasso.

epa05727519 A general view of the Ecuadorian embassy in London where Wikileaks founder Julian Assange is residing, London, Britain, 18 January 2017. A lawyer for Assange has indicated, 18 January 2017, that the Wikileaks founder is ready to face extradition to the US after US President Barack Obama commuted the sentence of whistleblower Chelsea Manning. Assange has previously stated he would leave the Ecuadorian Embassy if Chelsea Manning was released from detention.  EPA/WILL OLIVER

Seit Sommer 2012 verschanzt sich Assange in der Botschaft. Bild: WILL OLIVER/EPA/KEYSTONE

Dieser will Assange «höflich» dazu auffordern, die Botschaft in London zu verlassen. Umfragen geben Lasso gute Chancen auf den Wahlsieg, weshalb Assange sich nach neuen Optionen umschauen muss. Ankündigungen, er werde sich den britischen Behörden stellen, hat er nie wahr gemacht. Auch das Versprechen, sich im Falle der Begnadigung von Wikileaks-Informantin Chelsea Manning an die USA ausliefern zu lassen, bleibt uneingelöst.

Kehrtwende gegen Trump

Bei Donald Trump kam er mit seiner Anti-Clinton-Kampagne durchaus an. «Ich liebe Wikileaks!» rief der Republikaner bei einem Wahlkampfauftritt. Eine «Bombe», die Clinton «zerstört» hätte, fand sich in den Mails jedoch nicht, obwohl Assange wiederholt brisante Veröffentlichungen ankündigte, unter anderem bei einer Live-Übertragung nach Berlin Anfang Oktober.

Falls Assange auf eine «Begnadigung» durch Donald Trump gehofft hat, so wurde er bislang enttäuscht. Seine Tonalität jedenfalls hat sich geändert. Kurz nach der Vereidigung des neuen Präsidenten rief Wikileaks potenzielle Whistleblower via Twitter auf, Trumps Steuerunterlagen zu veröffentlichen. Die neuen CIA-Enthüllungen dürften Trump ebenfalls schaden, auch wenn die Praktiken auf seinen Vorgänger Barack Obama zurückgehen.

Assanges Hoffnungen scheinen sich nun auf Russland zu konzentrieren, wo bereits Edward Snowden Zuflucht gefunden hat. Seit Monaten flirtet er mit Moskau, etwa indem er sich auf Twitter über ein Putin-kritisches Cover des «Economist» beklagte und dabei latent antisemitische Anspielungen machte. Anfang Februar sagte er im Interview mit der russischen Zeitung «Iswestija», er habe «interessante Informationen» über den französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron.

Es ist kein Geheimnis, dass die russische Regierung bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich auf einen Sieg von Marine Le Pen oder François Fillon hofft, die als Moskau-freundlich gelten, während Macron ein überzeugter Pro-Europäer ist. Dieser soll unter anderem mit Anspielungen auf seine angebliche Homosexualität diskreditiert werden, mit wenig Erfolg. Auch Julian Assange hat seinen grossspurigen Worten wie so oft keine Taten folgen lassen.

Neue Botschaft gesucht

Mit seinem paranoiden und sprunghaften Verhalten hat der Australier viele einstige Freunde und Anhänger vor den Kopf gestossen. Der ehemalige Wikileaks-Mitarbeiter James Ball hat auf Buzzfeed ein wenig schmeichelhaftes Assange-Porträt veröffentlicht. Trotzdem könnte er sich einmal mehr aus der Affäre ziehen. Der ecuadorianische Präsidentschaftskandidat Guillermo Lasso hielt gegenüber dem «Miami Herald» fest, man wolle alle notwendigen Schritte unternehmen, damit «eine anderen Botschaft» ihn aufnimmt.

Wie man ihn dorthin bringen will, ist unklar. Die britischen Behörden haben stets betont, sie würde Assange auf der Stelle festnehmen, sobald er die Botschaft Ecuadors verlässt.

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 10.03.2017 10:54
    Highlight Highlight Ist der Feind meines Feindes automatisch mein Freund?
    Das habe ich einmal geglaubt und bin dann schmerzhaft "auf die Welt gekommen"!
    Der Feind meines Feindes entpuppte sich nämlich als noch viel durchtriebener Gauner und Egoist, als dieser ursprüngliche Gegenspieler!
    Aber in meinem blinden Zorn war ich zu solchen unvoreingenommenen Differenzierungen nicht fähig.
    Aber heute bin ich so weit, meinen "Erst-Feind" freundlich zu grüssen und es teilweise sogar aufrichtig so zu meinen...
  • gummibaum 09.03.2017 15:59
    Highlight Highlight Snowden und Assange sollten einen Nobelpreis erhalten.

    Sowie einen Schweizerpass.

    Botschafts-Security wird mit L-Rad ausgerüstet.
    Bewohner mit Gehöhrschutz versorgt.
    JA wird mit Lärm zum Dach eskortiert. (vertreibt die Belagerer im Treppenhaus)
    Rega holt ihn unter Rotkreuzflagge als humanitären und medizinischen Notfall ab. Die Aktion wird livegestreamt da JA eine Rede angekündigt hat, und dann "kollabiert", oder so.

    Dann kann WikiLeaks in Zukunft zum Wohle der Menschheit neutral publizieren was die diversen Whistleblower leaken.

    Ohne ständig taktieren zu müssen um unversehrt zu bleiben.
    • gummibaum 10.03.2017 09:13
      Highlight Highlight Polanski wurde nicht ausgeliefert.

      Eine Auslieferung von Assange zu rechtfertigen wäre sicher einiges schwieriger. Insbesondere als CH-Ehrenbürger.

      Aber es ist sonnenklar, die weitaus beste Version wäre, wenn Schweden und UK bestätigen würden nicht auszuliefern sowie sein eigenes Heimatland ihn wie ein Bürger behandeln würde.

      Übrigens ruft Microsoft zu einer Digital Geneva Convention auf: "Building a trusted and neutral Digital Switzerland"

      Nur ist unklar ob MS und Amazon die richtigen Beschützer sind. Amazon verdient Millionen mit Diensten an Agencies und liebt gläserne Kunden weltweit.
  • dyncorp 09.03.2017 13:37
    Highlight Highlight Oder die Awan-Brüder? Die wurden anfangs Februar entlassen wegen Spionage/Datendiebstahl von 20 Kongressabgeordneten. Das würde zeitlich gut passen, denn Wikileaks hat am 4. Februar das erste Mal "Vault 7" erwähnt.
  • gummibaum 09.03.2017 13:35
    Highlight Highlight Blunschi: "..die Verschlüsselung von Messengern wie WhatsApp und Signal knacken."

    FALSCH
    Die Verschlüsselung ist nach wie vor sicher!

    Es werden Schadprogramme eingeschleust welche die Kommunikation VOR der Verschlüsselung bzw NACH der Entschlüsselung abgreifen.

    Ps: Threema ist ebenfalls sicher und aus der Schweiz.

    so am Rande: Snowden und Assange wollen sich garantiert nur selbst darstellen und im Gespräch bleiben?

    Ernsthaft!? ich kann mir wesentlich gefahrlosere Methoden vorstellen .. zB Picdumps und Katzenbilder posten.


    • R&B 09.03.2017 15:15
      Highlight Highlight Voilà
      Benutzer Bild
    • gummibaum 09.03.2017 16:36
      Highlight Highlight https://www.instagram.com/p/BFOgGiLjYJT/?taken-by=embassycat
  • R&B 09.03.2017 13:27
    Highlight Highlight Zu Beginn von Wikileaks wusste ich nicht, wie ich diese Plattform und Assange einordnen soll.

    In der Zwischenzeit ist für mich klar, dass Assange Täter ist, der brisante Informationen zu seinem Vorteil benutzt, auf Kosten der Demokratie, Menschenrechte und Sicherheit.

    Ich vermute auch, dass er paranoid ist und ein krankhaftes Geltungsbedürfnis hat.
    • Datsyuk * 09.03.2017 14:13
      Highlight Highlight Ja, du vermutest...
    • R&B 09.03.2017 15:09
      Highlight Highlight @Lea: sein Vorteil, den er sucht ist Freiheit und noch besser Straffreiheit
    • R&B 10.03.2017 08:10
      Highlight Highlight @Informant: Da die USA ein funktionierendes Rechtssystem hat, kann die Straftat von Assanges nicht ignoriert werden.
      Assanges kokettiert offensichtlich mit Russland, indem er die USA mit Enthüllungen schädigt. Wohl in der Hoffnung, dass er in Russland Asyl erhält.
  • gummibaum 09.03.2017 13:15
    Highlight Highlight Die Russen? Da Watson und Blunschi so selten über chinesischen Organhandel berichten, könnte man auch annehmen sie wollten sich bei den Chinesen einschmeicheln um allenfalls ihr Taschengeld aufzubessern ;)

    Die Frauen bezichtigen ihn nicht!
    Im Gegenteil, sie waren schockiert über das Vorgehen der Polizei. "police who made up the charges" Sie wollten einen Aids Test. https://t.co/SdI7rY0Cdp

    Assange ist mit Einwilligung der Schwedischen Ermittlungs-Behörden nach UK ausgereist.

    https://justice4assange.com/assange-case-fact-checker.html




  • exeswiss 09.03.2017 12:38
    Highlight Highlight dachte der herr wolle sich ausliefern wenn chelsea manning begnadigt wird? der mann hält sein wort... hut ab.
  • Stachanowist 09.03.2017 12:27
    Highlight Highlight @ Blunschi

    "Der linke Kandidat Lenin Moreno, der ihm wohl weiterhin «Asyl» gewähren würde [...]."

    Simple Frage: Warum die Anführungszeichen bei "Asyl"? Egal, was man von ihm hält - Ecuador hat seinen Asylantrag 2012 gutgeheissen. Setzen wir nun jeden Asylentscheid in Anführungszeichen, der nicht unserem persönlichen Rechtsempfinden entspricht? Es ist eine Tatsache, dass Ecuador Assange Asyl gewährte, nicht "Asyl".

    https://www.nzz.ch/julian-assange-erhaelt-asyl-in-ecuador-1.17486095

    Mit den Rothschilds gebe ich Ihnen übrigens Recht. Klar ist A. bewusst, dass er damit Assoziationen weckt.
    • Peter 09.03.2017 12:54
      Highlight Highlight Stimmt, die Anführungszeichen hätte es nicht gebraucht. Allerdings ist sein Asyl in der Botschaft ein relatives, es würde ihn nicht vor einer Auslieferung nach Schweden schützen, wenn die Briten ihn in die Finger bekommen.
  • Pasch 09.03.2017 10:49
    Highlight Highlight Gibts eigentlich mal was neues aus Panama?? Und da war doch noch was mit Fifa??
  • YesImAMillenial 09.03.2017 10:21
    Highlight Highlight was soll an diesem tweet "latent antisemitisch" sein?
    • Peter 09.03.2017 11:05
      Highlight Highlight Der Verweis auf Lynn de Rothschild ist sehr simpel. Die Besitzstrukturen des Economist sind wesentlich komplexer. Und die Rothschilds gehören zu den liebsten Feindbildern der Judenhasser. Mag sein, dass Assange diese Assoziation nicht beabsichtigt hat. Aber latent ist sie dennoch vorhanden.
    • opwulf 09.03.2017 11:59
      Highlight Highlight Peter: Finde ich sehr tendenziös! Vorallem wenn man ständig immer vor kremelnahen Publikationen und Dergleichen schreibt! Was mich noch interessieren würde - es ist klar das Putin für viele Journalisten ein rotes Tuch zu sein scheint - so to say eine Art Antichrist! Er ging gegen Journalisten vor und einige wurden sogar getötet! So weit so schlimm! Die Reaktion der vereinigten Journis hier war dass man ihn noch insbrünstiger hasste, noch mehr gegen ihn anschrieb, als je zuvor! Jetzt tauschen wir einmal die Rollen - Assange nimmt den Part der Journis ein & USA den von Putin - kein Verständnis?
    • Peter 09.03.2017 12:19
      Highlight Highlight @opwulf Der Vergleich zwischen den USA und Putin hinkt gewaltig. Die amerikanische Justiz besitzt noch immer eine relativ grosse Unabhängigkeit, wie sie bei Trumps Einreisedekret bewiesen hat. Jene in Russland ist vom Kreml gesteuert. Es geht eben nicht nur um den "Hass" von uns Journis auf Putin. Das Problem ist vielfältiger.

      Und nicht zu vergessen: Im konkreten Fall geht es um eine Klage gegen Assange wegen sexueller Übergriffe in Schweden. Es ist mehr als penibel, wenn die Assange-Fans diesen Aspekt ausblenden oder die betroffenen Frauen diffamieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 09.03.2017 10:16
    Highlight Highlight Das Fahrzeug des Botschafters gilt als "Botschaftsboden", will heissen, Assange kann nicht im Fahrzeug des Botschafters verhaftet werden.
    Wobei mir Assange langsam auf die Gurke geht, ich seh immer mehr Ego und Selbstgefälligkeit ...
    • Wehrli 09.03.2017 13:08
      Highlight Highlight Was ein Witz wird?
      "Ich, Assange, König der Whistlepfeiffen, brünzle Geheimnisse wie andere ihre Notdurft. Folget mir ins gelobte Land ..."
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.03.2017 10:15
    Highlight Highlight Könnte man Assange nicht mit einer Ecuadorianischen Staatsbürgerschaft und diplomatischer Immunität ausstatten? Dann sollte er die Botschaft unbehelligt verlassen können.
    • Peter 09.03.2017 10:34
      Highlight Highlight Das ist nicht so einfach. Diplomatische Immunität gibt es meines Wissens nur, wenn man im entsprechenden Gastland akkreditiert ist, im konkreten Fall also in Grossbritannien. Das kann Assange vergessen. Und die Staatsbürgerschaft allein hilft nicht.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.03.2017 10:54
      Highlight Highlight Hoi Peter, besten Dank für Info! Dann geht das also nur mit Diplomatenpost als Sperrgut.
    • Wehrli 09.03.2017 11:02
      Highlight Highlight Akkreditiert muss er nicht sein. Er müsste blos zum stellvertretenden Botschafter Ecuadors ernannt werden, er bräuchte nicht mal die Staatbürgerschaft. England könnte Ihn dann innerhalb von 48 ausweisen lassen.
      Aber was macht er in Peru? Die Amerikaner haben Ihn innerhalb einer Woche in Peru.

      Ich würde Ihm in der Schweiz ASyl gewähren, aber nur, wenn er seine selbstgefällige Schnauze hält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 09.03.2017 10:13
    Highlight Highlight War Wikileaks nicht einmal gestartet, um Licht ins Dunkle zu bringen? Dies ohne zu werten und zu mauscheln?

    Nun ist ein x-tes Mal klar, dass Wikileaks eigene Interessen verfolgt und die Infos, die ihnen zugespielt werden, selektiv einsetzt, also wird auch hier die Meinung manipuliert.

    • Umemuuli 09.03.2017 11:51
      Highlight Highlight Die Frage stellt sich, ob du in seiner Situation auch versuchen würdest dich zu verkaufen um deinen Popo zu retten. (Ist irgendwie menschlich).
      Objektiv und frei kann er nur sein, wenn sein Leben nicht mehr bedroht ist.
      Ich bin kein Fan von ihm, jedoch kann ich sein verhalten nachvollziehen.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.03.2017 12:09
      Highlight Highlight Es ging Assange nie darum, "Licht ins Dunkle" zu bringen. Bereits vor 10 Jahren, noch "unschuldig", erklärte Assange seine Strategie, um mit gezielten Leaks "Verschwörungen" (wozu er auch politische Parteien, Regierungen, Unternehmen oder Terrororganisationen zählt) handlungsunfähig zu machen. Er behauptete, je ungerechter eine solche Konspiration sei, desto wirksamer sei seine Leak-Strategie.

      https://cryptome.org/0002/ja-conspiracies.pdf

      Insofern bestreitet Assange nicht, seine Leaks selektiv und manipulativ einzusetzen. In diesem Kontext sieht sich Assange vermutlich bereits als Sieger.
    • FrancoL 09.03.2017 12:18
      Highlight Highlight @Umemuuli; Natürlich darf er das, nur sollte es auch so kommuniziert und wahrgenommen werden und dann muss der Heiligenschein weg, denn er arbeitet genau so manipulativ wie die anderen alle auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 09.03.2017 10:13
    Highlight Highlight Der soll mal bei den Russen bleiben.
    Geschnüffelt wird immer und überall.
    • balzercomp 09.03.2017 11:09
      Highlight Highlight Nur ist Assange nicht bei den Russen, sondern in der Botschaft von Ecuador.
  • Datsyuk * 09.03.2017 09:55
    Highlight Highlight Wenn Assange aus dem Weg geschafft wird, ist doch alles wieder super: Die CIA kann so weitermachen und alle sind glücklich. Wieso wird hier so auf Assange geschossen?
    • FrancoL 09.03.2017 10:37
      Highlight Highlight Vielleicht weil er auf einem Auge blind ist und die ihm zur Verfügung stehenden INFOS offensichtlich braucht um Politik zu machen? Also nicht viel besser ist als alle die da links und rechts manipulieren.
    • äti 09.03.2017 10:50
      Highlight Highlight Der CIA und sowieso alle Geheimdienste arbeiten seit eh unabhängig von 'Enthüllungsplattformen'. Bislang wurden immer nur Infos geleaked, die eh nicht mehr 'geheim' waren. Allerhöchstens könnte die 'Forschung' nach neuen Taktiken verstärkt werden. Und vielleicht ist ein Gerangel auf technischem Niveau besser als Atomkrieg.
    • FrancoL 09.03.2017 12:16
      Highlight Highlight @Radiochopf; Man kann natürlich auch immer wie Du zB alles hochjubeln und dabei übersehen dass Wikileaks mit den Infos Politik betreibt und erst noch eine manipulative.
      Dieses Politik machen und beeinflussen wollen schmälert die Idee von Wikileaks um vieles.

Deutsches Versuchslabor lässt Tiere qualvoll verenden – Spuren führen in die Schweiz

In einem deutschen Labor sterben junge Hunde, Affen und Katzen einen qualvollen Tod. Was eine Schweizer Pharma-Firma damit zu tun hat.

Ein Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Soko Tierschutz und Cruelty Free International hat sich als Pfleger in das Tierversuchslabor LPT nahe Hamburg eingeschleust. Von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Tierschützer die zahlreichen brutalen Tierversuche an jungen Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen.

Der Bericht sorgte in Deutschland in den letzten Tagen für viel Empörung.

Bei LPT handelt es sich um ein Familienunternehmen. Das Versuchslabor ist eine der grössten Einrichtungen für …

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