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French presidential election candidate for the far-right Front National party, Marine Le Pen, 2nd left, and French presidential election candidate for the En Marche ! movement, Emmanuel Macron, right, pose prior to the start of a live broadcast face-to-face televised debate in La Plaine-Saint-Denis, north of Paris, France, Wednesday, May 3, 2017 as part of the second round election campaign. Pro-European progressive Emmanuel Macron and far-right Marine Le Pen are facing off in their only direct debate before Sunday's presidential runoff election. (Eric Feferberg/Pool Photo via AP)

Marine Le Pen und Emmanuel Macron vor dem TV-Duell: Eine Aussage der Kandidatin des «Front National» wird seit der Veröffentlichung von Macrons E-Mails kontrovers diskutiert. Bild: AP/AFP POOL

Angriff zum heikelsten Zeitpunkt – was steht überhaupt in den geleakten Macron-Mails?



Vor der Stichwahl des französischen Präsidenten überschattet ein gross angelegter Hackerangriff auf den Favoriten Emmanuel Macron das Wahlkampf-Finale. Wer hinter dem Cyberangriff steckt, blieb zunächst unklar.

Unmittelbar vor der Abstimmung an diesem Sonntag gelangten zahlreiche Dokumente seiner Mitarbeiter ins Internet. Die französische Kommission zur Kontrolle des Wahlkampfs sprach ebenfalls von einer Computer-Attacke.

Sie rief Medien und Bürger am Samstag auf, die Inhalte nicht zu verbreiten, um die Wahl nicht zu beeinträchtigen. Es seien nach aller Wahrscheinlichkeit auch Fälschungen darunter, und die Verbreitung unwahrer Informationen könne strafrechtlich verfolgt werden. Die meisten grossen französischen Medien kamen der Aufforderung am Samstag nach.

Weshalb weiss man so wenig über den Inhalt?

Die Zeitung «Le Monde» hatte Einblick in die Daten. Sie schreibt, es handle sich dabei hauptsächlich um E-Mails von Parteimitgliedern von «En Marche!». Die Datenmenge sei aber schlicht zu gross, um sie in so kurzer Zeit zu analysieren. 

«En Marche!» sagt dazu: «Die Dokumente sind alle legal und zeugen von einer normalen Präsidentenkampagne.» Man sei nicht beunruhigt, dass etwas Illegales ans Tageslicht käme.  

Mitte der Woche gab es in sozialen Netzwerken Gerüchte, dass Macron ein Konto in einem Steuerparadies habe. Le Pen spielte im einzigen TV-Duell vor der Wahl auf diese Vorwürfe an.

Ein Dokument soll nun tatsächlich auf ein Offshore-Konto des Präsidentschafts-Kandidaten hinweisen. Jedoch wird stark an dessen Echtheit gezweifelt. Es sei mit Photoshop bearbeitet worden, schreibt eine französische Journalistin. 

Macrons Bewegung «En Marche!» kritisierte eine «massive und koordinierte» Attacke, deren Ziel eine Destabilisierung der Demokratie sei. Sie erklärte, die publizierten E-Mails, Verträge sowie andere interne Dokumente seien schon vor Wochen durch Angriffe auf E-Mail-Konten erbeutet worden.

Dass die Mails erst jetzt veröffentlicht wurden, könnte ein Hinweis sein, dass darin kein kompromittierendes Material gefunden wurde. Durch die späte Veröffentlichung könnten die Angreifer Macron Schaden zufügen, auch wenn sich die Daten später als wenig brisant oder gefälscht herausstellen würden. 

Russische Hacker?

Europäische und US-amerikanische IT-Experten vermuteten die Hackergruppe «APT 28» als Urheberin der Cyberattacke. Sie gilt als verlängerter Arm des russischen Militärgeheimdienstes GRU und tritt auch unter Namen wie «Pawn Storm» oder «Fancy Bear» auf.

Die Gruppe soll auch hinter Hackerangriffen auf den Parteivorstand der US-Demokraten und die Partei der deutschen Kanzlerin Angela Merkel stecken. Macrons Team hatte Russland bereits in der Vergangenheit für versuchte Cyber-Attacken verantwortlich gemacht. Russland wies solche Vorwürfe stets zurück.

Der Cyberangriff zielte offensichtlich darauf, die Wahlkampagne Macrons zu stören. Macron, dessen Konkurrentin Marine Le Pen vom Front National (FN) und weitere Politiker durften sich aber am Wahlwochenende nicht mehr zum Thema äussern.

Der FN-Vize-Chef, Florian Philippot, stellte dagegen auf Twitter die Frage: «Werden die #Macronleaks uns etwas verraten, was der Investigativjournalismus absichtlich verschwiegen hat?» Er veröffentlichte die Nachricht kurz vor Mitternacht – dem offiziellen Ende des Wahlkampfs.

Richtungswahl

Die Stichwahl um das Präsidentenamt ist eine der wichtigsten seit Jahrzehnten – für Frankreich und die EU. Die Franzosen müssen sich entscheiden zwischen dem pro-europäischen früheren Investmentbanker Macron, der staatliche Regulierung von Firmen beschneiden und zugleich Arbeitnehmerrechte schützen will, und der EU-skeptischen Rechtspopulistin Le Pen, die die Euro-Zone verlassen will und strikte Begrenzungen für Einwanderer fordert.

Macron geht laut letzten Umfragen vom Freitag als Favorit in die Stichwahl. Die ersten Franzosen konnten am Samstag bereits ihre Stimme abgeben: Mehrere französische Überseegebiete wählten wegen der Zeitverschiebung bereits einen Tag früher.

Der Grossteil der 47 Millionen Wahlberechtigten kann dann am Sonntag wählen. Wegen der Terrorgefahr sollen mehr als 50'000 Polizisten die Wahl zu schützen. (cma/sda/dpa/afp/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 07.05.2017 17:25
    Highlight Highlight Von watson werden wir eher nicht erfahren, was die Leaks beinhalten.

    Die MSM werden sich darauf konzentrieren den "Überbringer" und die Echtheit der Botschaften zu hinterfragen.
    • Leo Helfenberger 07.05.2017 17:44
      Highlight Highlight @Beobachter24: "Was steht überhaupt in den geleakten Macron Mails?" Hier stehen doch die Vermutungen, was drinstehen könnte?
      http://www.watson.ch/Digital/International/416183541-Angriff-zum-heikelsten-Zeitpunkt-%E2%80%93-was-steht-%C3%BCberhaupt-in-den-geleakten-Macron-Mails-
    • Beobachter24 07.05.2017 18:06
      Highlight Highlight @Leo Helfenberger

      Danke für den Link; ich hatte den Artikel allerdings schon gelesen.
      Es gibt andere Quellen jenseits von watson, welche andere Themen aus den Leaks (als das im watson Artikel angesprochene) nennen.

      Oder man lädt sich die knapp 9.5 GB selber herunter. Hat die watson Redaktion das getan?
    • Leo Helfenberger 07.05.2017 18:31
      Highlight Highlight So weit ich weiss besteht das Problem eben darin, dass man nur schwer unterscheiden kann, was echt und was fake ist. Aber weitere Erkenntnisse aus den Mails werden sehr wahrscheinlich in nächster Zeit weiterhin Thema bleiben. Also schauen wir mal, was da noch alles kommt ;)
  • Beobachter24 07.05.2017 17:15
    Highlight Highlight Die Leaks kommen zu spät um Einfluss nehmen zu können.
    Die Inhalte werden nur sehr langsam an die Öffentlichkeit gelangen.
    Eins der petit secrets könnte M. Sympathie Punkte bringen im Westen, M's Position etwa in der arabischen Welt aber schwächen.
  • Lowend 07.05.2017 14:15
    Highlight Highlight Wenn man die Kommentare und die 💕 und ⚡️ hier im Forum als repräsentativ ansieht, befürwortet die Mehrheit der Schweizer eine präsidiale Diktatur und Marine le Pen wäre hier bei Watson schon Mme. la "Führer".

    Wäre bedenklich und recht extrem, wenn eine Demokratie so denkt, aber zum Glück schreiben hier nur die gut vernetzte Propagandabrigade einer Volkspartei, um die Menschen aufzuhetzen und zu verunsichern, weil nur aufgehetzte und und verunsicherte Menschen die Parteien der rechten Rattenfänger wählen.
  • Warumdennnicht? 07.05.2017 12:03
    Highlight Highlight Die Welt wird immer schlimmer.

    Putin, Erdogan, Trump, Le Pen, Bernd Höcke, Duerte etc.

    Wenn man nur ein bisschen überlegt und hinterfragt, dann kann man die nie und nimmer wählen.
  • DerTaran 07.05.2017 11:23
    Highlight Highlight Ich bin entsetzt wie viele pro le Pen Kommentare hier auf Watson abgegeben werden.
    • Lowend 07.05.2017 11:59
      Highlight Highlight Alle anderen Foren sind wegen den vielen organisierten Nazi-Kommentaren dazu übergegangen, keine Foren mehr aufzuschalten und da Watson den "Mut" hat, solche widerlichen Kommentare weiter zu verbreiten, sammeln sich die Braunen automatisch hier.
      Nazi-Klicks unterscheiden sich halt kaum von denen von Demokraten.
    • DerTaran 07.05.2017 12:29
      Highlight Highlight Witzig finde ich auch, hier wie dort, dass die selbsternannten, kleinen Leute und Elitenhasser studierten Juristen auf den Leim gehen.
    • Maria B. 07.05.2017 12:37
      Highlight Highlight Aha, wer also kein Linker ist, solche Inhalte politisch ablehnt, ist automatisch ein Nazi.

      Moll - wirklich seeehr überzeugend...

      Das stete Geliere, diese immer wiederkehrenden titulierenden Beleidigungen Andersgläubiger durch den linken Oberextremisten Lowend, welche hier grossmehrheitlich nur noch für Belustigung oder doch harsche Ablehnung sorgen, haut auch niemand mehr aus den Socken :-)!

      WATSON hat es enorm gut getan, dass es nolens volens etwas aus der engherzigen Umklammerung dieses rein linken Kafikränzli herausgefunden hat und nun seit Monaten auch ausgewogenere Meinungen kursieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 07.05.2017 10:59
    Highlight Highlight Man "vermutet" die Russen. Soso.

    Hat man auch irgendwelche Beweise oder ist das bloss der übliche Anti-Russland-Reflex?
    • atomschlaf 07.05.2017 11:58
      Highlight Highlight Ich habe keinen Pro-Russland-Reflex. Im Gegenteil.

      Aber genau so wenig mag ich das konstante und unreflektierte Russland-Bashing vieler Medien und Politiker/innen.
    • Lowend 07.05.2017 12:06
      Highlight Highlight Dann sage doch mal wem nützt ein destabilisiertes, durch rechte Gesinnungsgenossen regiertes, gespaltenes Europa sonst ausser Putin?
      Den Deutschen? Eher nicht.
      Den Franzosen? Auch nicht.
      Der USA? Die wollen sich ja aus Europa zurückziehen und konzentrieren sich eher auf den pazifischen Raum.
      Die Chinesen? Die sind damit beschäftigt, Afrika und Amerika aufzukaufen und wer Handel betreibt will politische Ruhe.
      Also Atömchen, wer bleibt, wenn man die berühmte Frage "Qui bono", oder für Nichtlateiner "Wem nützt's" stellt?
    • rodolofo 07.05.2017 13:02
      Highlight Highlight @ Lowend
      Kleine Ergänzung:
      Die Chinesen sind gerade daran, auch Europa aufzukaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 07.05.2017 10:56
    Highlight Highlight Ich finde den Zeitpunkt keineswegs so heikel, schon gar nicht den "heikelsten".
    So kurz vor der Wahl wird das kaum mehr gross Einfluss haben, zumal der französische Staat ja unter Strafandrohung massive Zensur ausübt.

    Heikel hätte es werden können, wenn die Mails gleich nach der Stichwahl geleakt worden wären und Macron tatsächlich Dreck am Stecken hat.
    • Robi14 07.05.2017 11:20
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Ausserdem hörte ich im Radio, dass es franz. Medien per Gesetz verboten ist, am Tag vor einer Prädidentenwahl über die Kandidaten zu berichten.
  • stamm 07.05.2017 10:33
    Highlight Highlight Vermutet wird hier einiges, aber klar gestellt nichts. Wenn Le Pen gewinnt, wird sie zerrissen, wie Trump aktuell. Wenn Macron gewinnt, ist alles in Ordnung. Aber beeinflusst soll hier anscheinend niemand werden.... hier wird über den anscheinenden Feind geschimpft, und selber wird genau gleich gefuhrwerkt!
    • DerTaran 07.05.2017 11:18
      Highlight Highlight Natürlich wird sie im Falle eines Wahlsieges zerrissen.
      Ihr Programm ist Bauernfängerei mit Lösungen die sich einfach anhören aber sich entweder gar nicht umsetzen lassen oder in den wirtschaftlichen Abgrund führen.
    • stamm 07.05.2017 15:14
      Highlight Highlight Und warum dass Trump gewählt wurde, und Le Pen überhaupt in die engere Auswahl kommt, darüber macht ihr euch auch keine Gedanken?

      Auch wenn Le Pen nicht gewählt wird, müsst ihr euch hinter die Löffel schreiben, dass sehr viele Franzosen mit der langjährigen Sozialpolitik nicht zufrieden sind. Soviel zum Thema, mit dieser rosa Brille.....
  • rodolofo 07.05.2017 09:26
    Highlight Highlight Jedenfalls wird es so nochmals richtig spannend!
    Wir leben in einem Krimi.
    Und bis zum Schluss ist nie richtig klar, wer der eigentliche Bösewicht ist!
    Ich tippe auf den Gärtner.
    Und der wählt den Front National.
    • Moti_03 07.05.2017 14:49
      Highlight Highlight Haben Sie keine Freunde mit denen sie sprechen können? Ihre posts werden immer verwirrter.
    • rodolofo 07.05.2017 16:42
      Highlight Highlight Dann hätte ja Eure Verwirrungs- und Desinformations-Kampagne durchschlagenden Erfolg!
      Also freu Dich doch darüber!
      Aber vielleicht hast Du auch keinen Humor.
      (Zweite Möglichkeit)
  • giguu 07.05.2017 09:13
    Highlight Highlight es steht wohl wirklich nichts spannendes drin. dies wird auch durch die meisten 4chan user, die sich ernsthaft mit den daten befasst haben bestätigt
    User Image
    • Moti_03 07.05.2017 14:52
      Highlight Highlight Ja genau, wo lebst du? Dieser Post wurde 3 Stunden nach Veröffentlichung geposted, alles durchsucht und gelesen.. Mo moll... Mach mit dir ne wette, der versteht nicht einmal französisch...
    • Sandro Lightwood 07.05.2017 16:18
      Highlight Highlight @Mori_03: Ich kenne die Fähigkeiten dieses Mannes nicht, aber ein guter Datenanalyst ist da relativ schnell durch, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Die gesamte Schrift digitalisieren, mit einer Sammlung an relevanten Schlagwörtern durchsuchen lassen, Resultate Sichten und auf Relevanz prüfen. Prüffilter anpassen falls Namen etc. auftauchen und nochmal durch.

      Wer liest schon den ganzen Duden, wenn er weiss wonach er sucht? 😏
    • giguu 07.05.2017 18:39
      Highlight Highlight er hat ja geschrieben, dass er die infos nur 'geparsed' und nicht gelesen hat...
  • JacquelineM 07.05.2017 09:10
    Highlight Highlight Witzig scheint sich zu wiederholen. Gabs das nicht irgendwo schon mal... Zufall?
  • elivi 07.05.2017 09:09
    Highlight Highlight Ich glaub das hilft ihm eher. Als opfer kanm man schliesslich auch punkten. Zeigt quasi er ist wie jeder andere dessen mail account gehackt werden kann.
  • Skip Bo 07.05.2017 08:59
    Highlight Highlight Wer profitiert von dieser Geschichte?
    Lustig ist das sich jetzt auch noch Hollande zu Wort meldet. Ausgerechnet ab dem Zeitpunkt wo kein öffentlicher Wahlkampf gemacht werden darf. Sieht etwas konzertiert aus.
  • mein Lieber 07.05.2017 08:41
    Highlight Highlight Gleich 5 Agenturen als Quellenangabe?! Eine hätte gereicht, die blasen alle ohne eigenes Tun ins gleiche Horn. Ich sichte gerade die Dokumente und bin schockiert wie dieser Mann mit Geld umgeht. Er ist brandgefährlich, denn der Mensch ist für ihn käufliche Ware und mehr nicht.
  • Maett 07.05.2017 08:23
    Highlight Highlight Schön dass sich Watson - wenn auch hauptsächlich in der Überschrift - mit dem Inhalt befasst. Wären es Leaks aus dem Le Pen-Lager gewesen, hätte man wohl nur Artikel über die Inhalte, und nicht über die Herkunft erhalten.

    Nützen wird das sowieso nur Macron. Die Zeit ist für Analysen zu kurz, er kann sich als Opfer darstellen und wieder einmal suggerieren, dass man mit der Wahl Le Pens einem Plan Russlands folgt, auch wenn trotz sich in allen Medien ständig wiederholenden Plattitüden wohl keine Beweise existieren.

    Schade, ich hatte wirklich mal Vertrauen gegenüber Medienschaffenden.
    • NWO Schwanzus Longus 07.05.2017 12:36
      Highlight Highlight Le Pen hat nur Russische Kredite weil keine Französische Bank ihr Kredite gewähren wollte.
    • Tilman Fliegel 07.05.2017 15:03
      Highlight Highlight Und es gibt keine Banken, ausser französischen und russischen? Was für eine löchrige Argumentation!
  • Ruffy 07.05.2017 08:09
    Highlight Highlight Wie wärs wenn Ihr die veröffentlichten Mails selbst analysiert? So als Journalisten...
    • pachnota 07.05.2017 09:15
      Highlight Highlight Nein... keine Zeit, kein Geld.
      Lieber an der Oberfläche kratzen, das reicht. : )
    • goschi 07.05.2017 09:21
      Highlight Highlight Tausende Dokumente, dazu noch in Französisch, das analysiert eine kleine Redaktion nicht mal eben.....
    • Tavares 07.05.2017 09:54
      Highlight Highlight 9 GB an Daten, hauptsächlich Emails? Das sind aber tausende Emails, nur schon die zu lesen dauert... Und dann das ganze noch in den richtigen Kontext zu setzen und zu analysieren, dauert Wochen wenn nicht Monate. Bei den Panama Leaks hatten über 100 Journalisten 1 Jahr daran gearbeitet ...
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