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So sieht es die «Sunday Times»: Philip Hammond (links), Boris Johnson (Mitte) und David Davis (rechts) schiessen sich gegenseitig nieder.  bild: screenshot

Konservative Revolutionäre haben die Briten ins Elend geritten

Die führenden Köpfe der Konservativen Partei schiessen sich gegenseitig ins Knie. Premierministerin Theresa May wirkt hilflos. Schlechte Voraussetzungen für erfolgreiche Brexit-Verhandlungen.



Der britische Brexit-Minister David Davis und der Brexit-Delegierte der EU, Michel Barnier, haben begonnen, die wichtigen Fragen zu verhandeln: Wie viel muss Grossbritannien für den Austritt bezahlen? Welche Rechte sollen EU-Bürger danach auf der Insel und umgekehrt haben? Und welche Grenzregelung zwischen Nordirland und Irland soll gelten?  

«Die Brexiters sind die Jakobiner der britischen Politik geworden. Ihr ideologischer Eifer hat die Konservative Partei zerstört und die britische Politik ins Elend getrieben.»

Martin Wolf

Es geht also ums Eingemachte. Dabei hat die britische Delegation einen schweren Stand, denn sie ist zerstritten. Die führenden Vertreter der Konservativen Partei bekämpfen sich gegenseitig bis aufs Blut. Derweil hat Premierministerin Theresa May nicht nur keinen Plan, sie hat auch keine Autorität mehr.  

Britain's Prime Minister Theresa May and her husband Philip sit in the Royal Box for the Men's Singles final match between Switzerland's Roger Federer and Croatia's Marin Cilic on day thirteen at the Wimbledon Tennis Championships in London Sunday, July 16, 2017. (Daniel Leal-Olivas/Pool Photo via AP)

Theresa May und ihr Gatte auf der Ehrentribüne in Wimbledon. Bild: AP/POOL AFP

Ob die Premierministerin den Tory-Parteitag im kommenden Herbst noch im Amt überleben wird, ist fraglich. Das Einzige, das sie retten kann, ist der erbitterte Kampf zwischen drei möglichen Nachfolgern: David Davis, Finanzminister Philip Hammond und Aussenminister Boris Johnson.  

«Wer in Grossbritannien lebt, fühlt sich derzeit wie verängstigte Kinder, deren Eltern sie verlassen haben, um sich in einem Kasino zu betrinken.»

Guardian

Der Nachfolgekampf ist mittlerweile zur üblen Schlammschlacht verkommen. Den Medien werden gezielt Indiskretionen zugespielt und genüsslich ausgeschlachtet. Die «Sunday Times» hat am vergangenen Wochenende eine Karikatur veröffentlicht, in der sich die drei gegenseitig erschiessen. Tim Bale, Politikprofessor an der Queen Mary University in London, erklärt in der «Financial Times»: «Das letzte Mal haben sich die Torys vor 15 Jahren so bösartig bekämpft.»  

Der Brexit war als Befreiungsschlag gedacht

Premierministerin Theresa May wird seit ihrer katastrophalen Wahlniederlage als «dead woman walking» bezeichnet. Sie wirkt ratlos und hat weder ihr Kabinett noch ihre Partei im Griff. «Wer in Grossbritannien lebt, fühlt sich derzeit wie verängstigte Kinder, deren Eltern sie verlassen haben, um sich in einem Kasino zu betrinken», beschreibt daher der «Guardian» die aktuelle Stimmung im Vereinigten Königreich.  

Dabei war das Brexit-Referendum als Befreiungsschlag gedacht, mit dem die Briten ihre Souveränität wieder erreichen wollten. Das Resultat erweist sich nur als Desaster:  

Secretary of State for Foreign and Commonwealth Affairs Boris Johnson arrives for a cabinet meeting at 10 Downing Street after the general election in London, Tuesday, June 13, 2017.(AP Photo/Frank Augstein)

Will Premierminister werden: Boris Johnson. Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Eine knappe Mehrheit hat sich für etwas entschieden, dessen Konsequenzen sie nicht kannte. Eine neue Premierministerin hat ohne Detailkenntnisse die härteste Austrittsvariante gewählt und den Austrittsprozess eingeleitet, ohne eine vernünftige Ausgangsposition ausgearbeitet zu haben. 70 Tage später hat sie ihre komfortable Mehrheit mit einer unnötigen Neuwahl eingebüsst.  

Der Fluch der bösen Brexit-Tat

Um das Ganze noch komplizierter zu machen, hat in der Bevölkerung ein Stimmungswandel eingesetzt. Selbst die Hälfte der Brexit-Befürworter ist bereit, die Personenfreizügigkeit zu akzeptieren, wenn die EU im Gegenzug den Briten den Marktzugang gewährt. Das hat eine Umfrage von YouGov ergeben. «Landesweit sind doppelt so viele Wähler mit dieser Option bereit, obwohl das nicht mehr wäre als der Deal, den David Cameron ausgehandelt hat», schreibt dazu der «Guardian».  

Die Briten bekommen nun den Fluch der bösen Brexit-Tat mit voller Wucht zu spüren. «Die Brexiters sind die Jakobiner der britischen Politik geworden», klagt Martin Wolf in der «Financial Times». «Ihr ideologischer Eifer hat die Konservative Partei zerstört und die britische Politik ins Elend getrieben. Das Resultat besteht darin, dass es keinen gängigen Rückzug vom Brexit gibt und auch keinen plausiblen Weg, ihn vernünftig zu gestalten.»

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92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Florian Sieber 18.07.2017 16:18
    Highlight Highlight Hab den Artikel gelesen und frage mich jetzt, inwiefern man bei den Ewiggestrigen Gestalten bei den Tories von "Revolutionären" sprechen kann...
  • rodolofo 18.07.2017 07:37
    Highlight Highlight Grundsätzlich finde ich's gut, wenn die arrogante Big Business-EU einige Schüsse vor den Bug kriegt!
    Aber wenn das EU-Flaggschiff sinkt, fallen die Piraten des Ost-Imperiums (Reich des kalten Zaren Putin) und des West-imperiums (Reich des verrückten Rockers Trump) über uns her und teilen Europa unter sich auf, wie damals nach dem 2.Weltkrieg!
    Also müssen wir streitlustigen Europäer uns zusammenraufen!
    Wenn die Briten austreten wollen, dann sollen sie das tun. Sie bleiben trotzdem unsere Europäischen Freunde. Und die Schweizer sind sowieso Muster-Europäer.
    Alle machen sie Ferien am Mittelmeer.
  • Shin Kami 17.07.2017 23:15
    Highlight Highlight Wenn die EU jetzt ein bisschen Rückgrat beweist, können sie den Briten die Bedingungen für den Brexit quasi diktieren...
  • Chääschueche 17.07.2017 21:06
    Highlight Highlight Angstmacherei 😘

    Man kann es auch Kaffeesatzlesen nennen. Aber das ist eben heute Journalismus...Denn Trump ist ja auch seit 5 Monaten nicht mehr Präsident der USA...
  • Quecksalber 17.07.2017 20:58
    Highlight Highlight Wenn sich der Rauch verzogen haben wird, wird fast alles beim Alten sein. Ausser GB darf der EU nicht mehr reinreden, übernimmt aber alles im autonomen Nachvollzug.
    • Tsunami90 17.07.2017 22:44
      Highlight Highlight Quasi eine grosse Schweiz.
    • rodolofo 18.07.2017 07:22
      Highlight Highlight Vielleicht ist es ja auch besser, wenn die mit ihren altmodischen Empire-Benimmregeln und ihrem aufgebauschten Tee-Theater nicht mehr mitreden...
  • penetranz 17.07.2017 20:18
    Highlight Highlight Wartet einige Jahre, die Britten werden wieder bittend bei der EU anklopfen!
  • Triumvir 17.07.2017 20:09
    Highlight Highlight Genau so erginge es uns, wenn die unsägliche SVP die absolute Mehrheit gewinnen würde. Zum Glück wird das nie Realität werden - falls doch - Gott bewahre, wäre es Zeit ans Auswandern zu denken...
    • rodolofo 18.07.2017 07:28
      Highlight Highlight Die meisten SP'ler sind doch schon 50+!
  • sowhatopinion 17.07.2017 19:32
    Highlight Highlight "Konservative Revolutionäre haben die Briten ins Elend geritten" mah sein, aber vielleicht kommt es auch ganz anders und die Briten sind nach einer Phase der Verunsicherung stärker denn je. Dann nämlich, wenn sie sich rasch auf ihre Stärken besinnen und regulatorische EU-Zöpfe abschneiden, Steuern senken und neue Banden schliessen. Ferner kommt die EU nach der Phase des Zorns nicht umhin mit den abtrünnigen Briten gute Beziehungen zu pflegen. Des weiteren muss das N-S-Gefälle und EUR-Fehlkonstruktion erst einmal lösen und das geht nur mit einer Fiskalunion. Da traue ich den Briten mehr zu.
    • Firefly 17.07.2017 21:16
      Highlight Highlight Steuern senken ist ein alter Zopf, funktioniert nicht und führt in den Bankrott, ichr hoffe für die Briten, dass sie bessere Ideen haben als das.
    • _kokolorix 17.07.2017 23:11
      Highlight Highlight Steuern senken.. Ich fasse es nicht!
  • derEchteElch 17.07.2017 19:00
    Highlight Highlight "Eine knappe Mehrheit hat sich für etwas entschieden, dessen Konsequenzen sie nicht kannte." was bitte rechtfertigt diese Aussage?

    Eine Abstimmung über "raus" oder "bleiben" zeigt doch deutlich die Konsequenzen schon im Voraus auf! Oder muss zuerst ein Film mit der genauen Darstellung der Konsequenzen gedreht werden, um es deutlich zu machen?

    Löpfe, Sie sind so ein vorhersehbarer, politisch und idelogischer Dreamer!
    • Jason84 17.07.2017 19:33
      Highlight Highlight Ja klar. Wie wurden die Konsequenzen von den Befürwortern prophezeit? "350 000 000 pro Woche in das Gesundheitssystem." "Der Brexit schadet der Wirtschaft nicht." "Die EU wird nachher schon einknicken."
      Ich finde nicht das da nach bestem Wissen und Gewissen informiert wurde.
    • derEchteElch 17.07.2017 19:51
      Highlight Highlight Sie schreien bereits nach "Ihren" erfolgreichen vorhersagen, obwohl die ganze Sache noch gar nicht vorbei ist. Am Ende werden Sies schon sehen, GB wird es besser gehen!

      Sie gehören genau zu jenen Leuten, die das Eintreffen von Erwartungen immer gleich sofort erwarten, anstatt der Sache Zeit zu lassen. Chillen Sies mal!
    • äti 17.07.2017 20:24
      Highlight Highlight @elch: manche hätten sich schon ein bisschen Vorarbeiten, Planung, Risikomanagement, Alternativlösungen etc gewünscht. Aber das wäre in Arbeit gelaufen und sowas überlässt man dann andern. Obs gut kommt und wie, das hätte man etwas Einkreisen können.

      Und von wegen Zeit, die ist abgesteckt und das einzige Klare bis dato. Nicht viel, oder?
  • Jason84 17.07.2017 18:59
    Highlight Highlight Ich hab noch die ganzen Kommentare im Kopf, die da lauteten. "Man muss nur mal Tatsachen schaffen, dann beugt sich die EU." oder "Die EU wird schon bei den Briten angekrochen kommen".
    Es war von Anfang an klar das die EU auf ihren Leitlinien bestehen bleibt. Wer ernsthaft davon ausging das an den Grundpfeilern zu rütteln wäre, ist einfach nur naiv.
  • Ass 17.07.2017 18:07
    Highlight Highlight Das war so zu erwarten und ist keine Überraschung. So einfach wie die Rechtspopulisten die Probleme lösen wollen geht es halt nicht. Oder anders gesagt alle anderen sind nicht einfach Vollidioten!
  • Yippie 17.07.2017 16:14
    Highlight Highlight "Eine knappe Mehrheit hat sich für etwas entschieden, dessen Konsequenzen sie nicht kannte."

    Finde diese Aussage nicht passend. Insbesondere beim Brexit hatte ich schon das Gefühl, dass klar war, was auf GB zukommen wird, wenn man sich für den Brexit entscheidet. Ansonsten ist es auch ein Versäumnis der Gegner sich entsprechend Gehör zu verschaffen.

    Wir hatten ja mit der Masseneinwanderungsinitiative ein ähnliches Szenario und dort wusste man auch um die möglichen Konsequenzen, hat aber anscheinend die Mehrheit auch nicht interessiert.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 17.07.2017 17:04
      Highlight Highlight Finde das ja für die MEI immer noch gut. Es konnte und kann so nicht weitergehen. Denke auch hier, verkürzt. Blöd hat May ihren Vorsprung verspielt. Bei Johnson darf man sich nur wundern. Will er nun Premierminister werden oft nicht?
    • Sophia 17.07.2017 17:33
      Highlight Highlight Yippie, da kann ich dir gar nicht zustimmen. Das Stimmvolk informiert sich nur sehr rudimentär und meist gar nicht. Natürlich konnte man es wissen, aber das Stimmvolk wurde hier wie in GB von den Politikern unverschämt belogen, und wie jeder weiss, ist ein grosser Teil des Stimmvolkes für Lügen anfällig bis völlig immun. Da geht keine informierte Masse, sondern eine maipulierte, gläubige Masse an die Urne. Du scheinst das nicht akzeptieren zu können, die Politiker wissen es genau und handeln danach, denn ohne die Leichtgläubigkeit würde niemals eine konservative Partei eine Mehrheit gewinnen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 17.07.2017 17:56
      Highlight Highlight Wenn du Sophia recht hättest, müsste man sofort mit der Demokratie aufhören. Aber ich denke, die letzten entscheide waren einfach nicht in deinem Sinne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolkensprung 17.07.2017 16:12
    Highlight Highlight Es ist erstaunlich, wie sich die Dynamiken dies- und jenseits des grossen Teiches ähneln: Auch drüben wurden die Reps, aka GOP, von einer ideologischen Hardcore-Fraktion, der Tea-Party, weich gekocht, bis sie weder ein noch aus wusste. Die Konsequenz der Sturheit hiess dann Trump - ein solches Desaster steht den Briten noch bevor, wenn sie sich nicht besinnen. Wobei ich den Insulanern doch noch etwas mehr Antizipationsfähigkeit zuspreche, das schlechte Beispiel zeigt ja bestens, wohin die Reise geht, wenn Polteris an die Spitze gewählt werden...
  • Christian Mueller (1) 17.07.2017 15:33
    Highlight Highlight Was? Die Wirtschaft eines Landes schwächen ist die effizienteste Methode die Einwanderung zu stoppen. Ganz ohne Kontingente und Quoten. Wenn sie so weiter machen, dann wird GB wieder zum Auswanderung-Land. Das wollte doch die knappe Mehrheit der Abstimmenden: Weniger Einwanderung.
    • mrmikech 17.07.2017 17:39
      Highlight Highlight Was? Ist also auch ein gutes rezept für die Schweiz?
    • Christian Mueller (1) 17.07.2017 18:31
      Highlight Highlight Es wäre das einzig ehrliche. 34 Milliarden Handelsbilanzüberschuss. Und man fragt sich, warum Menschen hier Arbeit finden und zu Hause keine mehr... Die Schweiz wäre bankrott ohne Ausland, u.a weil niemand mehr da wäre, unser Zeugs zu kaufen...
  • nilson80 17.07.2017 15:25
    Highlight Highlight Guter Artikel und auch für SVP Fans lesenswert. Es geht nämlich darin nicht für oder gegen EU, sondern was passiert wenn man auf grossmäulige Diletanten hört. Unklare Abstimmungsdefinition (rechtlich bindend vs. Befragung), fehlende realistische Auseinandersetzung mit den Konsequenzen und Fantasieversprechen die nur das Ego aufblasen. Wäre ich überzeugter EU Gegner, würde ich mich für das Theater in GB fremdschämen und diesen Diletantismus nicht noch verzweifelt verteidigen.
    • Sophia 17.07.2017 17:48
      Highlight Highlight nilson, du hast den Nagel (und die SVP, sofern die einen Kopf hat, was ich stark bezweifle.) auf den Kopf getroffen! Der Konservatismus hat sich überlebt, er existiert nur noch als Randgruppe und nationalistische Variante, die in unserer schnellebigen und immer offener werden Gesellschaft und Welt keine Chancen mehr hat.
  • Gonzolino_2017 17.07.2017 15:19
    Highlight Highlight Unser ewiger EU Freund Löpfe kann mal wieder in die Sterne sehen, die Demokratie und deren Entscheide verleugnen, weil er als nicht EU'aner genau weiss, was gut oder schlecht ist! Natürlich ist alles schlecht, was die EU hinterfragt und/oder gar ablehnt ...
    • äti 17.07.2017 15:54
      Highlight Highlight Diese Aussage steht gar nicht im Artikel.
    • Fabio74 17.07.2017 16:43
      Highlight Highlight Intereasant was man als hardcore-SVPler in einem Artikel findet, was so nicht steht
  • Karl33 17.07.2017 15:01
    Highlight Highlight kürzlich habe ich gelesen, dass etliche globale firmen nach dem-brexit-votum beschlossen haben, zum teil massiv in london in neue firmensitze und büros zu investieren. google etwa einen neuen hauptsitz für eine milliarde dollar. so schlecht kanns um die wirtschaft nach dem brexit-entscheid nicht bestellt sein.
    • Corahund 17.07.2017 15:23
      Highlight Highlight Ich stimme Dir zu, ich habe einige Freunde in Britain und die sagen alle das Gleiche: der Brexit ist das Besten, was Grossbritannien passieren konnte. Die ganzen Vorhersagen sind nicht eingetroffen, im Gegenteil; den Briten gehts so gut wie nie zuvor. Auch der WATSON Artikel ist reine Stimmungsmache. Sie wollen es einfach nicht wahrhaben, weiss der Gugger warum.
    • bokl 17.07.2017 15:24
      Highlight Highlight @Karl33
      Das ist nicht ganz korrekt. Google will schon lange (2013) einen Neubau in London. Eigentlich sollte er dieses Jahr fertig sein. Die ersten Vorschläge gefielen aber der Google-Führung nicht. Daher gab es einen neuen Wettbewerb. Dieser ist nun abgeschlossen und Google will trotz dem Brexit an den Plänen festhalten. Der Entscheid zum neuen Gebäude fiel also vor dem Brexit. Google hat nun abgewogen und entschieden, dass die Suche nach einen anderen Standort zu aufwändig wäre und legt lieber in London los. Aber Baubeginn noch unbestimmt. Sie können es sich also noch anders überlegen...
    • Dr. Lindic 17.07.2017 15:25
      Highlight Highlight Und easyjet nicht vergessen! 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 17.07.2017 14:50
    Highlight Highlight Womit man auch festhalten kann: Die EU ist eine Einbahnstrasse, von der es kein zurück gibt. Umso mehr sollte man sich jegliche Intensivierung mit der Institution genau abwägen und überlegen. Denn ein Umlenken ist danach nicht mehr möglich, wie der Brexit zeigt.

    Das soll nicht als generelles Nein zu EU verstanden werden, aber ein Mahnruf, das man sich eben auch nicht zu sorglos mit der EU vernetzen sollte.
    • ujay 17.07.2017 15:02
      Highlight Highlight Der Brexit ist noch nicht mal im entferntesten vollzogen und dann schon ein Fazit.....witzig.
    • Theor 17.07.2017 16:00
      Highlight Highlight Genau darum geht es ja im Artikel: Dass der Vollzug des Brexit irgendwo zwischen sau schwierig und unmöglich einzuordnen ist.
  • Fanta20 17.07.2017 14:47
    Highlight Highlight Die EU hat noch klare Schwächen und Probleme, die zweifellos gelöst werden müssen. Einen "Alleingang" à la GB halte ich aber als verfehlt. USA, China und Russland würden sich ob einem in wirtschaftlichen und politischen Fragen zerstrittenen Europa sicherlich die Hände reiben.
    • Asmodeus 17.07.2017 15:14
      Highlight Highlight @Fanta20
      Angst war noch nie ein guter Lehrmeister.

      Weder in Sachen Brexit noch in Sachen EU-Beitritt.
  • Ökonometriker 17.07.2017 14:35
    Highlight Highlight Wenn die EU den Briten insbesondere im Dienstleistungsbereich den vollen Marktzugang gewährt, kann auch die Schweiz diesen fordern.
    Gewährt sie ihn nicht und GB schränkt die PFZ ein, kann die Schweiz die Zuwanderung ebenfalls wieder vermehrt selber steuern.
    Die Briten leiden für die Schweizer - man dankt der Inselpolitik.
    • ujay 17.07.2017 15:14
      Highlight Highlight Einen eingeschraenkten Marktzugang gibts nicht gratis. Das ist ein Filetstueck der EU und Nichtmigliedslaender koennen den vollen Zugang, in welchem Bereich auch immer, vergessen. Der 2. Teil ist sehr optimistisch in anbetracht der Unentschlossenheit des CH Parlaments, das vermittelt, Aussitzen sei eine Entscheidung.
    • bokl 17.07.2017 15:28
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf? Gibt es einen Vertrag, der uns gleiche Rechte wie den Briten sichert? Man kann das dann als Argument verwenden, die EU muss aber nicht darauf eingehen.
    • Ökonometriker 17.07.2017 15:59
      Highlight Highlight @ujay dank des Brexits ist Aussitzen sicherlich nicht die dümmste Idee...

      @bokl die EU ist ein Rechtsstaat und versucht auch in der Diplomatie, möglichst alle gleich zu behandeln. Natürlich besteht hier kein Anspruch, aber eine sehr starke Verhandlungsposition.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 17.07.2017 14:27
    Highlight Highlight Natürlich gibt es einen gängigen Weg zum Rücktritt vom Brexit:
    Man diskutiert jetzt ein bisschen hin und her ,dann sind dann mal Wahlen, neue Köpfe prägen die Politik und Brexit ist schlichtwegs kein Thema mehr.
    Und dieser Weg wird wohl auch so gegangen.Wie das EU-Beitrittsgesuch der Schweiz wird der Brexit irgendwo gegenstandslos in einer Schublade in Brüssel liegen.

    Was dann vom Brexit bleibt? Man hat verdeutlicht bekommen, was man eigentlich schon wusste: Dieses dumpfe Gefühl der Alternativlosigkeit und der Machtlosigkeit. EU-Austritt: unmöglich. Freie Wahl, freie Entscheidungen: nix da.
    • Cubbie 17.07.2017 15:11
      Highlight Highlight Amboss, wo meinst du, sollen noch Wahlen stattfinden?
      Egal was die Damen und Herren in der Britischen Regierung in den nächsten 1 1/2 Jahren alles verbocken, die EU-Mitgliedschaft endet am 29. März 2019. Und bis dahin hätten Boris Johnson und David Davis noch viel Arbeit zu erledigen.
    • Amboss 17.07.2017 15:31
      Highlight Highlight @Hoppla
      Es geht nicht um ds 5i und s weggli. Es geht darum, eine Wahl zu haben, sein Schicksal in den eigenen Händen zu haben. Und diese Wahl hat man momentan nicht.

      @Cubbie: Wer sagt, die EU-Mitgliedschaft ende am 29.03.2019?
      Dieser Termin ist kein Naturgesetz.
      Wenn beide finden, wir lassen den Termin fallen, dann kann diese Frist jederzeit geschoben oder gar abgesagt werden.
    • reaper54 17.07.2017 15:40
      Highlight Highlight @Amboss doch der Termin ist fix, dies da die Austrittsklausel ausgerufen wurde welche nach 2 Jahren automatisch eintritt egal wie die Verhandlungen verlaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reaper54 17.07.2017 14:26
    Highlight Highlight "Eine knappe Mehrheit hat sich für etwas entschieden, dessen Konsequenzen sie nicht kannte."

    Herr Löpfe diesen Satz finde ich Spitze! Er ist auf alles was in der Politik passiert anwendbar, da für eine kurze Zeit meistens eine Mehrheit für etwas vorhanden ist.

    Das ist einfach der Artikel eines verbissenen Brexitgegners der die Niederlage noch immer nicht verdaut hat.
    • spiritK4 17.07.2017 14:37
      Highlight Highlight Es ist einfach so wahr. Es wird gar nicht mehr Berichtet sondern Meinungen gemacht.
    • Normi 17.07.2017 14:50
      Highlight Highlight @reaper54

      der Satz "Eine knappe Mehrheit hat sich für etwas entschieden, dessen Konsequenzen sie nicht kannte."

      Stimmt oder was war der meist gesuchte begriff bei google nach der Wahl ?

      es war "was bedeutet der Brexit für GB..."
    • reaper54 17.07.2017 14:57
      Highlight Highlight @Normi bei grossen Entscheidungen in der Politik weiss nie jemand so genau welche Konsequenzen es haben wird. Daher ist auch dieser Satz ein Witz, da er auf alles was Demokratisch beschlossen wird/wurde anwendbar ist/war. Google ist auch bei den Briten immer noch nur eine Suchmaschiene und kein Wahrsagetool ;) Niemand konnte/kann sagen wie es endet.
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  • pachnota 17.07.2017 14:24
    Highlight Highlight Den Briten wurde durch die EU-freundlichen Medien permanent Angst eingejagt.

    Eigentlich wie bei uns.
    • Amadeus 17.07.2017 14:54
      Highlight Highlight @pachnota
      Die Medien mit der grössten Reichweite in UK sind sehr EU-kritisch.
    • exeswiss 17.07.2017 18:00
      Highlight Highlight @pachnota wie war das mit angst und lügen vor der abstimmung?
      Play Icon
  • Grundi72 17.07.2017 14:21
    Highlight Highlight In UK ist die Stimmung ok.

    Dass einige Medien (ähnlich wie bei Trump) ihre Niederlage noch nicht verdaut haben und immer noch rumteubelen ist klar und war abzusehen.

    Calm down and Brexit.
    • äti 17.07.2017 16:04
      Highlight Highlight Oh, ist der Brexit schon vorbei? Ich dachte, der kommt erst? Naja, feiern wir bis dann, schuld sind sowieso die andern.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.07.2017 14:06
    Highlight Highlight Wo ist Nigel Farage? Hat er etwa Schiss die Suppe auszulöffeln?
    • ChiliForever 17.07.2017 14:39
      Highlight Highlight Einfache Antwort: Ja.

      Er ist wie alle seiner Art (ob nur LePen, Petry, Höcke, Gauland, Wilders oder wie sie alle heißen), er kann zwar rumpöbeln, rumstänkern und laut sein. Aber eine schlüssige Idee - geschweige denn Antwort - zu den Problemen bzw. Fragen dieser Zeit hat er nicht.
      Die Welt ist eben nicht schwarz oder weiß, es nicht für-mich-oder-gegen-mich. Am Ende steckt viel dazwischen, das vielleicht nicht immer perfekt ist, aber am besten das Zusammenleben aller gestaltet. Das verstehen diese Leute aber nicht.
    • exeswiss 17.07.2017 14:42
      Highlight Highlight der sagte seine arbeit sei getan, als die brexit-wahl gewonnen wurde.
    • NWO Schwanzus Longus 17.07.2017 14:59
      Highlight Highlight @The Origin Gra, @ThomasHiller, Einfache Antwort: Nein

      Farage meinte das mit der Annahme des Brexit seine Ziele schon erreicht worden sind. Ausserdem hätte er keine Entscheidungsmacht wie May da er kein Teil der Regierung war was auch für UKIP gilt.

      Wilders, Petry, Gauland, Le Pen und co können übrigens auch nicht viel erreichen weil sie auch keine Regierungsmacht haben. In den Politischen Systemen der EU Länder kann man nur als Regierungsteil etwas erreichen. Ihre Ideen sind vllt wirklich schlecht, aber die Antwort auf die Probleme haben auch die "Demokraten (Merkel, Rutte co) nicht.
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