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Reist Theresa May tatsächlich mit Spitfires aus dem Zweiten Weltkrieg nach Brüssel? screenshot: bbc

Epischer Fail auf BBC – ist der Brexit-Streit nun komplett ausgeartet?



Die Zuschauer von «BBC News at Six» dürften gestern nicht schlecht gestaunt haben. Nachdem der Wetterreporter seine Pflicht getan hatte, wurde die Kamera zur Nachrichtensprecherin geschwenkt.

Diese bedankte sich artig für die Prognosen und kündete dann die Hauptgeschichte des Abends an. Und zwar wie folgt: «Theresa May sagt, sie wolle nach Brüssel zurückkehren, um ihren Brexit-Deal nachzuverhandeln. Doch die EU-Leader sagen, der Deal sei fertig und sie würden keine Gespräche mehr eröffnen.»

So weit, so gut. Das Problem lag denn auch nicht bei der Nachrichtensprecherin, sondern beim Einblender. Dort wurden nämlich Szenen aus dem Zweiten Weltkrieg eingespielt, mehrere Sekunden waren Jagdflugzeuge der Royal Air Force zu sehen. 

Well, da ist dem einen oder anderen Briten wohl glatt der Tee aus der Hand gefallen.

Reist Theresa May wirklich mit Spitfire-Maschinen nach Brüssel? Ist der Brexit-Streit nun bereits derart aus dem Ruder gelaufen? Gibt es eine neue Luftschlacht um England?

Die Reaktionen

Der Fehler blieb natürlich nicht unbemerkt. Auf Twitter wurde er genüsslich ausgeschlachtet.

Das kann ja gar nicht wahr sein ...

War das ein Witz oder war das wirklich so gemeint?

Nun, es fühlt sich an, als ob Grossbritannien eine Zeitreise antritt.

Die Erklärung

Paul Royall, Produzent der Sendung, erklärte später, es sei schlicht ein menschlicher Fehler gewesen, der zum Fauxpas geführt habe. Mit den Bildern hätte eine Geschichte zum Londoner Flughafen Biggin Hill angeteasert werden sollen. Premierministerin May werde sicherlich nicht so nach Brüssel reisen, versicherte der BBC-Mann. 

Doch der Schaden war da bereits angerichtet. Viele Pro-EU-User glauben die Erklärung mit dem Fehler nicht. Aus dem «Leave»-Lager würde bewusst alte Kriegsrhetorik verbreitet, um Stimmung gegen die EU zu machen, so der Vorwurf. (cma)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HansDampf_CH 31.01.2019 19:07
    Highlight Highlight Andererseits hatten die Engländer als einzige sich gegen die Deutschen und für die Freiheit in Europa gekämpft. Wenn Sie gehen wollen lasst Sie in Würde gehen. Wird die EU nun alle die nicht in die EU wollen mit Druck erwürgen!?
  • Hans der Dampfer 31.01.2019 17:31
    Highlight Highlight Episch der Fail. Einfach nur E . P . I . S . C . H
  • Triple 31.01.2019 16:38
    Highlight Highlight Bekomme Bauchschmerzen vom lachen. Hätte gerne die Gesichter in der Regie gesehen :-)
  • Cédric Wermutstropfen 31.01.2019 15:58
    Highlight Highlight Genau mein Humor. Ich weiss nicht wie man sich darüber aufregen kann, sind doch solche Lapsus unterhaltsamer als jeder Komiker. Selbst wenn man das nicht lustig findet, solche Fehler passieren und in diesem Falle war es ja offensichtlich einer und schaden wird er auch niemandem.
  • Else 31.01.2019 14:12
    Highlight Highlight Genau mein Humor. Brilliant!
    • N. Y. P. 31.01.2019 16:15
      Highlight Highlight Meiner auch.

      Hoffentlich war der Motorenlärm gut zu hören.

      Ich habe mein Vorrat an Popcorn eigentlich für Mr President aufgestockt..
  • DemonCore 31.01.2019 13:56
    Highlight Highlight Ungesunde Stimmung auf der Insel. Wir sollten als Europäer zusammenstehen und nicht uns gegenseitig fertig machen. Mit den Pulverfässern Naher Osten und Afrika, dem Eisernen Zaren Putin und dem grössten US-Präsidenten aller Zeiten haben wir genug äussere Herausforderungen.
    • Hein Doof 31.01.2019 15:29
      Highlight Highlight Wir sollten als Menschen auf der Welt zusammenstehen und nicht nur als Europäer
    • DemonCore 31.01.2019 15:43
      Highlight Highlight Ja, sofern sie sich mit Demokratie, Rechtsstaat, Rationalität und Humanismus anfreunden können.
    • Dani B. 31.01.2019 16:12
      Highlight Highlight "Ungesund", "Zusammenstehen", "Pulverfass". Ich sage, die Reaktionen der EU sind faschistisch: Wer aus Verträgen aussteigt, wird gebüsst; "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns."
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