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Angriff auf Moschee in London: Tat als terroristischer Mord beurteilt



Nach dem Lieferwagen-Anschlag auf eine Gruppe von Muslimen vor einer Londoner Moschee hat die Polizei den mutmasslichen Täter wegen Mordes und versuchten Mordes in Verbindung mit Terrorismus angeklagt. Die britische Staatsanwaltschaft hat Scotland Yard eigenen Angaben zufolge am Freitag dazu bevollmächtigt.

Ein Sprecher der Strafverfolgungsbehörde sagte gegenüber dem «The Guardian»: «Nach dem Vorfall im Finsbury Park, am 19. Juni, wird Darren Osborne wegen terroristisch motiviertem Mord verurteilt.» Osborne habe aber ein Recht auf ein faires Verfahren, so die Behörde weiter. Es sei wichtig, dass keinerlei Austausch von Informationen stattfinde, welches das laufende Verfahren in irgendeiner Weise beeinträchtigen könnte.  

Der 47-jährige Mann aus Cardiff war in der Nacht zum Montag mit einem gemieteten Lieferwagen in eine Menschenmenge nahe einer Moschee in Finsbury Park im Norden der Hauptstadt gerast. Dabei hatte er einen Menschen getötet und weitere verletzt. (ohe/sda/dpa)

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