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epa06539937 Hungarian Prime Minister Viktor Orban delivers his annual 'State of Hungary' speech in Budapest, Hungary, in Budapest, Hungary, 18 February 2018. The inscription reads: 'For us Hungary is first!'  EPA/Zoltan Mathe HUNGARY OUT

Viktor Orban hetzt weiter gegne Flüchtlinge.  Bild: EPA/MTI

«Der Westen wird fallen» – Orban hetzt weiter gegen Einwanderer



Ungarns Regierungschef Viktor Orban hat in seiner scharfen Rhetorik gegen Einwanderer nachgelegt: In einer Rede zur Lage der Nation entwarf er am Sonntag finstere Szenarien. «Dunkle Wolken liegen wegen der Einwanderung über Europa», sagte Orban.

«Nationen werden aufhören zu existieren, der Westen wird fallen, während Europa nicht einmal bemerken wird, dass es überrannt wurde», sagte der nationalkonservative Regierungschef vor Anhängern in Budapest.

«Nationen werden aufhören zu existieren, der Westen wird fallen, während Europa nicht einmal bemerken wird, dass es überrannt wurde»

Viktor Orban

Der Ministerpräsident warnte auch davor, dass europäische Grossstädte schon bald eine überwiegend muslimische Bevölkerung haben könnten. Der Opposition warf er vor, «die Zeichen der Zeit» nicht zu erkennen. Sie sei «in einer hoffnungslosen Position», weil sie den ungarischen Grenzzaun abgelehnt und die Regierung im Streit mit der EU um die Aufnahme von Flüchtlingen nicht unterstützt habe. «Ich verstehe nicht, wie sie die Menschen um Vertrauen bitten kann», sagte der Regierungschef. Das Publikum schwenkte ungarische Flaggen. Auf dem Podium stand die Parole «Fürs uns, Ungarn zuerst».

Orban ist bekannt für seine harte Haltung gegen Einwanderer. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise liess er einen Grenzzaun errichten und stoppte damit die über die Balkanroute kommenden Flüchtlinge. Mit der EU streitet Orban über die von der Mehrheit der Mitgliedstaaten unterstützte Umverteilung von Flüchtlingen.

Orbans dritter Streich?

Der 54-jährige Chef der nationalkonservative Fidesz-Partei bewirbt sich bei der Parlamentswahl im April für eine dritte Amtszeit. In Umfragen kommt Fidesz derzeit auf um die 50 Prozent, während die stärkste Oppositionspartei Jobbik lediglich bei weniger als 20 Prozent der bereits entschlossenen Wähler liegt. Vor vier Jahren hatte die Fidesz allerdings bei der Parlamentswahl noch eine Dreiviertelmehrheit geholt. (sda/afp)

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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans-Peter Korn 19.02.2018 14:29
    Highlight Highlight «Nationen werden aufhören zu existieren, der Westen wird fallen, während Europa nicht einmal bemerken wird, dass es überrannt wurde» Ok - und was ist das Problem, wenn wir ohnehin nichts merken würden? Vieleicht geht es uns dann ohne Nationen und damit auch ohne Nationalismus sogar besser???
  • simiimi 19.02.2018 10:26
    Highlight Highlight Wer nur mit halbwegs offenen Augen durchs Leben geht weiss, dass Orban im Kern recht hat. Was zweimal vor Wien gestoppt wurde, kommt jetzt tröpfchenweise, während mehrerer Generationen nach Europa. Dass Orban konsequent auf diese Problematik hinweist, ist ihm nicht hoch genug anzurechnen.
    • dä dingsbums 19.02.2018 14:45
      Highlight Highlight Tröpfchenweise entsteht ein Rinnsal und kein Tsunami.
    • Fabio74 19.02.2018 21:43
      Highlight Highlight Schwachsinniger Vergleich. Warum nicht auch noch die Römischen Invasionen dazu nehmen oder die Mongolen die Ungarn überfallen haben.
  • GeorgOrwell 1984 19.02.2018 10:15
    Highlight Highlight Was der Orban nicht berücksichtigt ist, dass die Ungarn die in der Schweiz oder in Deutschland arbeiten, auch "(wirtschafts-) Flüchtlinge" sind. Sprich, wenn alle so egoistisch denken würden, würde die Schweiz und Deutschland als Beispiel, die Ungarn aus Ihren Länder ausweisen... Doppelmoral und 2 klassen-gesellschaft pur... Das man das auch noch als legitim darstellt finde ich sehr frech. MFG
  • rodolofo 19.02.2018 09:28
    Highlight Highlight Ca. 40 Jahre Zwangs-Provinzialisierung in einem riesigen Gefängnis mit einer mehr schlecht, als recht funktionierenden, von Korruption und Verlogenheit zerfressener Mangelwirtschaft, unter einer Kommunistischen Einparteien-Militärdiktatur, sind offensichtlich nicht spurlos vorübergegangen an den Bevölkerungen im damaligen "Ostblock"...
    Die "Gespenster" aus der Vergangenheit sind immer noch da und wagen sich wieder vermehrt aus ihren Löchern hervor.
    Armes Europa! Wenn Du nicht mehr aus Deiner Leidvollen Vergangenheit gelernt hast, dann wirst Du wieder dort landen, wo Syrien heute ist!
    • El Vals del Obrero 19.02.2018 13:36
      Highlight Highlight Was vielleicht auch ein Faktor ist:

      Im Ostblock hatte man als "kleiner Arbeiter" zwar nichts zu sagen.

      Aber in der staatlichen Propaganda war man der Held und der Mittelpunkt von allem. Und das fehlt manchen heute vielleicht bewusst oder unbewusst.

      Ausserdem wollten viel weniger Ausländer kommen. Und eine unvoreingenommene Aufarbeitung der Weltkriege gab es wohl auch nie.
  • Xelofino 19.02.2018 09:12
    Highlight Highlight Er ‚stoppte‘ die Flüchtlinge nicht, er kanalisierte sie in offiziellen Grenzübergängen um deren Identität auzunehmen und damit zu verhindern, das mehrere Zehntausend unbekannte Menschen in unserem Rechtsstaat herumirren. Die Schweizer Medien haben leicht reden, können sie sich überhaupt vorstellen, dass die ganze Bahnhofshalle voll mit Asylsuchenden ist? Eine Gesellschaft kann nicht schlagartig 10% seiner Bevölkerung zusätzlich aufnehmen. Ich sage nicht, dass ich mit Orban sympathisiere, aber die Daratellung im Westen ist unglaublich einseitig.
    • solomon london 19.02.2018 10:19
      Highlight Highlight Ungarn hat 900'000 Flüchtlinge aufgenommen? Deutschland 8 Millionen? Das wären nämlich 10%. Nimmt man nun für Deutschland 1.5 Millionen für 2015 was wahrscheinlich viel ist kriegen wir 1.8% was schon einiges realistischer klingt als ihre Angstmacherei. Nun ist es klar, dass eine grosse Anzahl neuer Einwanderer zu Konflikten führen kann. Warum man aber so unglaublich stark übertreiben muss ist mir nicht klar.
    • arconite 19.02.2018 10:36
      Highlight Highlight Die Bahnhofshalle ist mittlerweile wieder leer und wird nahezu nur von Ungaren, Romas und ein paar Touristen belebt.

      Es wollte eigentlich niemand dort bleiben...
  • Fischra 19.02.2018 08:54
    Highlight Highlight Niemand wird fallen ausser diejenigen welche den Untergang beschwören. Die Hasstiraden werden durchschaut und dann hat das Stündlein für diese Hetzer geschlagen.
  • dä dingsbums 19.02.2018 08:51
    Highlight Highlight Ungarn könnte auch einfach aus der EU austreten, wenn sie von der EU mit in den Abgrund gerissen werden. So wie GB, ist gar kein Problem.

    Den Orban und seine Rhetorik würde auch niemand wirklich vermissen.
  • atomschlaf 19.02.2018 08:36
    Highlight Highlight Das eigentliche Problem ist nicht die angebliche "Hetze", sondern wie man sich in Europa und insbesondere in Deutschland von muslimischen Migranten auf der Nase herumtanzen lässt.

    https://diepresse.com/home/ausland/5372362/Wie-leicht-sich-Islamisten-nach-Europa-einschleichen

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2018/eine-stille-eroberung/
    • Fabio74 19.02.2018 21:45
      Highlight Highlight Das Problem in Europa ist dass Neonazis und andere Faschisten glauben 73 Jahre nach dem feigen Suizid ihres Vorbilds Oberwasser zu kriegen, und ihre kruden und abartigen Hasstheorien verbreiten zu können,
      Kein Mensch behauptet, es gäbe keine Probleme. Aber: Sippenhaft gibt es in Rechtsstaaten nicht. Es tanzen einige Renitente auf den Nasen der Staaten rum, darunter Muslimische Flüchtlinge, dann sogenannte Reichsbürger etc uws.
  • Scaros_2 19.02.2018 07:45
    Highlight Highlight Ja klar, darum geht es dem Westen heute ja so richtig schlecht und überall herrscht Korruption und die Leute leben allesamt mehrheitlich am Existenzminimum und.........oh wait,......schrieb ich Westen? Nein müsste doch Ungarn sein.
  • derEchteElch 19.02.2018 07:43
    Highlight Highlight Auf dem Podium stand die Parole „Fürs uns, Ungarn zuerst“.

    Falsch, es steht geschrieben:
    „Für uns ist Ungarn das Erste“
    „Für uns steht Ungarn an erster Stelle“

    aber es steht nichts von einem „und“ (und ein Komma suggeriert ein Und). Bitte richtig übersetzen und ändern. Danke..
  • walsi 19.02.2018 05:50
    Highlight Highlight Scheint so, dass sich die Geschichte wiederholt. Die harte Gangart von Europa gegenüber Deutschland führte dazu, dass Adolf Hitler an die Macht kam. Bei der ganzen Flüchtlingswelle wird über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden. Man darf sich also nicht wundern wenn wieder braune Tendenzen aufkommen.
    • Fabio74 19.02.2018 21:51
      Highlight Highlight Das ist nachweislich falsch
      Hitler kam an die Macht, weil es sehr grosse Teile der Parteien antidemokratisch waren. Entweder monarchistisch oder grundsätzlich diktatorisch.
      Die Welt hat von Deutschland viel weniger gekriegt als eigentlich als Reparationen gefordert.
      Hitler kam auch an die Macht, weil die Kommunisten unter Stalins Anweisungen die SPD alsFeind ansah und weil einige glaubten Hitler zu marginalisieren, wäre er an der Macht.
      Hitler kam an die Macht, weil Bayern nach dem Putsch 1923 das Verfahren an sich riss und so die Verstrickung der Bayern in den Putschversuch vertuschen konnte
    • Fabio74 19.02.2018 21:52
      Highlight Highlight Teil 2: Das Verfahren hätte vors Reichsgericht Leipzig gehört, weil der Straftatbestand Hochverrat hiess. Und dort wäre er verurteilt worden und nicht wieder rausgekommen.
      Die Flüchtlinge sind da weil diesen Menschen keiner helfen kann oder will. Wer wegen Flüchtlingen Nazis wählt, der ist in meinen Augen einfach nur dumm.
  • Boerig 19.02.2018 04:41
    Highlight Highlight 'Oppositionspartei' Jobbik mit 20% ist noch weit rechter und extremer als Orbans Fidesz, macht zusammen etwa 70% (!!!) Es gibt praktisch KEINE demokratische Opposition, so sieht es aus. Das paradoxerweise die Ungarn zu den grössten Befürwortern der EU gehören - ja, so ist es! - ist wohl nur auf die Milliarden zurückzuführen die von dort fliessen oder auf ein riesiges Missverständnis. Und den Ungarn folgen mehr oder weniger Polen, Slowakei, Österreich, bald Tschechien, wer noch?
    • rodolofo 19.02.2018 09:37
      Highlight Highlight Paradoxerweise bilden heute ausgerechnet ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes in der EU die "Fünfte Kolonne" Moskaus...
      Gleichzeitig geben sich Einzelne aufgrund von persönlichen Abneigungen und Rivalitäten (siehe Katschinski in Polen) Spinnefeind gegenüber Putin-Russland, während sie aber gleichzeitig mit einer Politisierung der Justiz und mit einer Gleichschaltung der Presse für "Russische Verhältnisse" sorgen.
      Und bei uns sind ganz ähnliche Burschenschaften und Rechtsbürgerliche bis Rechtsnationale Netzwerke im Vormarsch...
      Äusserst beunruhigend das alles!
  • Beat Galli 19.02.2018 03:49
    Highlight Highlight Lieber Orban.
    Verzichte auf den Westen. Und mach dich selbstständig. Niemand zwingt dich EU Subventionen zu kassieren.
  • Platon 19.02.2018 03:21
    Highlight Highlight Ungarn, eine traditionelle Hochburg des Westens! Hättest wohl gern Orbi😂
    • rodolofo 19.02.2018 09:38
      Highlight Highlight Lieber Gorbi, als Orbi!

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