DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Das sind Europas meistgesuchte Verbrecher (und eine Verbrecherin)

Die europäische Polizeibehörde zeigt auf einer neuen Website die Gesichter von gefährlichen (mutmasslichen) Kriminellen. Es sind alles Männer – bis auf eine Finnin.



Europas meistgesuchte Verbrecher

1 / 47
Das sind Europas meistgesuchte Verbrecher
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der finnischen Staatsbürgerin Marina Cecilia Kettunen kommt eine zweifelhafte Ehre zu: Das Konterfei der 29-Jährigen prangt auf der Website mit den meistgesuchten Verbrechern Europas.

Europas Polizeibehörde Europol hat am Freitag über das Aufschalten der Steckbriefe auf www.eumostwanted.eu informiert. Die 28 EU-Staaten wollen mit vereinten Kräften nach den gefährlichen Flüchtigen suchen und dadurch die Sicherheit in Europa erhöhen.

Wobei an dieser Stelle festzuhalten ist, dass es sich um mutmassliche Täter handelt, die für die zur Last gelegten schweren Verbrechen (noch) nicht rechtskräftig verurteilt worden sind. Die Palette der Straftaten reicht von Tötungsdelikten über Vergewaltigung und Raub bis zu Kinderpornografie.

Terroristen, Vergewaltiger...

Auf der Website sind 45 Personen zu sehen. Angeführt wird die Liste von Ahmed Numan Isaac Rahma, ein 38-Jähriger, der wegen vorsätzlicher Tötung und schwerer Körperverletzung zur Verhaftung ausgeschrieben ist. Gleich daneben taucht das Gesicht von Abdeslam Salah auf, der 26-Jährige wird in Zusammenhang mit den Pariser Terroranschlägen gesucht – er soll die blutigen Attacken geplant haben.

Die einzige Frau fällt auch bezüglich der vorgeworfenen Verbrechen aus dem Rahmen. Marina Cecilia Kettunen wird wegen Betrugsdelikten gesucht, «einschliesslich Betrug zum Nachteil der finanziellen Interessen» der EU.

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Server überlastet

Das öffentliche Interesse an der Website, die es in 17 Sprachen gibt, scheint ziemlich gross: Kurz nach dem Versenden der Medienmitteilung durch Europol waren die Steckbriefe vorübergehend nicht abrufbar. Der Server dürfte durch viele Aufrufe überlastet worden sein.

Bild

Die Europol-Website war vorübergehend nicht zu erreichen.
screenshot: watson

Verantwortlich für die Inhalte der Website ist ein auf die Verbrecherjagd spezialisiertes Team von Polizisten, das European Network of Fugitive Active Search Teams (ENFAST). Die Steckbriefe werden von nationalen ENFAST-Teams aufgeschaltet und aktualisiert.

Folgende europäische Staaten beteiligen sich an der Website «Europe’s Most Wanted Fugitives»:

(dsc)

Bild

Der Kopf hinter den Pariser Terroranschlägen und weitere Verdächtige, die zur Fahndung ausgeschrieben sind.
screenshot: eumostwanted.eu

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das sind die schrecklichsten Phantombilder der Welt

1 / 22
Die wohl schrecklichsten Phantombilder der Welt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Events mit 200 Personen, offene Strandbäder und Hotels – Europa spürt den Frühling

Bald geht die Testphase des EU-weiten digitalen Impfpasses los. Einzelne Länder sind längst einen Schritt weiter. Ein Überblick.

Draussen Frühling, drinnen Hoffnung, dass bald wieder so etwas wie Normalität zurückkehrt: In Sachen «Grüner Pass» tut sich derzeit einiges in Europa. Noch streiten die Mitgliedstaaten mit dem EU-Parlament zwar über die Details. Aber schon bald wird die erste Testversion des EU-weiten digitalen Impfpasses online gehen. Schon in wenigen Tagen wird das «Gateaway» im Rechenzentrum in Luxemburg installiert und getestet. Ab Juni sollen die 30 Länder ans System angeschlossen werden, darunter …

Artikel lesen
Link zum Artikel