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European Commission President Jean-Claude Juncker speaks during a media conference at the conclusion of an EU summit in Brussels, Sunday, Nov. 25, 2018. European Union gathered Sunday to seal an agreement on Britain's departure from the bloc next year, the first time a member country will have left the 28-nation bloc. (AP Photo/Geert Vanden Wijngaert)

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ist in puncto Grenzsicherung nicht gut auf einige EU-Staaten zu sprechen.  Bild: AP/AP

Juncker wirft EU-Staaten «himmelschreiende Heuchelei» bei Grenzsicherung vor



EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat den EU-Mitgliedstaaten «himmelschreiende Heuchelei» beim Kampf gegen die illegale Einwanderung vorgeworfen. Zwei Jahre lang hätten die EU-Staats- und Regierungschefs einen besseren Schutz der EU-Aussengrenzen gefordert.

Dies sagte Juncker der deutschen Zeitung «Welt am Sonntag». Nachdem die EU-Kommission vorgeschlagen habe, die Zahl der europäischen Grenzschutzbeamten bis Ende 2020 auf 10'000 Mann zu erhöhen, kämen nun «plötzlich von vielen Seiten Bedenken», dies ginge zu schnell oder dies wäre ein Eingriff in die nationale Souveränität.

«Das ist doch eine himmelschreiende Heuchelei», kritisierte der EU-Kommissionspräsident. Auch diejenigen, die zuvor einen mangelnden Schutz der Aussengrenzen lautstark beklagt hätten, wollten sich jetzt nicht engagieren, beklagte Juncker. So könne Europa «nicht funktionieren». Die EU müsse nun rasch handeln, «damit die EU-Aussengrenzen auch wirklich unter Kontrolle sind».

Die Mitgliedstaaten sollten ihre Bedenken hinten an stellen und den vorgeschlagenen Aussengrenzschutz zügig verabschieden, forderte der EU-Kommissionspräsident. (sda/afp/dpa)

Der EU-Kommissionspräsident ist genervt von der Schweiz:

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Video: srf

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Küsse von Jean-Claude Juncker:

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 30.12.2018 17:37
    Highlight Highlight Wieso sollen die Politiker der Mitgliedländer in der EU anders vorgehen als in den einzelnen Ländern. Der sich breit machende Populismus will bewirtschaften und anprangern, Lösungen sind nicht sein Ding.
    Die Populisten brauchen Feinbilder um ihre Fans zu begeistern und deren Wut zu bewirtschaften. Lösungen kämen einer Minderung der Wahlchacen gleich.
    Die EU kann nicht besser sein als die Einzelstaaten, auch wenn viele hier im Netz dies ständig fordern.
  • Fairness 30.12.2018 15:47
    Highlight Highlight Er täte gut daran dort zu verhandeln, wo es im Vertrag so festgeschrieben steht. anstatt es einfach zu verweigern. Juncker und Tusk hätte jemand Nietzsche “Schöne Zitate und Aphorismen zum Nachdenken“ zu Weihnachten schenken sollen. Vielleicht würde es den beiden helfen mal zu lesen, dass der denkende Mensch seine Meinung ändert. Der festgefahrene Imperialismus der EU gehört endlich abgeschafft und der Gewaltsapparat zurück in vernünftige Bahnen gelenkt.
  • DemonCore 30.12.2018 11:08
    Highlight Highlight So sind sie, die Populisten, Orban und Salvini, die Retter des Abendlandes. Jammern und meckern, wenn es darum geht eine Lösung umzusetzen kommt nichts, ausser mehr Gejammer.
  • sowhat 30.12.2018 10:10
    Highlight Highlight Es lohnt sich, das Interview zu lesen. Egal ob man ihn mag oder nicht. Seine Ausführungen sind nicht nur eloquent und schlüssig. Sie haben auch Hand und Fuss.
    Benutzer Bild
    • FrancoL 30.12.2018 17:48
      Highlight Highlight Das wollen viele nicht hören und schon gar nicht lesen. Lieber hetzen und Wut bewirtschaften, das ist Trumpf.

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