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epa04952015 Austrian skydiver, Felix Baumgartner arrives for the Steiger Awards ceremony in Dortmund (Nordrhein-Westfalen), Germany, 26 September 2015. Baumgartner is one of the laureates of the Steiger Award 2015.  EPA/CAROLINE SEIDEL

Der einst gefeierte Felix Baumgartner zeigt sich auf Facebook gern von seiner rechten Seite. Bild: EPA/DPA

Ach Felix ... Stratosphären-Baumgartner tappt mit rechten Postings mal wieder in die Facebook-Falle



Was haben wir den heute 47-jährigen Österreicher am 14. Oktober 2012 gefeiert, als er mit seinem Fallschirmsprung aus dem Weltall einen neuen Weltrekord aufgestellt hat. Doch inzwischen wurde nicht nur sein Rekord eingestellt – auch die Schlagzeilen, für die Felix Baumgartner seither gesorgt hat, stehen in einem weitaus unschöneren Licht.

Erst im Januar löste der Extremsportler mit einigen Postings bezüglich der europäischen Flüchtlingspolitik einen ordentlichen Shitstorm aus. Doch gelernt hat er daraus offensichtlich nichts: Auch jetzt nutzt er Facebook immer wieder, um seine eindeutig rechtsorientierte politische Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Vor den Wahlen, die am Wochenende in Österreich stattgefunden haben, postet Baumgartner – der seinen Wohnsitz in Arbon im Kanton Thurgau hat – eine Lobeshymne auf den Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer von der rechtspopulistischen FPÖ. Darin zu lesen sind Sätze wie:

«Norbert Hofer ist der einzige der Österreich entsprechend repräsentieren kann.»

«Vielleicht ist er es ja, der diesem Land wieder den Stolz und das Ansehen verleiht welches es verdient.»

Hier das gesamte Posting:

Doch wie man es so häufig von rechtspopulistischen Postings kennt, strotzt auch dieser Eintrag nur so vor Fehlern. Ein gefundenes Fressen für Menschen, die Baumgartners Meinung nicht teilen. So twittert beispielsweise der renommierte ORF-Journalist Armin Wolf folgende Zeilen:

Aber auch direkt auf Baumgartners Facebook-Seite hagelt es Kritik. Hier ein paar – ebenfalls nicht immer fehlerfrei verfasste – Auszüge aus der Kommentarspalte:

«Wenn das hier kein Aprilscherz ist, dann könnte meine Enttäuschung nicht größer sein. Ich war ein großer Fan ihrer sportlichen Leistung. Aber jemand der einen verhetzenden, rechten Politiker wählt, kann für niemanden mehr ein Vorbild sein.»

«Also ich glaub' dass dein Sturz aus der Stratosphäre bleibende Schäden hinterlassen hat.»

«Bist ein geiler Typ, Felix. Schön, wie du dich um unser schönes Land so aufopferungsvoll kümmerst. Wir brauchen mehr echte Österreicher wie dich, die das Land verlassen und nie wieder zurückkehren, aber dann Wahlempfehlungen für rechtsextreme Abgeben»

«Wie fühlt es sich an, im rechten Eck zu sein?»

«Endlich meldet sich der Mann von der baumgartner Höhe mit zuviel Sauerstoffmangel auch zu diesem Thema! Ich hab nur drauf gewartet. Danke Felix - deine Meinung ist uns wichtig - du hast das Herz am rechten Fleck!»

Für ganz ähnliche Reaktionen hatte Baumgartner übrigens erst eine Woche zuvor gesorgt, als er zusammen mit zwei Polizisten an der deutsch-österreichischen Grenze für ein Foto posierte und dazu schrieb: «Danke Jungs, dass ihr unsere Grenzen vor ILLEGALER Einwanderung schützt»:

(viw)

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