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Die «Leaving Neverland»-Doku über Michael Jackson hat schon jetzt Konsequenzen

FILE - In this March 2, 2005, file photo, pop icon Michael Jackson waves to his supporters as he arrives for his child molestation trial at the Santa Barbara County Superior Court in Santa Maria, Calif. A new documentary on HBO,

Michael Jackson grüsst seine Fans vor dem Santa Barbara County Superior Court. Bild: AP/AP



«Dieser Moment übersteigt Michael Jackson. Er ist viel wichtiger als eine einzelne Person.» Das sagte der vielleicht grösste TV-Star der USA, Oprah Winfrey, als sie die beiden Protagonisten der Missbrauchs-Dokumentation «Leaving Neverland» Wade Robson und James Safechuck interviewte.

Zuvor hatten die Nachlassverwalter von Michael Jackson und die Fans des King of Pop heftig gegen die zweiteilige Dokumentation gewettert und deren Machern und den vermeintlichen Opfern vorgeworfen, die Sendung nur aus Geltungsdrang und Geldgier produziert zu haben.

Oprah Winfrey interviewt die Opfer nach dem ersten Teil der «Leaving Neverland»-Doku:

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Video: YouTube/PINK CHANNEL

In dem zweiteiligen Film berichten der heute 36-jährige Robson und der 41-jährige Safechuck auf eindrückliche Weise, wie Jackson die damaligen Jungen missbraucht haben und darüber hinaus ein Alarmsystem entwickelt haben soll. Den Jungen soll immer genügend Zeit geblieben sein, sich anzuziehen, sobald sich andere näherten. Besonders verstörend wirkte die Erzählung einer Schein-Hochzeitszeremonie zwischen dem damals neunjährigen Safechuck und Jackson. Safechuck erklärte, dass er einen kleinen Ring als Symbol für «ihre unsterbliche Liebe» sowie eine Hochzeitsurkunde erhalten habe.

Die Missbrauchsvorwürfe gegen Jackson sind nicht neu, bereits 1993 erhob der Vater von Jordan Chandler Vorwürfe, Jackson habe seinen Sohn sexuell missbraucht. Man einigte sich schliesslich aussergerichtlich, die Chandlers erhielten eine Abfindung von 22 Millionen US-Dollar. Jackson-Verteidiger warfen den Anklägern stets Geldgier vor und beteuerten die Unschuld des «King of Pop». Doch nach der Eindrücklichkeit der Schilderungen Robsons und Safechucks fängt die Öffentlichkeit langsam an, genauer hinzuschauen.

«Leaving Neverland» wurde am 3. und 4. März auf HBO ausgestrahlt. Und seitdem ist bereits einiges passiert.

4 Konsequenzen hat die Skandal-Doku bereits jetzt:

Simpsons-Macher streichen Michael-Jackson-Folge

Die Macher der «Simpsons» wollen eine Episode nicht mehr ausstrahlen, in der die Stimme von Jackson zu hören ist. «Es fühlt sich ganz klar so an, als sei es das einzig Richtige», sagte der ausführende Produzent James L. Brooks dem «Wall Street Journal». Die erste Folge der dritten Staffel «Die Geburtstagsüberraschung» (Originaltitel: «Stark Raving Dad») soll demnach nicht mehr im Fernsehen wiederholt und von Streamingplattformen entfernt werden.

In der 1991 erstmalig ausgestrahlten Episode trifft Homer Simpson in einer psychiatrischen Klinik auf den Patienten Leon Kompowsky, der vorgibt, Michael Jackson zu sein. Jackson lieh als ein grosser Fan der Serie der Figur damals seine Stimme.

Um diese Folge geht es:

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Video: YouTube/The Special Little Guy

Radio-Stationen spielen Songs nicht mehr

Weltweit haben immer mehr Radio-Sender aufgehört die beliebten Songs von Michael Jackson zu spielen.

Was ist mit den deutschen Sendern?

Die deutschen Radio-Stationen wollen Jackson erst einmal im Sortiment belassen. Der «Spiegel» fragte bei mehreren Sender-Gruppen nach, ob sie den King of Pop weiterhin spielen werden. Der Tenor: Solange es durch die Dokumentation nicht zu einer neuen juristischen Bewertung komme, bleibe Michael Jackson weiterhin im Programm.

Jackson-Songs werden weniger gespielt

Wie das «Billboard-Magazine» berichtet, wurden vom 3. bis 5. März (in dieser Zeit wurde «Leaving Neverland» ausgestrahlt), die Songs von Michael Jackson 5'200 Mal in den Radio-Station der USA gespielt. Das sind rund 13 Prozent weniger als in der Woche zuvor (6'000 Plays zwischen dem 24. und 26. Februar).

Die Los Angeles Lakers verbannen Jackson aus der Halle

Im Staples Center, der Spielstätte der Los Angeles Lakers, wurden die Zuschauer bisher damit bespasst, dass Fans im Publikum mit einer «Air Band Cam» zu Michael Jacksons «Beat It» tanzten. Wie ESPN-Reporter Dave McMenamin auf Twitter berichtet, haben die Lakers den Song aus dem Sortiment genommen. Stattdessen sollen ein Nirvana-Song und «Johnny B. Goode» von Chuck Berry laufen. Doch auch diese Wahl scheint nicht besonders glücklich. Chuck Berry wurde 1959 zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er eine 14-Jährige von einem Bundesstaat in den anderen brachte. Beweggrund seien – wie es in der Urteilsverkündung hiess – «unmoralische Zwecke» gewesen. 30 Jahre später bekam Berry eine Strafe auf Bewährung, weil er in seinem Restaurant Kameras auf der Frauen-Toilette installierte und die Aufnahmen mit nach Hause nahm.

Der Jackson Clan ist wütend über die «Leaving Neverland»-Doku

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Video: srf

(tam/tl/mit dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Random Fuckboy 12.03.2019 21:56
    Highlight Highlight Ich habe wohl mein Leben lang einen Kinderschänder bewundert. Da ist es nicht so einfach konstruktiv über seine Verbechen zu reden. Aber ich bin überrascht über diese plötzliche Scheinheiligkeit.

    War das nicht den meisten von uns wohl bekannt? Viele der schlimmsten Verbrechen konnten nie bewiesen werden und gelten dennoch unter den meisten von uns als Tatsache. Jacksons sexuelle Übergiffe sind da keine Ausnahme. Das dachte ich zumindest.

    Aber bin ich jetzt pervers weil seine Lieder noch immer in meiner Jogging-Playlist sind und wohl auch bleiben?
  • StimmeausdemOff 12.03.2019 14:02
    Highlight Highlight Die Frage die sich mir immer wieder stellt, ist oder besser war ein Michael Jackson überhaupt fähig Kinder zu missbrauchen? Er ist ja selber nie erwachsen geworden... und wie sah dieser "Missbrauch" konkret aus? Ging es ihm dabei vielleicht um einen Ersatz für selber nie erlebtes, eine Form von Liebe, Nähe oder war er sich der übergriffigen Tat (wenn sie den geschehen ist) voll bewusst? Ich denke hier sollte man nicht vorschnell urteilen...
  • Watchdog2 12.03.2019 11:58
    Highlight Highlight Alls hätten wir nicht alle schon gewusst...
  • Chili5000 12.03.2019 11:34
    Highlight Highlight Es lässt sich leicht richten wenn die gegenstimme Tod ist...
  • geisit 12.03.2019 09:26
    Highlight Highlight Die Unschuld der eigenen Kinder für 22 Millionen zu verkaufen, scheint mir ein gleich schlimmes Verbrechen, wie die Taten Jacksons selbst. Auch, dass jetzt alle darüber reden und die Lieder boykottieren ist doch heuchlerisch. Ich selber bin kein Jackson-Fan, weiss aber seine Musik zu schätzen.
  • Lörrlee 12.03.2019 08:56
    Highlight Highlight Die Gesellschaft ist verblendet...

    Seine Songs sind das eine, der illegale Hintergrund ein anderer. Man kann jemanden für seine Handlungen verurteilen und trotzdem noch seine Musik mögen...

    Jedem das seine, schätze ich mal.
  • Mia Mey 12.03.2019 08:51
    Highlight Highlight Die Diskussion um M.J. Find ich gut.
    So ergeht es vielen Familen, Opfern. Wenn Mann/Frau eines Tages feststellt dass der geliebte Partner Kinder missbraucht und die klaren Anzeichen übersehen wurden ist das hart. In einer Gesprächsrunde offen zu sagen mein Lieber guter Vater war kriminell ist hart. Mit der Zwiespältigkeit zu leben dass man jemand Bewundert der sexuelle Missbräuche vollführte ist nicht einfach.
    Bei M.J. haben viele die Augen fest zugedrückt, dank Ruhm, Geld und Macht.
    • Adumdum 12.03.2019 10:34
      Highlight Highlight @Mia Mey, sehr guter Kommentar - viele sagen jetzt "wen interessiert's, er ist jetzt tot", aber genau darum geht es ja doch: Auseinandersetzung mit diesem Thema, Lernen, und bei anderen Fällen die Augen dann nicht verschließen...
  • Der Kaktuszüchter 12.03.2019 08:33
    Highlight Highlight Das soll jeder Redakteur und DJ selber entscheiden .
  • panaap 12.03.2019 07:56
    Highlight Highlight Wo kann man die Doku lagal schauen ohne VPN?
    • jimknopf 12.03.2019 09:45
      Highlight Highlight Glaube wird im April auf Pro7 ausgestrahlt. Wann genau weiss ich nicht.
  • Mimir 12.03.2019 06:45
    Highlight Highlight Und was ist mit Schweizer Sender? Interessiert mich mehr als deutsche Stationen. Merci.
  • Muselbert Qrate 12.03.2019 06:06
    Highlight Highlight Unentschuldbar. Aber dann dürfen auch keine Sinatra-Songs gespielt oder Einstein-Theorien mehr verbreitet werden.
    • Hans Jürg 12.03.2019 16:46
      Highlight Highlight Wieso Einstein? Was hat der denn getan?
  • Saraina 12.03.2019 02:58
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man eher über das ganz deutlich aufgezeigte „grooming“ und seine Konsequenzen für die betroffenen Kinder nachdenken und reden als Songs zu boykottieren. Nirgendwo wird dieses Vorgehen ähnlich klar aufgezeigt. Darum geht es auch in Oprah‘s Talkrunde. Genauso läuft es nämlich in Familien, Sportclubs und Ähnlichem ab, mit dem Ergebnis, dass sich die Opfer verantwortlich fühlen und überhaupt nicht merken, dass sie eigentlich Opfer sind.
    • River 12.03.2019 03:18
      Highlight Highlight Das Grooming existierte in Tatsache gar nicht so wie es hier dargestellt wurde. Das sagen einfach diese zwei Männer in dem Film. Tatsache ist, dass MJ mit vielen Leuten, Erwachsenen ohne Kindern sowie mit Kinder, intensiven Kontakt suchte. Sie beschenkte und unterstützte. Das kommt in dem Film nicht vor. Er schrieb Faxe an alle, telefonierte stundenlang mit vielen.
      Die Faxe an die Kinder sind aus welchen Gründen fragwürdig?
    • Saraina 12.03.2019 16:45
      Highlight Highlight Du verwechselst etwas. Ob die sexuellen Handlungen stattfanden ist nicht mehr beweisbar. Aber dass das Grooming der Jungs (nur Jungs) und ihrer Familien, insbesondere der Mütter stattfand, ist klar. Mittlerweile sind es sechs Männer, die Jackson beschuldigen. Von den erotischen Fotobänden über kleine Jungs und den Aussagen der Hausangestellten gar nicht zu reden.
      Nochmal, die Talkrunde von Oprah ist wichtig und gut, im Gegensatz zu diesem Artikel dringt sie zum wesentlichen Punkt vor. Es ist bescheuert, als Reaktion die Songs nicht mehr zu spielen.
  • In vino veritas 12.03.2019 01:55
    Highlight Highlight Wird man jetzt also ohne Gerichtsprozess bestraft? Was ist mit den Errungenschaften unserer zivilisierten Gesellschaft (in dubio pro reo)? Ich finde diese Tendenz äusserst bedenklich, da wir in einem Rechtsstaat leben. Niemand kann sich ernsthaft solche Zustände wünschen, ansonsten haben wir bald Zustände wie im Mittelalter, als eine Beschuldig der Hexerei einer Verurteilung (zum Tod) gleichkommen ist. Es sollte für Bestrafungen immer eine rechtliche Grundlage geben, ansonsten werden demnächst Leute von einem Mob gelyncht.
  • Bobby Sixkiller 12.03.2019 00:48
    Highlight Highlight Das wird ja immer absurder!
  • Jungleböy 12.03.2019 00:26
    Highlight Highlight Ich finde diese heuchelei abartig. Nehmen wir mal an es stimmt, dann frage ich mich wieso kirchen, insbesondere katholische, nicht geschlossen werden.

    Kinder wurden nachweislich unter drogen gesetzt, vergewaltigt
    Satanische rituale abgehalten
    und von nonnen getötet.

    All das geschieht noch heute und niemand schliesst die kirchen obwohl man es beweisen kann und es überhaupt kein zweifel darüber gibt. Ganz im gegenteil wie in diesem fall wo zwei personen geld wollen und zeugen aussagen ignoriert werden etc.
  • Beggride 12.03.2019 00:20
    Highlight Highlight Diese Konsequenzen bestrafen weder Jackson, noch sonst jemanden ausser Leite, die gern seine Musik hören. Zudem, wenn man das als Massstab nehmen würde, müsste man seeeehr viel boykottieren. Somit komme ich zum Schluss, dass wiedermal die Shitstorm- und Justice-Warrior-Gesellschaft völlig überflüssig und extremst heuchlerisch aufschreit und so grosse Anbieter einfach nur darauf reagieren, denn andere Gründe für ihr Handeln seh ich grade nicht.
  • John Henry Eden 12.03.2019 00:03
    Highlight Highlight Wahrscheinlich wollte er mit den Jungen etwas nachholen, das er nie hatte: seine Kindheit.

    Daraus ergaben sich wohl zwangsweise Situationen, die ebenso bizarr wie tragisch waren. Nehme aber nicht an, dass Jacko aus Bosheit handelte.

    • Adumdum 12.03.2019 06:07
      Highlight Highlight Ja, eventuell wollte er auch Dinge wiederholen die ihm so selbst in seiner Kindheit wiederfahren sind - die damals ebenso strafbar waren aber ungeahndet blieben...
    • Mia Mey 12.03.2019 08:37
      Highlight Highlight Ja, pädophile Menschen lieben Kinder, sie wollen ihnen nicht weh tun sondern nur die Liebe zeigen. Das ist das absurde, sie wissen dass sie was verbotenes tun aber begreifen nicht warum es den Kindern schadet.
  • c_meier 11.03.2019 23:07
    Highlight Highlight so als Feststellung: einer gewissen Person wird es recht sein, wenn vor Erscheinen eines gewissen Berichts und einem Budget im Land inkl. Medien über jemand anderen gesprochen wird...
  • swisskiss 11.03.2019 23:05
    Highlight Highlight Das Einzige was wieder mal deutlich wird, ist die Korruption des amerikanischen Justizsystems. Da wird Jackson wie O.J, Simpson mit viel Geld in einem Prozess reingewaschen um Jahre später zu merken, was man da angerichtet hat. R. Kelly wird 25 Jahre nach den ersten Vorwürfen angeklagt... Dieses Rechtssystem stinkt zum Himmel!
  • Dong 11.03.2019 23:05
    Highlight Highlight Dass man einer Doku im Privatfernsehen inzwischen mehr glaubt als den Gerichten, das hab ich so nicht kommen sehen.
    • Adumdum 12.03.2019 06:09
      Highlight Highlight Dann wenn dieselben Zeugen des Gerichtsverfahrens in der Doku zugeben gelogen zu haben - und glaubhaft erklären warum - dann glaubt man der halt schon.
  • Hallosager 11.03.2019 22:54
    Highlight Highlight Schaffen wir nun die direkte Demokratie ab, weil die Schweizer Geschichte auf Blutvergiessen basiert? 🤔
    Schon ein wenig heuchlerisch wie alle Radios nun wie die Fähnchen im Wind wehen. Ich verurteile Kindesmissbrauch aber mir persönlich ist die Person Michael Jackson und auch die Doku ziemlich schnuppe. Aber ich versthe nicht, warum. Ich verstehe nun nicht, warum man nicht mehr die Musik hören soll, nachdem man schon 100'000 mal damit zu gedonnert wurde, auch wenn man keinen Bock darauf hatte 🙄
  • sambeat 11.03.2019 22:50
    Highlight Highlight Ach herrjeh, dann verbannt doch Jacksons Musik halt! Nützts denn irgend jemandem? Bullshit! Ich habe die Scheiben immer noch und höre sie mir auch weiterhin an. Auch wenn ich damit nicht gutheissen möchte, was MJ privat getan hat, aber ich bin mir sicher, er war eigentlich ein armer Siech, der niemandem etwas Böses wollte.
  • blaubar 11.03.2019 22:31
    Highlight Highlight Was genau bringt es, seine Songs zwei Wochen lang nicht zu spielen? Wen straft man genau damit?
    • Hallosager 11.03.2019 22:57
      Highlight Highlight Die armen Leute, die jetzt zwei Wochen lang Despacito hören müssen 🙄
    • Magnum44 12.03.2019 07:23
      Highlight Highlight Die Erben.
  • River 11.03.2019 22:29
    Highlight Highlight Ich verstehe das echt nicht. Ich sage nicht, dass MJ unschuldig in jeder Hinsicht ist, aber diese beiden Männer machen äusserungen, die mit nichts bewiesen wurden. Ein Faktencheck gab es in der ganzen Doku nicht. Jemand hat das aber gemacht und so einiges gefunden, was glatt gelogen oder umkonstruiert wurde. So, damit man besser geld rausholen kann. Dass sie über ihre Beziehung zu MJ lügen, kann man nicht beweisen. Aber dass sie in dieser "Doku" und vor Gericht lügen, kann man belegen. https://www.lipstickalley.com/threads/a-critical-analysis-of-leaving-neverland-court-docs-and-all.2204021/
    • River 11.03.2019 23:37
      Highlight Highlight Lest das im Link bitte. Es ist viel, aber es lohnt sich. Die Doku ist sehr einseitig beleuchtet und läst vieles aus. Zum Beispiel das Robson, Safechuck, und auch der Regisseur Reed, entweder Geld, oder endlich Ruhm, oder beides dringend benötigen.
      Oder dass R und S behaupten, sie hätten sich nie abgesprochen, dabei gab es Treffen.
      Und die wichtigsten Tatsachen: MJ hatte auch mit vielen Erwachsenen vielen Kontakt, hat sie beschenkt und stundenlang telefoniert.
      Und die Mutter von Robson hat ihm ihren Sohn aufgezwungen. Zunächst erfolglos während zwei Jahren...
    • Ehringer 11.03.2019 23:48
      Highlight Highlight Was sagt dein Link jetzt genau aus? Da werden nur völlig offensichtliche Sachen aufgezählt, kein einziger Widerspruch wird aufgedeckt.
    • River 12.03.2019 03:13
      Highlight Highlight Ehringer, du hast es nicht ganz gelesen, gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 11.03.2019 22:27
    Highlight Highlight Die Los Angeles Lakers spielen jetzt Chuck Berry, einen mehrfach verurteilten Straftäter (u.a. wegen Sex mit einer 14-jährigen, installieren einer versteckten Kamera in den Toiletten seines eigenen Restaurants, usw.). Well done guys!
  • TanookiStormtrooper 11.03.2019 22:16
    Highlight Highlight Jahrelang konnte man zusehen, wie Jackson Hand in Hand mit kleinen Jungs rumlief. Nie kleine Mädchen, immer Jungs. Wurden sie älter, wurden sie ersetzt. Da ist ja ein katholischer Priester diskreter.
    Jetzt kommt eine Doku raus und alle sind schockiert. Jacksons verhalten war schon immer im höchsten Masse verdächtig, als erwachsener Mann muss man die Grenzen kennen, er konnte aber wohl nicht anders...
    • River 11.03.2019 22:33
      Highlight Highlight Das ist haltlose Behauptung! MJ hatte auch Mädchen an der Hand. Und auch so beweist das gar nichts.
    • supremewash 11.03.2019 22:47
      Highlight Highlight Die ganze Wahrheit werden wir wohl nicht mehr erfahren. Wenn ich jedoch eines aus vorherigen Dokus mitgenommen habe, dann den Eindruck, dass "erwachsener Mann" keine Beschreibung ist, welche auf Jackson zutraf.
    • River 11.03.2019 23:43
      Highlight Highlight Genau, die Wahrheit werden wir nie Erfahren, denn der Betreffende ist tot und kann nichts mehr dazu sagen. Und nun kommt eine "Doku" raus und so einige schreien, "das hätte man sehen können!"
      Das diese sogenannte Doku keine Beweise, und vorallem keine Faktenchecks bringt, scheint niemanden davon zu stören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 11.03.2019 22:15
    Highlight Highlight Der Boykott ist völlig sinnlos. Michael Jackson ist tot, und ob er jetzt ein Kinderschänder war oder nicht ändert nichts an seiner Musik. Sein Werk wird für immer ein wichtiger Teil der Musikgeschichte sein.

    Wenn Radiostationen nur noch unbestrafte Künstler berücksichtigen würden, wäre nicht mehr viel übrig...
    • miarkei 11.03.2019 22:27
      Highlight Highlight Meine Meinung
    • Pana 11.03.2019 23:12
      Highlight Highlight Wäre Hitler ein begnadeter Sänger gewesen, würden seine Songs wohl kaum mehr im Radio laufen. ;)

      Aber im ernst.. Finde dies ein heikles Thema. Wenn herauskommen würde, dass mein Lieblingsmusiker ein Kinderschänder ist, ich würde die Musik nicht mehr anhören. Überlegt dies mal mit euren Vorbildern und Lieblinssänger etc. (die Beweislage mal weglassend).
    • Adumdum 12.03.2019 06:04
      Highlight Highlight Sehe ich anders. Ich will keine Lieder eines Kinderschänders im Radio hören - ich will aber auch keine Kirchenglocken einer Organisation die Kinderschänder in ihren Reihen systematisch schützt hören... Nur so nebenbei.
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