International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07338419 Protesters from the 'Gilets Jaunes' (Yellow Vests)  face the police forces as clashes erupt near the Republic square during the 'Act XII' demonstration (the 12th consecutive national protest on a Saturday) dedicated to the victims of the movement in Paris, France, 02 February 2019. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) is a grassroots protest movement with supporters from a wide span of the political spectrum, that originally started with protest across the nation in late 2018 against high fuel prices. The movement in the meantime also protests the French government's tax reforms, the increasing costs of living and some even call for the resignation of French President Emmanuel Macron.  EPA/YOAN VALAT

Die Gelbwesten demonstrieren seit Wochen gegen die Politik von Emmanuel Macron. Bild: EPA/EPA

Demonstrant verliert bei «Gelbwesten»-Protesten in Paris seine Hand

Bei Protesten von «Gelbwesten» in Paris ist es am Samstag zu gewaltsamen Zusammenstössen gekommen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt.



Wie Sanitäter gegenüber der Nachrichtenagentur AFP berichteten, verlor er bei einem Zwischenfall in der Nähe des Parlamentsgebäudes seine Hand. Dort war es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizisten und Demonstranten gekommen. Mehrere hundert Menschen waren zum 13. Protesttag der «Gelbwesten» in Paris zusammengekommen.

Der schwerverletzte Mann wurde von Rettungskräften abtransportiert. Am Unterarm hatte er einen Verband. Ein Augenzeuge gab an, die Verletzung rühre von einer Blendgranate her. Mit der Granate hätten Sicherheitskräfte versucht, die Demonstranten vom Parlamentsgebäude zurückzudrängen, sagte der Augenzeuge zu AFP.

Der Verletzte sei ein Fotograf der «Gelbwesten», sagte der Augenzeuge. Er habe die heranfliegende Granate mit der Hand abwehren wollen, die daraufhin explodiert sei. Eine unabhängige Bestätigung dieser Angaben lag zunächst nicht vor. Ein Polizeisprecher bestätigte nur, dass ein Mensch an der Hand verletzt worden sei.

Die Demonstranten zogen vom Triumphbogen über die Champs-Elysées in Richtung Eiffelturm. Bei den Zusammenstössen vor dem Parlamentsgebäude setzte die Polizei Tränengas ein. Kundgebungen waren auch in anderen Städten angekündigt. Die Beteiligung an den seit fast drei Monaten anhaltenden «Gelbwesten»-Protesten war zuletzt zurückgegangen.

Am Samstag vor einer Woche gingen nach Angaben des französischen Innenministeriums 58'600 Menschen gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron auf die Strasse. Die «Gelbwesten» selbst sprachen allerdings von 116'000 Demonstranten. Zum Start der Protestbewegung waren es Mitte November noch mehr als 280'000 gewesen. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Neuer Kampfjet: Parlament entscheidet im Überschall-Tempo

Link zum Artikel

Wo stand die erste Manor-Filiale der Schweiz? Und wo McDonald's? Die grosse Übersicht

Link zum Artikel

Thomas Cooks Pleite und die «grösste Rückführungsaktion seit dem WWII» – 6 Antworten

Link zum Artikel

«Schwarzer Tag»: Manor schliesst Standort Zürich Bahnhofstrasse Ende Januar 2020

Link zum Artikel

Schweizer verschwindet auf LSD-Trip im Disneyland – und landet hart wieder in der Realität

Link zum Artikel

Roger Köppel sprengt die Zürcher Ständerats-«Arena» – zumindest fast

Link zum Artikel

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Konterbier 10.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Abwehren könnte in diesem Fall auch ‚nehmen und zurückschmeissen‘ heissen. Ich möchte nichts Falsches behaupten aber es scheint mir irgendwie plausibler... :/
  • Nelson Muntz 09.02.2019 20:54
    Highlight Highlight Augenzeugen können durchsus parteisch sein und einen populistischen Schwachsinn erzählen...
    • Nevermind 10.02.2019 00:56
      Highlight Highlight Bei der G8-Demo 2003 in Genf wurde einem britischen Fotografen mit einer Schockgranate ein Teil der Wade weggesprengt. Er musste mehrfach operiert werden. 2009 wurde ihm dann, vom Bundesgericht rund 40'000.- Schadenersatz zugesprochen.

      Bei Gummischrot fehlt bei falschem Einsatz ein Auge. Bei Schockgranaten ein Körperteil wenns ganz falsch läuft.
  • DomKi 09.02.2019 16:05
    Highlight Highlight So friedlich sind also die GW nicht. Die Sicherheit hat sicher nicht ohne Grund was geschossen.
    • Blutgrätscher 09.02.2019 19:38
      Highlight Highlight Ich frag mich immer, was dass für Menschen sind, die immer wenn die Staatsgewalt über die Stränge schlägt, sich einen Grund erdenken, weshalb alles doch gerechtfertigt war.
      "Das Opfer wird schon was gemacht haben, um diese Behandlung zu verdienen" ist meiner Meinung nach einfach nur eine untragbare Haltung.
    • Kong 09.02.2019 22:21
      Highlight Highlight Blendgranaten bzw Flashbangs werden an diesen Demos als Einsatzmittel bemüht. Entwickelt wurden sie eigentlich für andere Zwecke. Schwierig die Dinger in einer Menschenmenge ohne Schaden einzusetzen. Zu weit weg, keine Wirkung. Zu nah, zu gefährlich.
      Dies als Info, nicht zur Legitimation.
    • The Destiny // Team Telegram 09.02.2019 23:52
      Highlight Highlight Blendgranaten taugen doch nicht für eine Demo, da kann die Polizei gleich Petarden auf die Demonstranten werfen, die sieht man wenigsten gut wenn sie kommen.

Schweizer verschwindet auf LSD-Trip im Disneyland – und landet hart wieder in der Realität

LSD ist keine Droge, die man leichtfertig einnehmen sollte. Ganz wichtig bei der Planung eines solchen Trips ist der Ort, an dem das Psychedelika konsumiert wird, da die Umwelt den Trip nachhaltig beeinflussen kann.

Ob sich der 32-Jährige Schweizer im Disneyland Paris diese Gedanken gemacht hat, ist fraglich. Er und seine Begleitung hielten es für eine gute Idee, sich letzten Freitag inmitten von lebensgrossen Mickey-Mouse-Kostümen und schreienden Kindern einen LSD-Trip zu schmeissen.

Kurz …

Artikel lesen
Link zum Artikel