International
Frankreich

Ermittlungsverfahren gegen Le Pen in Frankreich eingeleitet

Ermittlungsverfahren gegen Le Pen in Frankreich eingeleitet

30.06.2017, 16:2230.06.2017, 16:54

Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen wegen Scheinbeschäftigungsvorwürfen im EU-Parlament eingeleitet. Die Untersuchungsrichter werfen der Parteichefin des Front National (FN) Veruntreuung vor.

Das sagte Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut am Freitag. Er kündigte Rechtsmittel gegen das Ermittlungsverfahren an.

EU-Parlamentsabgeordnete des FN sollen Mitarbeiter als parlamentarische Assistenten bezahlt haben, obwohl diese in Wirklichkeit Parteiaufgaben übernahmen. Das käme einer Veruntreuung von EU-Mitteln gleich.

Le Pen, die kürzlich in die französische Nationalversammlung gewählt wurde und das EU-Parlament deswegen verlassen hat, hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und als politisch motiviert bezeichnet (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
IS-Vormarsch
IKRK verhandelt mit IS über Zugang zu Krisen-Orten
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz verhandelt mit der Terrormiliz Islamischer Staat für den Zugang zu bestimmten Krisen-Orten. Darunter sind Raqa im Osten Syriens sowie die Städte Mossul und Falludscha im Nordosten und Westen des Iraks
IKRK-Präsident Peter Maurer ist überzeugt, dass ein humanitärer Einsatz nur möglich wird durch einen Dialog mit allen Parteien des Konfliktes. «Der IS ist keine Organisation mit einer klar festgelegten Führung mit einer Türe, an die man klopfen kann», sagte der Schweizer Maurer in einem Interview mit der französischen Tageszeitung «Le Monde».
Zur Story