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epa07276373 US Speaker of the House Democrat Nancy Pelosi (C) delivers remarks beside Democratic lawmakers while participating in an enrollment ceremony for legislation that will ensure backpay to furloughed federal employees, on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 11 January 2019. The legislation passed in the Senate and House and will be sent next to the White House for US President Donald J. Trump's signature. The current partial shutdown of the US federal government is on track to become the longest in US history, on 12 January, surpassing the previous 21-day shutdown of 1995-1996.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Nancy Pelosi steht in der Rangfolge an dritter Stelle – nach dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten. Bild: EPA/EPA

Jetzt wird's persönlich: Streit um «Shutdown» zwischen Trump und Pelosi eskaliert



Im Haushaltsstreit in den USA wird es persönlich: Präsident Donald Trump hat eine Auslandsreise der Top-Demokratin Nancy Pelosi und Parteikollegen nach Brüssel, Ägypten und Afghanistan mit einem militärischen Flieger gestrichen.

Pelosi warf Trump daraufhin am Freitag vor, mit der Enthüllung der vertraulichen Reise nach Afghanistan die Sicherheit ihrer Delegation gefährdet zu haben. Sie verschob die Pläne ganz. Die 78-jährige Vorsitzende des Repräsentantenhauses steht in der Rangfolge an dritter Stelle nach dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten.

Trumps Entscheidung vom Donnerstag wirkte wie eine Revanche dafür, dass Pelosi ihm am Vortag nahegelegt hatte, wegen des teilweisen Regierungsstillstandes eine geplante Rede zur Lage der Nation vor dem Kongress zu verschieben oder nur eine schriftliche Erklärung dazu abzugeben.

«Die Vorstellung, wir würden etwas leaken, was die Sicherheit von Amerikanern gefährdet, ist eine totale Lüge.»

Mitarbeiterin des Weissen Hauses

Pelosi sagte am Freitag, sie sei bereit gewesen, auf Linienflüge auszuweichen. Da Trump die Pläne aber enthüllt habe, sei das nicht möglich gewesen.

Sie erklärte, der Präsident habe den vertraulichen Besuch in Afghanistan möglicherweise aus «Unerfahrenheit» enthüllt. Auch ihr Sprecher hatte Trump zuvor beschuldigt, die Sicherheit der Delegation mit seiner Ankündigung gefährdet zu haben.

Eine Mitarbeiterin des Weissen Hauses, die nicht namentlich zitiert werden wollte, wies diese Darstellung zurück. Wenn Pelosi und andere Kongressmitglieder Linienflüge nach Afghanistan buchten, komme das raus, erklärte sie. «Die Vorstellung, wir würden etwas leaken, was die Sicherheit von Amerikanern gefährdet, ist eine totale Lüge.»

Auch Reise ans WEF abgesagt

Trump hatte Pelosi am Donnerstag in einem Brief mitgeteilt, dass er die Reise gestrichen habe, und das mit dem Regierungsstillstand begründet. «Angesichts der Tatsache, dass 800'000 grossartige amerikanische Arbeiter kein Gehalt bekommen, stimmen Sie sicherlich zu, dass die Verschiebung dieser PR-Veranstaltung absolut angemessen ist», hiess es darin.

Die Absage kam überraschend. Mitglieder aus Pelosis Delegation, darunter der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Adam Schiff, hatten bereits in einem Bus der US-Luftwaffe auf die Abfahrt gewartet, als die Nachricht über Trumps Brief die Runde machte.

Mehrere Demokraten beschwerten sich daraufhin, mit Trumps Begründung dürfe auch die Reise von Mitgliedern aus Trumps Kabinett zum Weltwirtschaftsforum in Davos nicht stattfinden. Wenig später gab das Weisse Haus just auch die Absage dieser Reise bekannt. Auch diesen Rückzieher begründete das Weisse Haus mit Hunderttausenden Menschen ohne Gehaltszahlung.

Für sein Verhalten erntete Trump Kritik auch aus den eigenen Reihen. Der einflussreiche Senator Lindsey Graham nannte die Absage «unangemessen».

The new Senate Judiciary Committee Chairman Lindsey Graham, R-S.C., takes his seat at the start of the confirmation hearing for William Barr to be attorney general, on Capitol Hill in Washington, Tuesday, Jan. 15, 2019. (AP Photo/J. Scott Applewhite)

Auch nicht einverstanden mit Trump: Lindsey Graham. Bild: AP/AP

Streit um Grenzmauer

Seit fast vier Wochen stehen in den USA Teile des Regierungsapparates still, weil es wegen des Streits um die von Trump geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko nicht zur Verabschiedung eines Haushaltsgesetzes kam. Trump weigert sich, ein Gesetz zu unterschreiben, in dem nicht rund 5.7 Milliarden Dollar für die Mauer berücksichtigt sind.

Umfragen zeigen, dass die meisten Amerikaner Trump die Schuld am längsten Regierungsstillsand in der US-Geschichte geben – nicht den Demokraten.

Pelosi hatte am Donnerstag noch einmal deutlich gemacht, dass die Demokraten kein Geld für den Bau einer Mauer bewilligen werden. Eine Grenzmauer gehört zu Trumps wichtigsten Wahlversprechen. Die Demokraten halten diese jedoch für eine unmoralische und ineffektive Lösung im Streit um illegale Einwanderung in die USA.

Seit Tagen gibt es in dem Streit keine Bewegung. Pelosi hatte Trump am Mittwoch empfohlen, wegen des «Shutdowns» eine für den 29. Januar geplante Rede zur Lage der Nation zu verschieben oder nur eine schriftliche Erklärung dazu einzureichen. (viw/sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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64
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 20.01.2019 20:50
    Highlight Highlight Pelosi gegen Trump: Demokratie vom Feinsten! Wir Schweizer könnten von den Amis noch viel lernen.
  • trichie 19.01.2019 21:50
    Highlight Highlight Nachdem der Trumpel ja aus Unreenehmerzeiten soooo (erfolg-)reich ist... warum lässt er den Bau nicht aus eigener Tasche vorfinanziert beginnen und holt sich dann das Geld von Mexiko zurück wie er bei der Wahl versprochen hat? Problem gelöst... ausser natürlich er hat nicht soviel Geld oder die Mexikaner zahlen nicht ;-)
    • Ich hol jetzt das Schwein 20.01.2019 09:02
      Highlight Highlight Selbst wenn er das wollte und könnte, darf er es von Gesetzes wegen nicht.
  • Hiker 19.01.2019 16:08
    Highlight Highlight Ich frage mich ernsthaft, will er eigentlich bei jedem Budget, Gesetz etc. gleich ein Shutdown inszenieren? Die Waffe wird der USA noch das finanzielle Genick brechen.
  • Citation Needed 19.01.2019 14:24
    Highlight Highlight Pelosi hat absolut recht. Solche Reisen werden aus Gründen der Sicherheit nicht öffentlich gemacht. Aber da Trump diese Angelegenheit als persönlichen Schlagabtausch begreift (geht ja alles nur um ihn..), ist ihm jeder Preis recht (den andere berappen), um Pelosi eins auszuwischen. Erbärmlich
  • Gsnosn. 19.01.2019 13:12
    Highlight Highlight Sie muss jetzt wirklich nicht herumfliegen, wenn tausende Menschen auf das Geld warten.
    • Citation Needed 19.01.2019 14:27
      Highlight Highlight Die Reise der Delegation wär nicht so direkt vom Shutdown betroffen gewesen wie Trumps Sicherheitspersonal. Man kann ja nicht einfach alles stillegen, als ob die Welt stillstünde, nur weil orange Disaster eine Mauer haben will..
  • Fischra 19.01.2019 13:08
    Highlight Highlight Ein Zwängli am Ruder der der USA ist sicher das absolut falsche. Man sieht sein Verantwortungsbewusstsein beim jetztigen Handeln. Statt diesen Mauerbau zu begraben versucht er nun den Staat zu erpressen. Koste es was es wolle. Und mit fake aussagen beschuldigt er dann einfach die andern. Schade das er in seiner Blase die Realität nicht sieht.
  • Kramer 19.01.2019 13:03
    Highlight Highlight Diese Runde geht klar an Pelosi. Mit der Absage der „State of the Union“ Ansprache hat sie Trump eine wichtige Plattform genommen, mit der er Leute ausserhalb seiner Kernanhängerschaft hätte erreichen können.
    Der Rest derAusseinandersetzung war da einiges weniger relevant.
  • Leon1 19.01.2019 12:23
    Highlight Highlight Angela Merkel und wohl jedes Mitglied des deutschen Bundestags könnte sich ohne Bedenken in einen Linienflug setzen.

    Merkt ihr was, liebe Amerikaner?

    (Ja ich weiss, es geht in ein Kriegsgebiet, aber ich meine das grundsätzlich)
  • no-Name 19.01.2019 12:20
    Highlight Highlight Die VSA schaffen sich selbst ab.... 🤷🏽‍♂️
  • rodolofo 19.01.2019 11:38
    Highlight Highlight Trump hat sich in seinen eigenen Lügengeschichten verheddert.
    Als "Starker Mann" und "Harter Kerl" hat er sich an die Spitze der Rechtsnationalen Revolution in den USA (unter dem Decknamen "Tea-Party") gestellt hat, im Bestreben, für sich und seine Günstlinge gross abzukassieren.
    Ein Zurückweichen und Nachgeben (angesichts der neuen Machtverhältnisse im Kongress mit einer Mehrheit von DemokratInnen demokratisch gut zu begründen) würde seinem Image als "Tough Guy" seiner Basis schaden.
    Darum muss er weiterhin das Ober-Patriarchen-Ekel SPIELEN, wenn er nicht als Verräter dastehen will...
    • Fairness 19.01.2019 12:50
      Highlight Highlight Der spieltnicht. Derist so. Und,erkt es nicht mal. Krank.
    • rodolofo 19.01.2019 13:01
      Highlight Highlight Das ist DIE entscheidende Grundsatz-Frage!
      Wenn Trump tatsächlich so ist, wie er sich verhält, dann müssen wir damit anfangen, für die USA und die Welt zu beten...
      Wenn er das alles aber nur spielt, wie er in seiner Fernseh-Show Präsidenten-Darsteller war, dann wird sein aufgeblasener Ballon aus Hochstapelei und Macht-Instinkt bald platzen.
      Das wird zwar einen lauten Knall geben, aber ausser viel Aufregung um Nichts nicht viel mehr als Erstaunen und Heiterkeit zurücklassen.
      Davon gehe ich heute aus.
      Aber ich kann mich natürlich auch täuschen, und Trump drückt auf den "Roten Knopf"...
  • derEchteElch 19.01.2019 11:13
    Highlight Highlight „Wenn Pelosi und andere Kongressmitglieder Linienflüge nach Afghanistan buchten, komme das raus.“

    Da hat die Mitarbeiterin schon recht.

    Selbst die Air Force One kann nicht auf einem Flughafen landen, ohne gesehen und erkannt zu werden!

    Pelosi scheint wohl „aus Unerfahrenheit“ zu denken, solche Linienflüge könnten geheim gehalten werden. Spätestens beim Boarding kommt es raus, selbst wenn die Delegation die ganze Erste Klasse besetzt und abschirmt..
    • _stefan 19.01.2019 12:40
      Highlight Highlight @derEchteElch: Da auch bei Linienflügen der Secret Service für die Sicherheit zuständig wäre, kann eine solche Reise bis zum letzten Moment geheim gehalten werden.

      Wenn aber das Weisse Haus die Destination schon vorher bekannt gibt, dann steigt die Gefahr enorm. Terroristen und Geheimdienste können sich dann in aller Ruhe vorbereiten und positionieren.

      Die AF1 fiegt Kriegsgebiete jeweils Nachts und ohne Licht an. Ausserdem muss sie natürlich auf US-Militärlandeplätze ausweichen, da sie sonst durch ihre Bemalung auffallen würde.
    • rodolofo 19.01.2019 12:51
      Highlight Highlight Trump möchte Pelosi "aus dem Weg geräumt" haben.
      Und wie hat er mal an einer Wahl-Kundgebung geprahlt?
      Er könnte ohne weiteres jemanden umlegen und er würde von seinen Anhängern trotzdem gewählt!
      Ähnlich vom Wutbürger-Mob getragen fühlen sich auch Bolsonaro (Brasilien), Erdogan (Türkei), Orban (Ungarn) und ... weitere Beispiele zum selber eintragen...
      Die "Rechtsnationalen" spielen ganz bewusst mit den Methoden von:
      - Drohung mit Gewalt
      - abschreckende Bespiele von Lynch-Justiz
      - Verstopfung der Kommunikationskanäle mit Verleumdungen, Verschwörungstheorien und Fake-News.
      Nichts Neues...
    • Maranothar 19.01.2019 13:10
      Highlight Highlight Da die Delegation nicht Trump ist, werden sie kaum einen Direktflug nehmen.

      Die Mitarbeiterin hat also nicht recht, sie liegt doppelt falsch. Trump hat sehr wohl die geheimen Pläne bezüglich der Reise mach Afghanistan verraten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AngelitosHE 19.01.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich glaube das ganze hat jetzt Spielgruppenniveau erreicht.
  • FrancoL 19.01.2019 10:32
    Highlight Highlight Armes Amerika; nach 2 Jahren Trump-Theater folgen nun mindestens 2 Jahre Blockade und dann soll jemand noch behaupten Trump habe den Amerikanern einen Dienst erweisen.
    Noch trüber sieht die Sachlage aus, wenn Trump nochmals gewählt wird, was ich den Amis daraus zutraue, dann folgen nochmals 4 schlimme Jahre.
    Wenn nun Europa nicht gemarkt hat, dass es etwas enger zusammen stehen muss und für ihr eigenes Wohl besorgt sein, dann sind die Europäer nicht besser als die Trump-Truppe.
    • rodolofo 19.01.2019 11:49
      Highlight Highlight Vor einer Umkehr kommt meistens eine Blockade!
      Du überlegst, ob Du den Weg weiter gehen sollst, der in der Vergangenheit mehr schlecht , als recht funktioniert hat, von dem Du aber instinktiv und von immer mehr Alarm schlagenden Wissenschaftlern bestätigt, schon bald in die Mega-Katastrophe führen wird.
      In diesem -scheinbar endlosen- hin- und her überlegen werden Ängste zur Panik.
      JEDER neue Weg hat Vor- und Nachteile...
      Der Druck im Kessel steigt, ohne dass eine Übertragung auf die Maschine stattfindet.
      Im allerletzten Moment aber werden DIE GEFÜHLE diese Verbindung wieder herstellen!
    • FrancoL 19.01.2019 13:46
      Highlight Highlight @rodolofo; Sicherlich eine mögliche Sichtweise, der Pendel steht ja vor der Umkehr ja praktisch still. Ob aber nicht zuviel Geschirr zerschlagen wurde ist dann einen andere Sache. Wenn Trump so weiter macht wird der erste Teil der Umkehr zu einer harten Lehrstunde.
  • Todesstern 19.01.2019 09:48
    Highlight Highlight Mal sehen was das Trampeltier jetzt macht...😁

    Mir tun einfach die vielen Leute leid, welche unter diesen Kindergarten leiden.
  • My Senf 19.01.2019 09:22
    Highlight Highlight Gut ich hatte mein Kaffee ☕️ noch nicht
    Wo genau ist es persönlich gewonnen?!
  • Domino 19.01.2019 08:30
    Highlight Highlight Laut Wikipedia hat selbst Obama den Grenzschutz zwischen Mexiko und der USA ausgebaut. Zu einem Grossen Teil steht schon ne Mauer oder riesiger Zaun der über 1000km lang ist. Bin 2014 über 300km der Grenze entlang gefahren und konnte mich selbst davon überzeugen.

    Eigentlich sollte das Geld kein Problem sein, da Trump mit dem Abzug der Truppen aus Syrien und Afghanistan das mehr als wett macht.

    Und durch die neuen Teile der Mauer würden sicherlich weniger Menschen versuchen illegal einzureisen und elends in der Wüste verdursten.
    • Domino 19.01.2019 09:49
      Highlight Highlight Die Länge des bestehenden Zauns/Mauer ist auf Wikipedia nicht mehr zu finden. Ein Schelm wer böses denkt...
    • D_M_C 19.01.2019 09:58
      Highlight Highlight Die Mauer und der verstärkte Grenzschutz ist der Gipfel von Trumps Symbolpolitik. Trump mit America first will Isolationspolitik betreiben.
      Allein deshalb unterstützen die Demokraten das Vorhaben nicht. Dass dabei noch Steuergelder verprasst werden ist die Höhe. Vor allem weil die USA dieses Geld in den Aufbau eines Sozialsystems stecken müsste oder alternativ seine immer steigenden Schulden senken müsste.
    • Gawayn 19.01.2019 10:30
      Highlight Highlight Wer der Sonora oder der Mojave Wüste trotzt, wird auch eine Mauer nicht abschrecken.

      Ausserdem sind die Einwanderer Zahlen schon seit Jahren rückläufig.

      Diese 5.7 Mia. Sind keineswegs was die Mauer kosten würde.
      Damit kann man nur erst mal mit dem Bau beginnen.

      Fertig wird es mindestens 60 Mia kosten.

      Dazu kommt, die Dems haben so hoch gewonnen, weil sie versprachen, das diese völlig sinnlose Mauer nicht gebaut wird.

      Trump hingegen wurde zum Teil gewählt, weil er versprach, das die Mauer gebaut wird. Allerdings sollten die Mexikaner zahlen.

      Saublöd gelaufen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lästermaul 19.01.2019 08:24
    Highlight Highlight Auch das bestärkt meine Entscheidung erst wieder in die USA zu gehen wenn Trump nicht mehr Präsi ist.
  • walsi 19.01.2019 08:24
    Highlight Highlight Der Witz ist ja, dass selbst top Demokraten, wie Hillary Clinton, eine befestigte Grenze wollen, sie nennen es einfach nicht Mauer. Zitat Clinton: " ..I voted numerous times when I was a Senator to spend money to build a barrier to try to prevent illegal immigrants from coming in.."

    https://latinousa.org/2015/11/09/clinton-you-have-to-control-your-borders-video/
    • max julen 19.01.2019 10:15
      Highlight Highlight walsi, nimm es doch auch mal mit trump so engstirnig genau wie mit seinen gegnern! (du misst immer mit zweierlei mass)
      hat er nicht gesagt mexiko bezahle für die mauer? also soll er das einhalten, verstehe nicht wieso andere für ihn den wahlkampf finanzieren sollen! darum geht es ja bei ihm, seine wähler zu leimen!
      dass die mauer an verlassenen und nicht bewachten stellen nichts bringt, wirst sicher auch du noch verstehen können!!! (oder kennst du keine leitern?)
    • max julen 19.01.2019 10:17
      Highlight Highlight hier kannst du deinen horizont etwas erweiteten walsi,

      Play Icon
    • FrancoL 19.01.2019 10:26
      Highlight Highlight Also scheinst Du keinen Unterschied zwischen Grenzzäunen, Maueren und einfachere Barrieren zu machen.
      Der springende Punkt ist dass der POTUS nicht einfach eine Lösung will, sondern SEINE MAUER und das ist sorry das Verhalten eines Kindergärtners. Mauern haben noch nie für eine gute Zukunft gestanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yogi Bär 19.01.2019 08:16
    Highlight Highlight Dieser Rüpel benimmt sich wie der Sonnenkönig. Die Geschichte lehrt was mit diesem geschah.
    • satyros 19.01.2019 09:54
      Highlight Highlight Was geschah denn mit ihm?
    • Blitzmagnet 19.01.2019 10:25
      Highlight Highlight Satyros: gidf.de
    • Manutschgi 19.01.2019 10:34
      Highlight Highlight Satyros, Louis XIV der Sonnenkönig starb im Bett, er meint wohl Louis XVI.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 19.01.2019 07:55
    Highlight Highlight Anstand kann man von Trumpel sicher nicht erwarten. Bei diesem Kindergarten bleibt einzig die Hoffnung, dass er täglich mehr Wähler verliert.
  • Le_Urmel 19.01.2019 07:49
    Highlight Highlight Aber seine Frau Melania flog privat diese Woche mit einem Flieger von New York nach Miami natürlich nicht Linie, sondern mit einem Flieger der Air Force....
    • Skater88 19.01.2019 08:19
      Highlight Highlight POTUS, FLOTUS und Vice Pres. müssen immer im Air Force Flieger transportiert werden. Restliche Delegation kann auf Wunsch im Linienflieger. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel, und die meisten möchten natürlich mal. in der AF1 mitfliegen.
    • Asmodeus 19.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Dasselbe gilt aber auch für Nancy Pelosi.

      Sie darf dank 911 auch nicht Linie fliegen.
    • bschuele 19.01.2019 08:49
      Highlight Highlight @Skater88: Seit 9/11 fliegt der Speaker aus Gründen der Sicherheit nicht mehr mit Linienflieger. Und die Bezeichnung AF1 bezieht sich immer auf das Flugzeug welches den POTUS transportiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 19.01.2019 07:45
    Highlight Highlight Dieser Shutdown ist einfach nur traurig. Trump der Sturkopf wird garantiert nicht einlenken, und die Demokraten werden aus offensichtlichen Gründen kein Geld zum Fenster raus werfen...

    Kann es überhaupt eine Lösung geben?
    • Hayek1902 19.01.2019 11:04
      Highlight Highlight Eine seite wird so unpopulär, dass sie einknicken wird. Wann dies geschieht ist die frage.
    • rodolofo 19.01.2019 12:02
      Highlight Highlight @ Hayek1902
      Bisher waren "knallharte Verhandler" meist Rechte.
      Heutzutage verhalten sich viele Linke spiegelbildlich, nach dem Motto: "Wenn Du blöd tust, dann kann ich noch viel blöder tun!" (So, wie Gölä in einem Lied singt)
      Und damit können die neoliberalen Profitmaximierer gar nicht umgehen!
      Weder in den USA, noch bei uns, wo sich Cassis und Konsortien ihre Zähne an den Gewerkschaften ausbeissen.
      Das Umgekehrte wäre denkbar und möglich:
      "Bist Du kulant, verhalte ich mich ebenfalls kulant! Dann ziehen wir am selben Strick und es geht die Post ab!"
      ...die nicht korrupte Post natürlich.
  • Kronrod 19.01.2019 07:45
    Highlight Highlight Wilde These: was, wenn das ganze Theater dazu dient, den Chinesen zu signalisieren, dass Trump in Verhandlungen bereit ist, enormen Schaden anzurichten, nur um sein Punkt durchzusetzen. Das könnte sie dazu bewegen, im Handelsstreit einen Schritt auf die USA zuzumachen. Daher meine gewagte Wette: die Shutdown dauert noch mindestens bis nach dem angekündigten chinesische Besuch in Washington.
    • Hoopsie 19.01.2019 08:59
      Highlight Highlight Nehme die Wette an, aus mehreren Gründen...

      1. Trump wird heute den Nationalen Notstand verkünden und den Shutdown aufheben

      2. Trump ist nicht in der Lage für so komplizierte Winkelzüge

      3. Wenn die ganze Welt sieht wie grotesk sich Trump verhält und er nicht einmal 5,7 Mia im eigenen Land (1,5 Promille des Budgets) durchbringen kann, wie will dieser Clown China in Not bringen? Alle Welt lacht über ihn, weshalb soll die Supermacht China einknicken? Trump wird nicht mehr lange im Amt sein.
    • Kronrod 19.01.2019 09:26
      Highlight Highlight Aha, Dir Chinesen bewegen sich bereits und bieten einen Deal an, der bis 2024, also dem Ende von Trumps Präsidentschaft andauern würde (mit der Implikation einer zweiter Amtszeit schmeicheln sie ihm natürlich): https://www.cnbc.com/2019/01/18/china-to-offer-path-to-eliminate-trade-imbalance-with-us-report.html

      Der Besuch der Chinesen selbst findet aber erst am 30. Januar statt.
    • roger.schmid 19.01.2019 09:39
      Highlight Highlight @Konrod: Ich glaube du überschätzt die Trumpbande ein wenig.. da steckt wohl eher nicht viel Strategie dahinter - ein paar bekannte rechts aussen Vögel wie Ann Coulter hatten Trump für den ersten Deal schwer kritisiert und da der Hochstapler extrem unsicher ist und Angst hat, dass sogar seine beschränkte Basis eines Tages realisiert, dass der Kaiser keine Kleider anhatt spielt er nun den Harten.
  • Scorpy 19.01.2019 07:41
    Highlight Highlight Aber DT's Frau Melania darf mit dem Regierungsflieger dann doch nach Florida fliegen...made my day...
  • Triple A 19.01.2019 07:36
    Highlight Highlight Mauer - Shutdown - Revanchespielchen? Super! Das stärkt doch das Vertrauen in die Regierung. 🤪
  • eydrian 19.01.2019 07:35
    Highlight Highlight Wie kann soweit kommen, dass ein Präsident die gesamte Regierung erpressen kann?

Trump sagt: «Ich bin der Auserwählte» – und meint es ernst

Kein Witz: Der US-Präsident glaubt, er sei von Gott auserkoren.

Seit dem Rücktritt von Sarah Huckabee Sanders sind die Presse-Briefings der Trump-Regierung gestrichen. Stattdessen spielt sich auf dem Rasen vor dem Weissen Haus regelmässig folgende absurde Szene ab: Vor dröhnenden Helikopterrotoren brüllen Reporter dem Präsidenten Fragen zu – und dieser brüllt zurück.

Am vergangenen Mittwoch war nur eines noch absurder als die Szenerie: die Antworten des Präsidenten. Auf die Frage, wie es im Handelskrieg mit China weitergehe, entgegnete Trump: «Ich bin dazu …

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