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Good News! Afrika bekommt Generikum des derzeit effektivsten HIV-Medikaments



Hoffnung für die über 25 Millionen Aids-Patienten in Afrika: Als erstes Land auf dem Kontinent erhält Kenia ein Generikum des derzeit fortgeschrittensten Medikaments gegen HIV.

Die billigere Kopie von Dolutegravir werde derzeit kostenlos an 27'000 HIV-Infizierte verteilt, die das in Kenia übliche Medikament nicht vertragen, teilte die Nichtregierungsorganisation Unitaid am Mittwoch mit. Nach und nach soll das Programm landesweit und bis Ende des Jahres auch in Nigeria und Uganda eingeführt werden.

Dolutegravir ist seit einigen Jahren in den Industriestaaten weit verbreitet, unter anderem, weil es verträglicher ist als die meisten anderen Medikamente und die Viren seltener Resistenzen entwickeln. Mit einem Preis von umgerechnet 24 bis 48 Franken für die Monatspackung ist es jedoch für die meisten Menschen in Afrika unerschwinglich. Nach Angaben von Unitaid kostet das Generikum nur 3.80 Franken.

Unitaid, das sich für niedrigere Kosten für Medikamente gegen Aids, Tuberkulose und Malaria einsetzt, kam für die ersten Dosen in Kenia auf. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit 37 Millionen Menschen mit dem HI-Virus oder Aids, 70 Prozent von ihnen allein in Afrika. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 29.06.2017 07:19
    Highlight Highlight Voll die"Good News"..., gerade mal fast 30 Jahre, nach dem ein effektives Medikament gegen den HIV Virus auf den Markt kam, erhalten afrikanische Länder ein für sie überhaupt ein erschwingliches Medikament.
    Bis jetzt wurde eben einfach gestorben, während sich die Pharmas in den reichen Ländern eine goldene Nase daran verdienten.
    Das Thema HIV Medikamente als Generika für Afrika ist nichts neues.
    Aber doch: immerhin etwas "Good News" für die heute Betroffenen.
  • John M 29.06.2017 00:06
    Highlight Highlight Ein Schritt in die richtige Richtung. Nur schade das es bis zum Generika dauern musste...
    • Luzi Fair 30.06.2017 15:07
      Highlight Highlight *dass
  • andrew1 28.06.2017 21:46
    Highlight Highlight Gute Sache. Nur ist es damit nicht getan. Besser wäre es präventiv zu handeln. Wenn das medikament "nur" 3.80 kostet ist vielleicht die versuchung gross gar nicht mit kondom zu schützen da es ähnlich teuer ist und somit die krankheitszahlen steigen. Die risiken, grenzen und gefahren der medikamente sollten klar aufgezeigt werden.
    • csam 29.06.2017 15:39
      Highlight Highlight Ich denke Ihre Rechnung geht nicht so ganz auf....
    • Fabio74 29.06.2017 20:33
      Highlight Highlight man soll das eine tun und das andere nicht lassen. Prävention ist gut, aber auch für alle anderen sorgen.
      Und was ich aus Westeuropa mitkriege zum Thema Kondommüdigkeit ist das ebenso dramatisch.

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