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So erlebt ein Schweizer Studi die Hurrikan-Hysterie in den USA

Der Wirbelsturm «Florence» bewegt sich auf die Ostküste der USA zu. Der Zuger Magnus Krienbühl bereitet sich auf dem Uni-Campus auf das Schlimmste vor. 

13.09.18, 08:40 13.09.18, 15:01
Adrian Müller
Adrian Müller



Einer der mächtigsten Wirbelstürme der letzten Jahre versetzt die US-Ostküste in helle Aufregung. Hurrikan «Florence» erreicht laut den jüngsten Berechnungen am Freitagmorgen die Küste und wird bis weit ins Landesinnere für Verwüstungen und Überflutungen sorgen. 

Der 29-jährige watson-User Magnus Krienbühl absolviert derzeit ein Austauschjahr in Durham, North Carolina. Obschon die Küstengebiete drei Autostunden entfernt sind, flüchten auch dort viele Menschen vor dem Wirbelsturm.  

Noch ist dem Zuger Studi Magnus Krienbühl auf dem Uni-Campus das Lachen nicht vergangen. 

Magnus, es dauert nur noch Stunden, bis der Hurrikan kommt. Wie fühlst du dich?
Mittlerweile habe ich schon ein mulmiges Gefühl im Magen. Als Schweizer habe ich keine Ahnung, was auf uns zukommt. Jahrhundertsturm «Lothar» war wohl nichts im Vergleich mit dem Hurrikan, der jetzt auf uns zusteuert. Zum Glück habe ich bereits vor einigen Tagen ausreichend Trinkwasser und Konserven besorgt. Die Regale in den Supermärkten dürften inzwischen leer sein. 

«Die Locals sind schon langsam hysterisch.»

Wie reagieren die Amerikaner auf den anrückenden Sturm?
Die Locals sind schon langsam hysterisch, was sich etwa bei den Hamsterkäufen zeigt. Die lokalen TV-Stationen berichten pausenlos über den Sturm. Denn es ist nicht üblich, dass die Wirbelstürme so weit ins Landesinnere kommen.

Hurrikan «Florence»

Willst du nicht vor dem Sturm flüchten? 
Wer kann, verlässt das Gebiet. Dafür ist es aber mitterweile zu spät. Denn inzwischen sind die meisten Flüge gestrichen worden. Ich habe gehört, dass die Autobahnen verstopft sind. Wir müssen nun halt hier ausharren.

In Durham zieht ein Sturm auf.  zvg

Laut den jüngsten Prognosen könnte der Hurrikan tagelang an derselben Position ausharren und Gebiete fluten. Wie bereitet ihr euch darauf vor? 
Gestern Abend haben ich und ein Dutzend Mitstudenten beschlossen, uns während des Hurrikan-Durchzugs in vier Wohnungen des Campus zu verbarrikadieren. Wir haben ausreichend Proviant, natürlich auch Biere, eingekauft und wollen den Hurrikan aussitzen. Wenn wir Glück haben, dauert der Stromausfall nicht allzu lange. Denn unser Gebäude hängt an derselben Stromleitung wie das naheliegende Spital. 

Und dann steigt bei euch die grosse Sturmparty?
Ausser abwarten und Bier trinken wird man wohl nicht viel machen können. Ich nehme sicher einige Schulbücher mit. Obwohl ich nicht wirklich glaube, dass ich zum Lernen komme. 

Ostküste wird evakuiert: «Florence» bedroht eine Million Menschen

Video: srf

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Brikne, 20.7.2017
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20
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kong 13.09.2018 19:19
    Highlight Während einem Blizzard mit sauviel Schnee mit Warnungen musste ich auf dem Highway verschieben. Nähe Philly mit einem Toyota Jeep. Das Wetter war schon derb aber vorsichtig ging es. Die Strassen waren komplett leer von Verkehr, der Winterdienst wie im Drittweltland. In der CH sehe ich auch bei starkem Schneefall immer Leute fahren. Die Amis erscheinen mir schon etwas übervorsichtig und viele ihrer Fhz nicht wintertauglich. Fazit meinerseits: ich erlebe die Leute eher hysterisch im Bezug auf Abweichungen, in dem Fall Wetter... in CH leider immer mehr auch so am ersten Schneefalltag...
    3 0 Melden
  • Jaromir 13.09.2018 12:13
    Highlight Zuerst einmal wünsche ich ihm viel Glück in den nächsten Tagen.
    Und danach soll er unbedingt Duke Basketball schauen gehen. Dort spielen diese Saison einige der grössten Talente der vergangenen und kommenden Jahren.
    6 13 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 13.09.2018 11:36
    Highlight Die Regierung empfiehlt genügend Trinkwasser- bzw.. Biervorräte (Was in Amerika so ziemlich dasselbe ist) zu besorgen. 😁
    43 0 Melden
  • Juan95 13.09.2018 11:16
    Highlight Hier hast du noch die passende Sturm-Hymne. Gruss.

    7 2 Melden
  • Triumvir 13.09.2018 11:12
    Highlight Studi Magnus muss dies ganz schön mitgenommen haben. Denn auf dem Selfie sieht er ca. 10 Jahre älter aus, als er effektiv ist...
    9 30 Melden
  • Nelson Muntz 13.09.2018 10:06
    Highlight Die sind schon hysterisch wenns 1cm Schnee gibt oder ein Schwarzer durch ein weisses Wohngebiet fährt.
    81 55 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 13.09.2018 10:47
      Highlight Schon mal beim ersten Schneefall in der Schweiz an einem Bahnhof gestanden? Die Pendler werden dann auch ganz hysterisch, weil wegen dem 1 cm Schnee die Züge Verspätung haben oder ausfallen. xD
      74 4 Melden
    • swisskiss 13.09.2018 10:54
      Highlight Confused Dingo #teamhansi....oder eine Burka am Perron steht.
      33 2 Melden
    • Nelson Muntz 13.09.2018 11:50
      Highlight Erleb mal Schneechaos in den USA, dann lachst du über das Theater bei uns.... die drehen komplett durch.
      17 6 Melden
    • c-bra 13.09.2018 12:25
      Highlight Stell dir mal die Hysterie vor, wenn ein Schwarzer bei 1cm Schnee durch ein weisses Wohngebiet fährt.
      39 9 Melden
    • Jeb Belsmire 13.09.2018 12:32
      Highlight Naja ein Blizzard in NY ist auch ganz was anderes als die paar cm dies bei uns im Mittelland gibt.
      0 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 13.09.2018 12:37
      Highlight @Nelson ich lache bereits über das Theater bei uns. 😂
      9 3 Melden
    • G.Oreb 13.09.2018 15:57
      Highlight In Brisbane, Astralien gabs letztens eisig kalte +9°C. Jacken, Mützen und Schals waren restlos ausverkauft. Die Zeitungen sprachen von einer Mini-Eiszeit. Über die Snaps meiner Kollegin, komplett eingehüllt wie bei uns bei -20°, konnte ich nur lachen.
      In Rom hats letzten Winter “geschneit” – eine Kompletteinstellung des ÖV war die Folge.
      Und wir motzen wenns über 30° hat. Da lachen dann halt die Australier wieder.

      Man sieht also. Alles was einem unbekannt ist, löst Panik aus. Kann ich also irgendwie verstehen. Zum Glück sind wir Menschen gut im nörgeln. Sonst wärs ja langweilig.
      3 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 14.09.2018 09:05
      Highlight @G.Oreb
      Sehr schöne Beispiele. Ich möchte aber hier kurz ein bisschen Verständnis für die Pendler zeigen: In der Schweiz ist Schnee nichts überraschendes. Also kann ich ein bisschen verstehen wenn die Pendler die Krise schieben, wenn die SBB beim ersten Schneefall mit Ausfällen kämpft. Man hat das Gefühl, dass es die SBB unvorbereitet getroffen hätte.

      Ich habe mich damit abgefunden, da es in den letzten Jahren immer das selbe war auf meiner Strecke, also warum aufregen?^^ Man schaut aus dem Fenster "ach der erste Schnee" und schon weiss man, dass man sich nicht zu beeilen braucht.
      3 0 Melden
  • LobotomieX 13.09.2018 09:50
    Highlight Der Philippinische Taifun heisst Duerte, oder?
    25 7 Melden
    • victoriaaaaa 13.09.2018 10:41
      Highlight nicht duTerte?;)
      18 1 Melden
  • Doeme 13.09.2018 09:39
    Highlight Haha er nimmt Schulbücher mit. Ich denke, er wird nur das Bier brauchen.
    82 2 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 13.09.2018 10:46
      Highlight Die Schulbücher dienen als Bierdeckel xD
      29 2 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 13.09.2018 09:35
    Highlight Mich würde dann seine Erfahrungen danach interessieren.

    Hoffe watson bleibt in Kontakt.
    124 4 Melden
  • Waldiini 13.09.2018 09:16
    Highlight Heb dure magnus. Me gseed sich i de lounge de wieder 😉
    19 7 Melden

Mit diesem Trick wollen die SBB Pendler zu den freien Sitzplätzen locken

Selbst in den überfüllten Zügen hat es fast immer einen freien Platz. Nun kannst du online nachschauen, wo du ihn am ehesten findest. Der neue Service wird aber auch kritisiert.

Du pendelst täglich mit dem Zug zur Arbeit und zurück? Dann kennst du diese Situation ganz bestimmt aus eigener Erfahrung.

Du steigst in den erstbesten Waggon ein, doch dort hat es bereits mehr Passagiere als Sitzplätze. Somit bleiben dir nur zwei Möglichkeiten: Entweder irgendwo im Gang stehenbleiben, eingequetscht zwischen anderen Pendlern. Oder du läufst so lange durch den Zug, bis du doch noch einen unbesetzten Platz findest (Hurra!).

Jetzt starten die SBB einen Versuch, dass die Passagiere …

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