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epa06410142 Iranians hold portraits of Iranian supreme leader Ayatollah Ali Khamenei and chant slogans as they take part in a rally to support the government and regime, outside of the Imam Khomeini grand mosque in Tehran, Iran, 30 December 2017. Hundreds of regime supporters marched in Tehran and cities across Iran to show their supports for the regime following two days of angry and illegal protests against the government.  EPA/HAMED MALEKPOUR

Die regierungskritischen Proteste gegen die schlechte Wirtschaftslage hatten am Donnerstag in Teheran sowie zahlreichen weiteren Städten des Landes begonnen. Bild: EPA/EPA

«Nicht Gaza, nicht Libanon, mein Leben für den Iran» – Studenten auf den Strassen Teherans



Zwei Tage nach Beginn der regierungskritischen Demonstrationen im Iran hat sich am Samstag nahe der Universität in Teheran eine grössere Gruppe Studenten zu Protesten versammelt. Auf einem in sozialen Netzwerken geteilten Video sind Studenten zu sehen, die sich Handgemenge mit Polizisten liefern und regierungskritische Parolen skandieren.

Die konservative iranische Nachrichtenagentur Fars bezifferte die Zahl der Demonstranten auf «50 bis 70».

Dem Fars-Bericht zufolge wurden Bereitschaftspolizisten mobilisiert. Anders als die Demonstrationen der vergangenen Tage, die sich gegen die wirtschaftliche Situation und Preissteigerungen gerichtet hätten, sei die Versammlung vor der Universität politisch motiviert gewesen, schrieb Fars.

Die Studenten riefen die Parole «Nicht Gaza, nicht Libanon, mein Leben für den Iran». Der Slogan bringt den Unmut vieler Iraner darüber zum Ausdruck, dass die Führung in Teheran Millionen zur Unterstützung proiranischer Gruppen in der Nahost-Region ausgibt, statt das Geld für die eigene Bevölkerung aufzuwenden.

Die regierungskritischen Proteste gegen die schlechte Wirtschaftslage hatten am Donnerstag in Teheran sowie zahlreichen weiteren Städten des Landes begonnen. Nach der Festnahme von mehr als 50 Demonstranten warnte die iranische Führung am Samstag, wer an nicht genehmigten Versammlungen teilnehme, schaffe «Probleme für sich und andere». (sda/afp)

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Video: watson

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