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Trump berät mit May über Iran-Atomabkommen



US-Präsident Donald Trump hat in einem Telefonat mit der britischen Premierministerin Theresa May über die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran beraten. Dabei habe er seine Entschlossenheit betont, dass die Islamische Republik niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe, teilte das Präsidialamt in Washington am Samstag mit.

Thema sei auch das geplante Gipfeltreffen von Trump mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zur Lösung des Streits über das Atomprogramm des asiatischen Landes gewesen. Der US-Präsident will bis nächsten Samstag entscheiden, ob er das internationale Abkommen mit dem Iran aufkündigen und Sanktionen wieder in Kraft setzen werde.

Der britische Aussenminister Boris Johnson wird in diesem Zusammenhang am Sonntag zu einem zweitägigen Besuch nach Washington reisen. Er werde dort mit US-Vizepräsident Mike Pence und Trumps nationalem Sicherheitsberater John Bolton über den Iran, Nordkorea, aber auch den Syrien-Konflikt sprechen, kündigte das Aussenamt in London an.

Trump fordert Nachbesserungen an dem 2015 zwischen dem Iran sowie den USA, Russland, China, Grossbritannien, Frankreich und Deutschland geschlossenen Vertrag. Der Iran lehnt Neuverhandlungen ab. In dem Abkommen hat sich die Führung in Teheran verpflichtet, auf die Entwicklung von Nuklearwaffen zu verzichten und die Überprüfung der Atomanlagen zu gestatten. (sda/reu)

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