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Die Hafeneinfahrt der «Sea-Watch» mit 47 Flüchtlingen an Bord verzögert sich



epa07267760 A handout photo made available by Sea-Watch shows the private rescue ship Sea-Watch 3, is seen off the Libyan Coast, 19 Decemer 2018 (issued 07 January 2019). Pope Francis had urged European leaders a day earlier to show 'concrete solidarity' with dozens of migrants on the two NGO ships 'Professor Albrecht Penck' and 'Sea-Watch 3', which were refused entry to Malta ports.  EPA/CHRIS GRODOTZKI / SEA-WATCH.ORG HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die «Sea-Watch 3» Bild: EPA/SEA-WATCH.ORG

Die Hafeneinfahrt des tagelang blockierten Rettungsschiffs der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch hat sich verzögert. Wegen eines technischen Problems mit dem Anker konnte die «Sea-Watch 3» mit 47 Migranten an Bord erst am Donnerstagmorgen in Richtung Catania auf Sizilien starten, sagte Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer. Eigentlich hätte es schon am Mittwoch losgehen sollen. Die Ankunft ist nun bis zum Mittag vorgesehen.

«Die #SeaWatch 3 wurde nach Catania beordert. Weg von einem sicheren Hafen, in eine Stadt, deren Staatsanwalt bekannt für seine Agenda gegen NGOs ist», twitterte die Berliner Organisation.

«Wenn das kein politischer Schachzug ist, wissen wir auch nicht. Wir hoffen das Beste und bereiten uns aufs Schlimmste vor.»

Staatsanwalt Carmelo Zuccaro aus Catania hatte unter anderem 2017 das deutsche Rettungsschiff «Iuventa» an die Kette legen lassen. Damals war der Vorwurf Beihilfe zur Menschenschlepperei. Dies wurde aber nie bewiesen. Auch hatte Zuccaro vorübergehend ein Schiff der spanischen NGO Open Arms beschlagnahmen lassen. Italiens rechter Innenminister Matteo Salvini hatte zuletzt Ermittlungen gegen Sea-Watch gefordert. (sda/dpa)

Ein halbes Jahr im Flughafen

Video: watson/nfr

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