DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
radar-reuters  Die Zahl der Opfer des schweren Erdbebens in Mittelitalien ist auf mindestens 120 gestiegen. Das teilte Ministerpräsident Matteo Renzi am Mittwochabend mit.Bei dem Erdstoß mit einer Stärke von etwa 6,2 wurden in der Nacht zum Mittwoch mehrere Orte in der auch bei Touristen beliebten Bergregion rund 140 Kilometer nordöstlich von Rom größten Teils zerstört. Helfer vermuten noch etliche Opfer unter den Trümmern.Tausende Menschen verloren das Dach über dem Kopf.

Das Erdbeben hatte eine grosse Wucht. 

Erdbeben: Italien ruft Notstand aus – 900 Nachbeben – erste Plünderungsversuche 



Nach der Erdbebenkatastrophe in Italien hat die Regierung in Rom den Notstand und einen Tag der nationalen Trauer ausgerufen. Zugleich suchen Retter noch immer nach Opfern. An diesem Samstag sollen alle Flaggen an öffentlichen Gebäuden im Gedenken an die Hunderten Opfer landesweit auf halbmast gesetzt werden.

People is seen preparing to spend the night in a gym following an earthquake in Amatrice, central Italy, August 25, 2016. REUTERS/Ciro De Luca

Seit dem ersten Beben schlafen zahlreiche Überlebende hier. Bild: CIRO DE LUCA/REUTERS

Bei der Erdbebenkatastrophe kamen nach Angaben des Zivilschutzes vom Freitag mindestens 267 Menschen ums Leben, 387 wurden verletzt ins Spital gebracht. Mehr als 900 Nachbeben seit den schwersten Erdstössen in der Nacht zum Mittwoch versetzten Überlebende in Angst und Schrecken.

Nachbeben lässt Häuser einstürzen

Das stärkste Nachbeben ereignete sich am Freitag um 6.28 Uhr und hatte nach Angaben der italienischen Erdbebenwarte eine Stärke von 4,8. Das Zentrum lag demnach in elf Kilometern Tiefe in der Provinz Rieti, nicht weit von dem Ort Amatrice entfernt. Dort gab es im Zentrum weitere Einstürze, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Unter meterhohen Schuttbergen in mehreren stark betroffenen Orten der mittelitalienischen Regionen Marken und Latium werden noch weitere Tote vermutet.

Das verheerende Erdbeben in Italien in Bildern: 

Ganze Dörfer sind verwüstet. Die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi versprach einen schnellen Wiederaufbau und eine bessere Erdbebenvorsorge. «Wir haben die moralische Pflicht gegenüber den Frauen und Männern dieser Gemeinden», sagte Renzi nach einer Krisensitzung des Ministerrats am Donnerstagabend. «Der Wiederaufbau dieser Dörfer ist die Priorität der Regierung und des Landes.»

Zudem rief der Ministerrat den Notstand aus und sagte Hilfsgelder von 50 Millionen Euro zu. Auch die Erdbebenvorsorge müsse verbessert werden. «Das muss unsere Hausaufgabe für die Zukunft sein», so Renzi.

Plünderungsversuche

Derweil gab es auch erste Versuche der Plünderung. In Amatrice wurde ein Mann festgenommen, der in ein Haus eindringen wollte, teilte die Polizei mit.

Auch mehr als 50 Stunden nach der Katastrophe suchten Retter am Freitag in Amatrice weiter nach Überlebenden. Feuerwehrsprecher Luca Cari sagte, noch bestehe die Aussicht, Überlebende unter den Mauerbergen zu finden. «Noch sind wir in der Phase der Hoffnung», sagte der dem Sender RAI.

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Grossbrände in Kapstadt verwüsten Uni und Hospital

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Blackout Challenge»: Zehnjährige stirbt in Palermo bei Tiktok-Mutprobe

Der Tod einer Zehnjährigen vermutlich als Internet-Mutprobe bei Tiktok sorgt in Italien für Trauer und aufgewühlte Debatten.

Die kleine Antonella hatte sich nach Medienberichten in Palermo auf Sizilien zu Hause mit einem Gürtel bewusstlos gewürgt. Nachdem eine Schwester das Mädchen entdeckte, brachte die Familie es am Mittwochabend ins Krankenhaus. Dort kämpften die Ärzte, mussten aber dann den Hirntod feststellen, wie eine Sprecherin des Hospitals «Di Cristina» am Freitag bestätigte.

Justiz und …

Artikel lesen
Link zum Artikel