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epa04249318 A Chinese farmer holds wheat as a reaping machine operates at a wheat field in rural Jiaozhou city, Shandong province, China, 11 June 2014. Chinese farmers started to harvest their wheats in Shandong province, a major producing area for crop in China. As many as 11.47 million hectares wheat field have been harvested in China, with more than 50 percent of wheat belt in China, according to the Ministry of Agriculture.  EPA/WU HONG

Ein chinesischer Bauer erntet Weizen.  Bild: EPA/EPA

«Weltweit höchste Gefahr für menschliches Leben» – Klimawandel bedroht Chinas Landwirte

Lebensbedrohlicher Klimawandel: Die extreme Hitze gefährdet laut Forschern die Kornkammer im Norden Chinas und die 400 Millionen Einwohner des Gebietes. Bis zum Ende des Jahrhunderts werden die Hitzewellen in der Region unerträglich für Menschen sein, wie Wissenschaftler berichten.



In der Region bestehe die «weltweit höchste Gefahr für menschliches Leben» durch die steigenden Temperaturen infolge des Klimawandels, schrieben die Forscher am Mittwoch im Fachmagazin «Nature Communications».

«Dieser Ort wird künftig am schlimmsten von tödlichen Hitzewellen betroffen sein, besonders angesichts des Klimawandels», warnte Elfatih Eltahir vom renommierten Massachussetts Institute of Technology (MIT) in den USA. Besonders gefährdet sind demnach dutzende Millionen Landwirte, die im Freien arbeiten müssen. In der Region befinden sich aber auch die Hauptstadt Peking und weitere Ballungsgebiete wie Tianjin.

Die Gegend ist den Forschern zufolge besonders durch die Kombination aus hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit gefährdet – verschlimmert durch zahlreiche Bewässerungsanlagen. Denn: Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto weniger Hitze hält der menschliche Körper aus.

Emissionen müssen dringend sinken

Den Forschern zufolge muss der Ausstoss von Treibhausgasen weltweit dringend drastisch verringert werden. Gelinge das nicht, werde es besonders für die Bauern in der nordchinesischen Kornkammer zu tödlichen Hitzewellen kommen. Das bevölkerungsreiche China ist aktuell das Land mit den höchsten klimaschädlichen Ausstössen.

In einem Bericht legten US-Forscher erst Anfang der Woche dar, dass es im vergangenen Jahr einen Rekordausstoss von Treibhausgasen gegeben habe. Das im Jahr 2015 geschlossene Pariser Klimaschutzabkommen sieht eigentlich eine Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter vor. Die bisherigen Zusagen und Massnahmen der internationalen Gemeinschaft reichen dazu aber bei weitem nicht aus.

Seit dem Jahr 1970 gibt es in China besonders oft extreme Hitzewellen. Seit 1950 ist die durchschnittliche Temperatur im Land um 1,35 Grad Celsius gestiegen – fast doppelt so stark wie im weltweiten Schnitt. (sda/afp)

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 02.08.2018 22:49
    Highlight Highlight Die Erdbevölkerung wird es nicht schaffen diesen Turnaround zu machen. Die Interessen der herrschenden Mächte sind zu unterschiedlich. Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung wird durch Verteil- und Machtkämpfe verschwinden. Das wird dann möglicherweise Teil der Lösung sein.
    • redeye70 03.08.2018 08:40
      Highlight Highlight Wenn man zurück blickt in der Geschichte der Menschheit verschwanden die meisten Hochkulturen durch selbstverursachte ökologische Katastrophen. Ich glaube auch nicht mehr an einen Turnaround. Die Mehrheit der Menschen ist zu ignorant und wird es erst verstehen, wenn es ihnen so richtig ins Gesicht schlägt.
    • Gogl Vogl 03.08.2018 09:05
      Highlight Highlight Resignieren und selbsterfüllenden Prophezeiungen nachweinen, ist das alles was 12000 Jahre Menschheitsgeschichte zu bieten hat? Warum projizieren Menschen stets die eigne Unfähigkeit oder fehlendes Interesse auf alle anderen Mitmenschen? Da sind viele Perlen unter den Säuen. Macht mal eure Augen auf!

      Diese menschen warten auf euch. Genauso auf die Möglichkeit endlich gescheite Alternativen zu finden und umzusetzen.

      :D Stay positive!
    • kafifertig 03.08.2018 09:31
      Highlight Highlight Nein.
      Was passieren wird, ist längst schon im Gange.
      Die Menschen, für die es zu wenige Ressourcen hat, werden schon erst gar nicht geboren.
      Überall auf der Welt, ausser derzeit noch nicht in Afrika, setzt sich die Geburtenkontrolle als Lebensstil durch und die Geburtenzahlen gehen zurück, so sehr dass das Weltbevölkerungwachstum binnen hundert Jahre negativ sein wird.
      Das ist in der Schweiz längst der Fall. Für den Erhalt der Population sind mehr als 2 Geburten pro Frau nötig. Wir haben aber nur 1.5 Geburten pro Frau.

      Siehe: https://bit.ly/2LWzSWQ
      und: https://bit.ly/2M4DBSt
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 02.08.2018 21:09
    Highlight Highlight Vielleicht ist das gar nicht malso schlecht. Dann wachen diese Kommis mal auf und tragen aktiv etwas zum Klimaschutz bei. Könnte den Planeten retten 🙂
    • paulpower 02.08.2018 21:47
      Highlight Highlight Der ökologische Fussabdruck eines Durchschnittsschweizers ist grösser als der eines Chinesen. Lieber mal vor der eigenen Tür wischen...
    • kafifertig 02.08.2018 22:16
      Highlight Highlight Klimaschutz ist Einbildung.
      Das ist Aberglaube, nicht anders als die Jungfrauenopfer der Azteken zur Besänftigung ihrer Götter.
    • swisskiss 03.08.2018 06:15
      Highlight Highlight derEchteElch: China hat dies erkannt und hat sehr ambitionierte Schutzprogramme begonnen.

      http://german.china.org.cn/txt/2016-12/07/content_39866583.htm

      https://www.trendsderzukunft.de/neuer-fuenfjahresplan-china-forciert-den-klima-und-umweltschutz/

      Das Problem, dass die Natur nur sehr träge auf Verbesserungsmassnahmen reagiert, hat das Beispiel Kalifornien gezeigt, dass Ende der 70er Anfang 80 massivste Smogprobleme hatte und mit schärfsten Umweltgesetzen reagierte. Es dauerte trotzdem fast 20 Jahre, bis nachhaltige Verbesserungen spürbar wurden, Das könnte für China zu lange sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kafifertig 02.08.2018 18:36
    Highlight Highlight Noch so eine Prophezeiung, die unbemerkt und spurlos an mir vorbei gehen wird.
    Ich habe schon lange aufgehört, die Weltuntergänge zu zählen. Es sind einfach zu viele.
    • Raembe 03.08.2018 04:47
      Highlight Highlight Nur das dieser Messbar ist und auf Fakten basiert. Es passiert vlt nicht mehr un deinem Leben, aber viel früher als Du denkst. Ob Du daran glaubst oder nicht ist Deine Sache, aber das wir Umweltprobleme haben, lässt sich nicht leugnen.
    • kafifertig 03.08.2018 15:03
      Highlight Highlight @Raembe
      Die Welt geht ganz bestimmt nicht unter, nur weil sie wieder einmal so warm wird, wie sie viele Male schon war.
    • Raembe 03.08.2018 15:12
      Highlight Highlight Sry, ich muss was klarstellen. Der Weltuntergang ist für mich in diesem Kontext, das Ende allen menschlichen Lebens auf der Erde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 02.08.2018 18:07
    Highlight Highlight Solange man für 100.- nach London fliegen kann, wird halt nach London geflogen. Und entsprechend sind auch jegliche Klimaabkommen für die Katze.
    • kafifertig 02.08.2018 18:37
      Highlight Highlight Es wurde auch nach London geflogen, als es noch 1000 Franken kostete.

      Was willst Du sagen?
    • Ralph Steiner 02.08.2018 19:01
      Highlight Highlight Das ist so nicht ganz richtig. Mein Vater (Jahrgang 48) hat einst sehr lange gespart, bis er sich einen Flug leisten konnte. Heute jetten 17-jährige Teenies in der Welt rum, da bleibt mir teils nur noch das Staunen.
    • marcog 02.08.2018 19:24
      Highlight Highlight @kafifertig: wenn ein Flug nach London wieder 1000.- kosten würde, wäre dies im Kampf gegen den Klimawandel schon ein grosser Fortschritt (noch besser wäre natürlich, das Fliegen ganz zu verbieten...). Dann würden die Leute nicht mehr für ein Wochenende Party dort hin fliegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 02.08.2018 17:04
    Highlight Highlight Aber unsere Rechtsnationalisten sagen das es doch gar kein Klimawandel gibt - das ist alles nur Dummes Geschwätz von Linken Wissenschaftlern - Blocher wird es bald überall Regnen lassen .
    • Julian Roechelt 02.08.2018 17:26
      Highlight Highlight Ist das die einzige Antwort?
      Auch dort wo keine Rechtsnationalisten an der Macht sind, wird nichts getan.
      Auch Linke fliegen gerne, fahren Auto, grillieren bis zum Abwinken Steaks.
    • kafifertig 02.08.2018 18:40
      Highlight Highlight Die Linken fliegen zur Klimakonferenz.
      Die Rechten fliegen zur Wirtschaftskonferenz.

      Und wir fahren im überfüllten Zug zur Arbeit und finanzieren denen das.
    • Echo der Zeit 02.08.2018 18:49
      Highlight Highlight @Julian - Ha Ha - wie Billig ist das denn - Hören sie mal, schon seit Jahren sind sie es am Leugnen - am verhindern und am Rückgängig machen - und Sie kommen mir mit die Linken grillieren auch - Schenkel Klopfer des Tages.
    Weitere Antworten anzeigen

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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