International
Libyen

Libyen und USA setzen Luftangriffe auf «IS»-Hochburg Sirte fort

Libyen und USA setzen Luftangriffe auf «IS»-Hochburg Sirte fort

04.08.2016, 14:5304.08.2016, 15:01
A member of the Libyan forces allied with the U.N.-backed government looks at Islamic State fighters' positions in Sirte, Libya, July 15, 2016. REUTERS/Goran Tomasevic
Die Stadt Sirte ist in der Hand des «IS».Bild: GORAN TOMASEVIC/REUTERS

Mit der libyschen Einheitsregierung verbündete Kämpfer rücken weiter gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in deren Hochburg Sirte vor. Dabei werden sie von libyschen und US-Kampfflugzeugen unterstützt.

Die Kampfflugzeuge hätten Stellungen und Fahrzeuge der Dschihadisten angegriffen, teilte ein Sprecher der Kämpfer-Milizen am Donnerstag mit. Angesichts der Angriffe habe sich der «IS» in dem umkämpften Stadtviertel al-Dollar zurückziehen müssen.

Nach Angaben des Pentagon halten sich bis zu 1000 Kämpfer der Terrormiliz in Sirte auf. Die Stadt war die Heimat von Langzeitherrscher Muammar al-Gaddafi. Seit dessen Sturz im Jahr 2011 kommt Libyen nicht zur Ruhe.

Die neue Einheitsregierung hat die Anerkennung der UNO und soll zwei bislang in Libyen um die Macht kämpfende Führungen ersetzen. Den Konflikt hatte der «IS» genutzt und Gebiete in Libyen unter seine Kontrolle gebracht. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Er nennt sein Team «Kids»: Was der «New York Times» im Gespräch mit Trump speziell auffiel
Rund zwei Stunden lang sprach US-Präsident Donald Trump am Donnerstag mit der «New York Times». Diese machte nach dem viel beachteten Interview eine Vielzahl an Episoden publik – Dinge, die der Zeitung im Oval Office speziell auffielen. Zwischen all den brisanten politischen Aussagen war dies unter anderem sein bedenklicher Umgang mit Mitarbeitenden.
Einige werden sich an den irritierenden Moment im vergangenen Juni erinnern, als Nato-Generalsekretär Mark Rutte Donald Trump «Daddy» nannte. Rutte wollte damals Trumps Haltung im Krieg zwischen Israel und dem Iran beschreiben. Für seine Äusserung bekam der Niederländer viel Kritik: Sie wurde ihm als Anbiederung an Trump ausgelegt.
Zur Story