International
Luftfahrt

Rumpf von Lion-Air-Unglücksmaschine laut Militär entdeckt

Rumpf von Lion-Air-Unglücksmaschine laut Militär entdeckt

31.10.2018, 04:0831.10.2018, 07:29

Zwei Tage nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien ist womöglich der Rumpf der Unglücksmaschine entdeckt worden. Such- und Rettungsteams hätten am Grund der Javasee die mutmassliche Lage des Wrackteils ermittelt, sagte der Chef der Streitkräfte am Mittwoch.

Ein Team sei unterwegs, um den mutmasslichen Fundort zu bestätigen. Zuvor waren bereits Trümmer und sterbliche Überreste von Insassen entdeckt worden, jedoch nicht der Rumpf und die Flugdatenschreiber. Von diesen erhoffen sich die Ermittler Rückschlüsse auf die Absturzursache.

Die erst zwei Monate alte Boeing der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air war am Montag kurz nach dem Start von Jakarta ins Meer gestürzt. Alle 189 Insassen an Bord starben. Hinterbliebene haben Proben für DNA-Tests bereitgestellt, um bei der Identifizierung der Opfer zu helfen. Das Unglück hat Sorgen um die Sicherheit in der schnell wachsenden Luftverkehrsbranche Indonesiens befeuert. (viw/sda/ap)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Andrang am Panamakanal steigt – Reederei bezahlt Millionen um vorzudrängeln
Der Iran-Krieg und dessen Einfluss auf die Handelsrouten sorgen aktuell für einen steigenden Andrang am Panamakanal. Viele asiatische Länder, die ihr Rohöl, Gas und weitere Rohstoffe normalerweise über den Persischen Golf beziehen, wenden sich zunehmend an die USA als alternative Lieferquelle.
Zur Story