International
Natur

Naturwunder «Azure Window» zerstört und spurlos verschwunden 

This is a April 2014 image of the landmark the Azure Window located just off Malta. The natural rock arch jutting off the Maltese island of Gozo, has collapsed into the sea during a storm. Malta’s pri ...
Da stand es noch: Ein Bild des Azure Windows aus dem April 2014. Bild: AP/Caroline Hodgson

Naturwunder «Azure Window» zerstört und spurlos verschwunden 

Das berühmte Azure Window von Malta, das einst von Wind und Wetter geformt wurde, ist nun von eben diesen zerstört worden. 
08.03.2017, 20:3209.03.2017, 12:25

Das bei Touristen beliebte Felsentor «Azure Window» auf Malta ist eingestürzt. Heftige Winde, die am Dienstag und Mittwoch über den Inselstaat im Mittelmeer hinwegfegten, zerstörten Medienberichten zufolge die Naturattraktion auf der Insel Gozo komplett.

Ministerpräsident Joseph Muscat bestätigte den «herzzerreissenden» Einsturz auf Twitter. «Über die Jahre in Auftrag gegebene Studien hatten darauf hingewiesen, dass unvermeidliche natürliche Zersetzung dieses Wahrzeichen heftig treffen würde», schrieb er am Mittwoch. «Dieser traurige Tag ist gekommen.»

So stattlich sah das Naturwunder noch im September 2016 aus:

FILE PHOTO: Tourists walk on the Azure Window, a 50 metre high rock arch, at Dwejra Point cliffs on the west coast of the Maltese island of Gozo September 23, 2016. REUTERS/Darrin Zammit Lupi/File pho ...
Bild: DARRIN ZAMMIT LUPI/REUTERS

Und nun sieht es so aus – als wäre es nie dagewesen. 

Waves break against the cliffs where the structure known as the Azure Window, because it arched over blue seas popular with divers, collapsed as the Maltese islands were hit by rough seas and stormy w ...
Bild: DARRIN ZAMMIT LUPI/REUTERS

Bereits im vergangenen Jahr war bei stürmischer See ein Stück des «Blauen Fensters» abgebrochen. Erst im Januar hatten die maltesischen Behörden das Betreten der Felsformation unter Strafe gestellt.

Auch in Italien stürmte es teils heftig. Nachdem Unwetter am Montag vor allem im Norden Schäden anrichteten, sprach der Zivilschutz für Mittwoch Warnungen für Mittel- und Süditalien aus. In San Benedetto del Tronto in den Marken verletzte sich eine Frau am Dienstag leicht, als ein Baum auf ihr Auto fiel, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Die Twitter-Gemeinde trauert: 

(sda/dpa/ewo)

Was die Natur sonst noch kann: Blumen in Wassertropfen

1 / 16
Blumen in Wassertropfen
Stiefmütterchen.
quelle: catersnews / / 1082330
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
18 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
sambeat
08.03.2017 22:33registriert März 2014
Steter Tropfen höhlt den Stein. Und irgendwann ist er weg...
Es ist aber schön zu sehen, dass etwas derart altes schlussendlich durch die Natur zerstört wurde. Eigentlich erfrischend, nicht?
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Fischra
08.03.2017 21:53registriert Juli 2016
Ich war vor zwei Tagen auf Gozo und habe mir die wunderschöne Insel angeschaut. Bei diesem Monument habe ich es mir erspart zwischen den vielen Touris mich an diesem Felsen zu ergözen. Leider muss ich sagen, habe ich das nicht gemacht. Der Sturm hat gestern angefängen und war ziemlich heftig. Es gibt aber noch viele wunderschöne Orte da. Zum beispiel die Ġgantija Tempel. Gebaut ca 3600 v Christus. Ihr dürft also trotzdem noch gehen. Es ist traumhaft schön da.
Naturwunder 芦Azure Window禄 zerst枚rt und spurlos verschwunden聽
Ich war vor zwei Tagen auf Gozo und habe mir die wundersch枚ne Insel angeschaut. Bei diesem Monument habe ich es mir erspart zwischen den v ...
00
Melden
Zum Kommentar
avatar
Bowell
08.03.2017 22:21registriert Mai 2014
Ich war mit meiner Freundin letzten Sommer in Malta und wir sind unter dem Bogen hindurchgetauch. War ein tolles Erlebnis und es ist echt schade, dass der Bogen eingestürzt ist, auch wenn es zu erwarten war.
00
Melden
Zum Kommentar
18
Viel mehr Bewerbungen: US-Studierende wollen an Schweizer Spitzenunis – die Sonntagsnews
Der ehemalige Chef des Armeestabs wollte die Veröffentlichung der Höhe seiner Abgangsentschädigung verhindern und die Bewerbungen an Schweizer Spitzenhochschulen aus den USA nehmen deutlich zu: die Sonntagsnews.
Namhafte Schweizer Firmen haben laut «NZZ am Sonntag» nach dem Entscheid des Supreme Court zur Zollpolitik von Donald Trump Rückforderungen angekündigt. «Wir werden versuchen, die Zölle von der US-Regierung zurückzufordern. Ich kann nicht offenlegen, wie viel wir bezahlt haben, aber es sind signifikante Beträge», sagte der CEO der Luxusuhrenmarke Breitling, Georges Kern, zur Zeitung. Auch die Schokoladenfirma Läderach prüfe eine Rückerstattung. «Wenn sich die Möglichkeit ergibt, zu viel gezahlte Beträge zurückzufordern, werden wir das tun», wurde ein Sprecher zitiert. Gemäss Bericht könnten die Aussichten auf eine Rückerstattung für Firmen mit Niederlassung in den USA gut sein. Das betroffene Geschäftsjahr könnte sich im Nachhinein als besser erweisen als bisher kalkuliert. Die Auditoren würden laut Kern die Auswirkungen des Supreme-Court-Entscheids auf die Erfolgsrechnung prüfen.
Zur Story