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«Dieser Sturm ist monströs» – Florida bereitet sich auf nächste Katastrophe vor



Wenige Wochen nach dem verheerenden Sturm «Florence» an der Südostküste der USA warnen die Behörden im US-Bundesstaat Florida vor einem Hurrikan mit meterhohen Sturmfluten. «Dieser Sturm ist monströs», sagte Floridas Gouverneur Rick Scott am Dienstag dem Sender ABC.

Das Nationale Hurrikanzentrums mit Sitz in Miami (Florida) stufte den Sturm «Michael» zu einem Hurrikan der Stufe zwei von fünf herauf - mit Windgeschwindigkeiten von 155 Stundenkilometern.

Das Hurrikanzentrum warnte, «Michael» gewinne weiter an Kraft und werde voraussichtlich an diesem Mittwoch auf Florida treffen. Teile Floridas müssten mit möglicherweise mehr als dreieinhalb Metern hohen Sturmfluten rechnen.

«Das kann man nicht überleben», sagte Scott. «Das Wasser fliesst einfach schnell hinein und saugt alles hinaus.» Scott rief die Menschen in den betroffenen Gebieten dazu auf, sich in Sicherheit zu bringen. «Gehen Sie kein Risiko ein.»

FILE- In this Aug. 22, 2018, file photo Florida Gov. Rick Scott looks on after a news conference at the Florida Department of Transportation (FDOT) District Four Office in Fort Lauderdale, Fla. Florida's 2018 midterm election is one of the most important in years. The governor's office and all three Cabinet seats are on the ballot;  Scott is challenging three-term Democratic U.S. Sen. Bill Nelson; several congressional seats will be competitive; and Floridians will vote on several proposed constitutional amendments. (AP Photo/Wilfredo Lee, File)

Floridas Gouverner Rick Scott bereitet sich auf das Schlimmste vor. Bild: AP/AP

Notstand ausgerufen

Der Gouverneur teilte mit, in 35 Bezirken sei vorsorglich der Notstand ausgerufen worden. Dies ist zunächst ein verwaltungsinterner Schritt, der den Behörden eine schnelle Reaktion erlaubt. Das Hurrikanzentrum warnte, das Wasser würde vor dem Eintreffen des Sturms steigen. Anwohner müssten sofort mit Vorbereitungen beginnen.

Auch die Katastrophenschutzbehörde Fema forderte dazu auf, nicht zu warten und die Gegenden so bald wie möglich zu verlassen. Der Sheriff des Bezirks Wakulla, Jared Miller, warnte auf Facebook: «Dieser Sturm hat das Potenzial eines historischen Sturms.»

Erst Mitte vergangenen Monats hatte der Tropensturm «Florence» die Südostküste der USA getroffen und vor allem in North Carolina und South Carolina zu schweren Überschwemmungen geführt. Mehrere Dutzend Menschen kamen durch «Florence» und die Folgen des Sturms ums Leben.

Grosse Schäden in Mittelamerika

In Teilen Mittelamerikas zeigte «Michael» bereits zerstörerische Kraft. In San Salvador brachte er als Tropensturm starken Regen mit sich. Es kam zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

epa07079541 People cover themselves from the rain before the arrival of tropical storm Michael, Havana, Cuba, 08 October 2018. Cuban authorities decreed the first phase of the hurricanes protocol in five west provinces including Havana before the storm hits the island. Michael was upgraded on 08 October from a tropical storm to a category 1 Hurricane and is expected to continue to strengthen.  EPA/Yander Zamora

Sturm «Michael» war am Montag in Havanna zu spüren. Bild: EPA/EFE

Aus Sicherheitsgründen bleiben die Schulen in dem mittelamerikanischen Land bis Mittwoch geschlossen, wie die Regierung El Salvadors am Montag auf Twitter mitteilte. Bei dem Sturm waren am Wochenende mindestens drei Menschen ums Leben gekommen und Hunderte verletzt worden, wie lokale Medien berichteten.

An der Westspitze Kubas zog der Hurrikan am Montagnachmittag (Ortszeit) vorbei. In der westlichsten Provinz Pinar del Río wurden Windgeschwindigkeiten von mindestens 120 Kilometern pro Stunde gemessen, Böen brachten Wind mit bis zu 171 Kilometern pro Stunde. Das berichtete die Zeitung der Kommunistischen Partei Kubas, «Granma». Das nationale Meteorologische Institut sprach von Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde.

Teile der Küste im Süden von Pinar del Río waren überschwemmt. Mehr als 125'000 Haushalte in der Region waren ohne Strom. «Granma» sprach von mehr als 50 Prozent. Busverbindungen wurden zunächst unterbrochen. Auch die Landwirtschaft habe gelitten, hiess es. (sda/dpa)

So wütete Hurrikan «Florence»

31 Tote nach Wirbelsturm «Florence» im Südosten der USA

Video: srf

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • reffx 10.10.2018 01:15
    Highlight Highlight Wie kann ein Land, welches dermassen vom Klimawandel betroffen ist, nichts dagegen tun wollen?

    Eigentlich ist meine Aussage falsch. Viele wollen etwas dagegen tun, jedoch der Entscheidungsträger nicht...
    • DerRaucher 10.10.2018 02:02
      Highlight Highlight Das ewige Lied in der Politik. Man könnte gewisse Dinge innerhalb kurzer Zeit durchsetzen. Durch nicht wenige Evolutionsblockaden zögern sich diese Dinge dann Jahre oder sogar Jahrzehnte hinaus.
  • rauchzeichen 09.10.2018 21:48
    Highlight Highlight die mit den besten häusern hört man am lautesten schreien. schöne neue welt.
  • River 09.10.2018 20:54
    Highlight Highlight Just a friendly reminder
    Benutzer Bild
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 09.10.2018 20:46
    Highlight Highlight Kann man glleich mal das SMS Ding benutzen.

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