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Nordkorea lässt nun doch südkoreanische Reporter auf das Atomtestgelände

23.05.2018, 06:4723.05.2018, 06:55

Nordkorea hat doch noch den Weg für die Einreise südkoreanischer Journalisten freigemacht, die über die geplante Schliessung des umstrittenen Atomtestgeländes Punggye-ri berichten wollen. Das teilte das Vereinigungsministerium in Seoul am Mittwoch mit.

Nordkorea habe die Liste mit den Namen der Medienvertreter akzeptiert und wolle ihre Einreise genehmigen.

Noch einen Tag zuvor hatte Nordkorea den Südkoreanern den Zugang zu einem Charterflug verwehrt, auf dem Reporter aus den USA, Grossbritannien, China und Russland von Peking nach Wonsan in Nordkorea gebracht wurden.

Journalisten reisen unter grossem Medienrummel nach Nordkorea.
Journalisten reisen unter grossem Medienrummel nach Nordkorea.Bild: EPA/YNA POOL

Der Grund für die plötzliche Umkehr war zunächst unklar. Pjöngjang hatte zuletzt die hochrangigen Kontakte mit Südkorea aus Verärgerung über ein laufendes Militärmanöver des Nachbarn mit den USA vorläufig auf Eis gelegt.

Die für diese Woche angekündigte Zerstörung des Atomtestgeländes im Nordosten des Landes wäre ein wichtiger symbolischer Schritt, mit dem Nordkorea seine Absicht zur atomaren Abrüstung demonstrieren will. Wann genau die Sprengung erfolgen soll, war zunächst unklar.

Satellitenaufnahme des nordkoreanischen Atom-Testgeländes Punggye-ri.
Satellitenaufnahme des nordkoreanischen Atom-Testgeländes Punggye-ri.Bild: AP/©2018 DigitalGlobe, a Maxar company

Die Journalisten in Wonsan warteten darauf, mit dem Zug in die Bergregion gefahren zu werden, in der sich die Testanlage befindet, twitterte der Produzent des britischen Senders Sky News, Michael Greenfield. «Aber wir bekommen hier vor Ort keine Details.»

US-Präsident Donald Trump hatte Pjöngjang umfangreiche Sicherheiten in Aussicht gestellt, sollte ein erfolgreiches Atomabkommen zwischen beiden Seiten zustande kommen.

Die Ergebnisse des Korea-Gipfels:

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Das sind die Ergebnisse des Korea-Gipfels
quelle: ap/korea summit press pool
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Am Dienstag stellte Trump jedoch den Termin für sein geplantes Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un am 12. Juni in Singapur in Frage. Die USA bestehen auf einem kompletten Abbau des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms. (sda/dpa)

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