International
Nordkorea

«Menschliches Versagen»: TV und Radio auf Guam senden Notfallalarm

«Menschliches Versagen»: TV und Radio auf Guam senden Notfallalarm

15.08.2017, 11:2915.08.2017, 11:29

Ein falscher Alarm hat die Einwohner der US-Pazifikinsel Guam in Angst und Schrecken versetzt. Knapp eine halbe Stunde nach Mitternacht (Ortszeit) sendeten am Dienstag Radio- und Fernsehsender der Insel versehentlich eine Gefahrenwarnung ohne genauere Informationen.

Es habe sich um «menschliches Versagen» gehandelt, teilte Sicherheitsberater George Charfauros bei Facebook mit. Es gebe weder einen Notfall noch eine Bedrohung. Zuvor war in einigen Orten auf der Insel zeitweise der Strom ausgefallen.

Die Inselbewohner hätten mit Angst und Verärgerung auf den Fehler reagiert, berichtete das Pacific News Center. Nordkorea hatte in der vergangenen Woche gedroht, bis Mitte August Pläne für das Abfeuern von Raketen in Richtung Guam fertigzustellen. Die USA unterhalten einen strategisch wichtigen Militärstützpunkt auf der Pazifikinsel. (whr/sda/dpa)

Nordkorea droht USA mit "erbarmungslosem" Angriff

Video: reuters
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Rückschlag für Collien Fernandes: Spanisches Gericht spricht Klartext im Fall Ulmen
Collien Fernandes zeigte Christian Ulmen auf Mallorca an. Nun hat ein Gericht dort entschieden, wohin der Fall gehört.
Im November 2024 erstattete Collien Fernandes in Berlin Anzeige gegen Unbekannt wegen der Erstellung sogenannter Deepfakes. Der Fall landete bei der Staatsanwaltschaft Itzehoe, die die Ermittlungen zunächst einstellte. Fernandes warf der deutschen Justiz daraufhin Untätigkeit vor, insbesondere bei Fällen digitaler Gewalt.
Zur Story