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In this photo provided by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un delivers his New Year's speech at an undisclosed place in North Korea Monday, Jan. 1, 2018. Kim said Monday the United States should be aware that his country's nuclear forces are now a reality, not a threat. Independent journalists were not given access to cover the event depicted in this image distributed by the North Korean government. The content of this image is as provided and cannot be independently verified. Korean language watermark on image as provided by source reads:

Kim Jong Un ist ein gefragter Gesprächspartner.  Bild: AP/KCNA via KNS

Jetzt plant auch Japan ein Gipfeltreffen mit Kim

Das Tauwetter um Nordkorea hält an. Nach Donald Trump will sich auch der japanische Premier mit Diktator Kim Jong un treffen. Dies hat einen ganz speziellen Grund. 



Das Japan hat angeblich gegenüber Nordkorea den Wunsch nach einem Gipfeltreffen zwischen Regierungschef Shinzo Abe und Pjöngjangs Machthaber Kim Jong Un geäussert. Das berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag unter Berufung auf diplomatische Kreise.

Japan erhofft sich davon Fortschritte in der Frage von Entführungen japanischer Landsleute nach Nordkorea in den 70er und 80er Jahren. Jetzt, da sowohl die USA als auch Südkorea zur Lösung des Atomkonflikts in Kürze Kim treffen wollten, fürchte Japan, dass die Frage der Entführungen unter den Tisch fallen könnte.

Japanese Prime Minister Shinzo Abe holds a bottle of a drink during a meeting of the upper house budget committee at the parliament in Tokyo, Monday, March 19, 2018. Support ratings for Abe have plunged amid a widening school land sale scandal linked to his wife, possibly risking chances for his third term in party leadership. Abe’s Cabinet has come under fire especially after Finance Ministry officials acknowledged tampered land deal documents, including deleting references to First Lady Akie Abe. (AP Photo/Koji Sasahara)

Trinkt Shinzo Abe bald Kaffee mit Kim? Bild: AP/AP

Für Tokio ist das Thema der Entführungen mit das grösste Hindernis für eine Normalisierung der Beziehungen mit Nordkorea. Die Verschleppten sollten Spionen Pjöngjangs beibringen, Japanisch zu sprechen, und ihnen helfen, sich wie Japaner zu verhalten. Erst 2002 gestand Nordkorea bei einem überraschenden Besuch des japanischen Regierungschefs Junichiro Koizumi, 13 Menschen verschleppt zu haben.

Fünf der Japaner konnten heimkehren. Nordkorea behauptete, die acht anderen Japaner seien gestorben und es habe keine weiteren Entführten gegeben. Damit war für Nordkorea die Sache beendet. Tokio geht jedoch von 17 entführten Landsleuten aus und fordert volle Aufklärung. In einer damals vereinbarten gemeinsamen Deklaration hatte Japan Nordkorea für den Fall einer Lösung der Entführtenfrage und einer Normalisierung der Beziehung wirtschaftliche Kooperation in Aussicht gestellt. (sda/dpa)

Nuklearkrieg, was bedeutet das eigentlich genau?

Video: srf

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