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epa06355161 Pope Francis (L) shakes hands with Myanmar's State Counselor and Foreign Minister Aung San Suu Kyi (R) during a meeting with the authorities, with civil society and with the diplomatic corps at the International Convention Centre in Naypyitaw, Myanmar, 28 November 2017. Pope Francis' visit to Myanmar and Bangladesh runs from 27 November to 02 December 2017.  EPA/ETTORE FERRARI

Papast Franziskus und die burmesische Aussenministerin Aung San Suu Kyi.   Bild: EPA/ANSA

«Tür nicht vor der Nase zuschlagen»: So erklärt der Papst sein Schweigen wegen Rohingya



Papst Franziskus hat seinen zurückhaltenden Umgang mit der Krise um die muslimischen Rohingya-Flüchtlinge aus Myanmar verteidigt. Er habe in seinen offiziellen Reden das Wort «Rohingya» vermieden, um seinen Gastgebern nicht «die Tür vor der Nase zuzuschlagen».

«Sie wussten schon, was ich denke», sagte der Papst am Samstag auf dem Rückflug nach Rom von seiner Asienreise. «Für mich ist am wichtigsten, dass die Botschaft ankommt.»

Während seines Besuchs in Myanmar hatte der Papst die Rohingya nicht beim Namen genannt und die systematische Verfolgung der muslimischen Minderheit auch nicht direkt angesprochen. Kritiker hatten ihm das als übertriebene Rücksichtnahme auf seine Gastgeber ausgelegt. Erst nach einer Begegnung mit Rohingya-Flüchtlingen in Bangladesch hatte der Papst am Freitag den Begriff «Rohingya» verwendet.

epa06361524 Pope Francis (C-R) consoles a Rohingya orphan girl during an Interreligious and Ecumenical meeting for peace at the garden of the Archbishop in Dhaka, Bangladesh, 01 December 2017. Pope Francis' visit in Myanmar and Bangladesh runs from 27 November to 02 December 2017.  EPA/ABIR ABDULLAH

Der Papst tröstet ein Rohingya-Waisenkind in Bangladesh. Bild: EPA/EPA

Die Rohingya werden in Myanmar systematisch verfolgt, mehr als 620'000 Angehörige der Minderheit flüchteten in den vergangenen Monaten ins verarmte Nachbarland Bangladesch. Der Begriff «Rohingya» ist in Myanmar ein Politikum: Die dortige Regierung bestreitet, dass es sich bei der muslimischen Minderheit um eine eigene ethnische Gruppe handelt. Sie betrachtet die Rohingya vielmehr als illegale Einwanderer aus Bangladesch.

Wegen Flüchtlingen «geweint»

Auf dem Rückflug nach Rom zeigte sich der Papst «sehr zufrieden» mit seinen Gesprächen in Myanmar. Er deutete an, in den vertraulichen Unterredungen mit der Staatsführung deutlicher seine Meinung gesagt zu haben als in seinen öffentlichen Äusserungen.

Das Treffen mit den Rohingya-Flüchtlingen in Bangladesch sei für ihn «eine der Bedingungen» für seine Asienreise gewesen, berichtete das Oberhaupt der katholischen Kirche. Die Begegnung habe ihn zu Tränen gerührt, fügte Franziskus hinzu. «Ich habe geweint», verriet der Papst. Er habe allerdings versucht, seine Tränen zu verbergen. (sda/dpa/afp)

Maria Valentina rappt für den Papst

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Video: srf/SDA SRF

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