DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Raumfahrer David Saint-Jacques (rechts), Oleg Kononenko (Mitte) und Anne McClain (links) vor dem Abflug.
Die Raumfahrer David Saint-Jacques (rechts), Oleg Kononenko (Mitte) und Anne McClain (links) vor dem Abflug.
Bild: EPA/EPA POOL

Nach Fehlstart erstmals wieder Raumfahrer zur ISS geflogen

03.12.2018, 23:31

Rund zwei Monate nach dem Fehlstart einer russischen Sojus-Rakete ist erstmals wieder eine Crew zur Internationalen Raumstation ISS geflogen – und kam sechs Stunden später an. Die Rakete mit der US-Astronautin Anne McClain, dem Russen Oleg Kononenko und dem Kanadier David Saint-Jacques startete am Montag planmässig vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur.

Nach der Trennung von der dritten Antriebsstufe nahm das Raumschiff Kurs auf den Aussenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte.

Die russische Raumfahrtbehörde stufte den Start als «erfolgreich» ein. Der Chef der Nasa, Jim Bridenstine, dankte via Twitter allen an der Mission beteiligten Mitarbeitern von Nasa und Roskosmos. «Ad astra» (zu den Sternen), schrieb Bridenstine auf Lateinisch.

Die drei Raumfahrer sollen rund sechs Monate im All bleiben und zunächst die Crew um den deutschen Kommandanten Alexander Gerst verstärken. Die Flug- und Einsatzpläne waren auf der ISS durcheinandergeraten, nachdem im Oktober die Rakete kurz nach dem Abheben versagt hatte. Zwei Raumfahrer konnten sich damals unverletzt retten.

Gerst, der aus Baden-Württemberg stammt, ist seit Juni auf der ISS und hat dort seit Anfang Oktober als erster Deutscher das Kommando inne. Die ISS sei bereit für die neuen Kollegen, twitterte der 42-Jährige. «Wir bringen die ISS nochmal in Form, bevor unsere Freunde mit der Sojus MS-11 ankommen», schrieb er und veröffentlichte Fotos von den letzten Vorbereitungen. (sda/dpa/afp)

IXV – die wiederverwendbare Raumfähre der ESA:

1 / 12
IXV – die wiederverwendbare Raumfähre der ESA
quelle: esa / jacky huart
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Weltraum-Schrott:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Trotz warmen Worten im heissen Genf: Putin braucht das Feindbild USA

Der Gipfel zwischen Joe Biden und Wladimir Putin verlief gesittet. Es gab Annäherungen, aber in wichtigen Punkten bleiben die Differenzen gross. Ein Stimmungsbericht aus Genf.

Heiss war es in Genf. Irgendwann hatte Joe Biden genug. Während der Medienkonferenz am Seeufer entledigte sich der US-Präsident seines Jackets. Kurz nach 19.30 Uhr zeigte das Thermometer immer noch rund 30 Grad. Das zwei Stunden zuvor beendete Gipfeltreffen mit Wladimir Putin hingegen verlief anscheinend angenehm temperiert.

Das lag nicht nur an der Klimaanlage, die die Schweizer Organisatoren in der ehrwürdigen Villa «La Grange» installieren mussten. Der amerikanische und der russische …

Artikel lesen
Link zum Artikel