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The New Italdesign POP.UP is presented during the press day at the 88th Geneva International Motor Show in Geneva, Switzerland, Wednesday, March 07, 2018. The Motor Show will open its gates to the public from 8 to 18 March presenting more than 180 exhibitors and more than 110 world and European premieres. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Der «Pop.Up Next», den die Audi-Tochter Italdesign auf dem Genfer Autosalon zeigt, soll beides können - auf der Strasse autonom fahren und bei Bedarf abheben. Bild: KEYSTONE

VW will mit Autos hoch hinaus – jetzt kommt der Käfer der Lüfte

07.03.18, 15:04 07.03.18, 17:25


Mit dem Auto fahren und jederzeit in die Lüfte abheben - wer träumt nicht davon, so einem Stau aus dem Weg zu gehen? Die Autoindustrie tüftelt bereits an Lufttaxis. Der deutsche Autobauer Volkswagen geht nun einen Schritt weiter und präsentiert ein «Flugauto».

Der «Pop.Up Next», den die Audi-Tochter Italdesign auf dem Genfer Autosalon zeigt, soll beides können - auf der Strasse autonom fahren und bei Bedarf abheben. «Ich kann einen Teil meiner Strecke fahren und einen Teil fliegen und in der gleichen Kapsel sitzen bleiben», erläuterte VW-Digital-Chef Johann Jungwirth am Mittwoch das Konzept gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Autoindustrie tüftelt an Lufttaxis

Video: srf

Drohne und Auto

Das Flugauto ist die Weiterentwicklung des vor einem Jahr an gleicher Stelle gezeigten Ursprungskonzepts. Kern ist eine Kabine für zwei Personen, die auf einem selbstfahrenden Untersatz sitzt. Am Messestand von Italdesign schwebt darüber das Modell einer Drohne, die von Airbus weiterentwickelt wurde.

The New Italdesign POP.UP is presented during the press day at the 88th Geneva International Motor Show in Geneva, Switzerland, Wednesday, March 07, 2018. The Motor Show will open its gates to the public from 8 to 18 March presenting more than 180 exhibitors and more than 110 world and European premieres. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Am Messestand von Italdesign schwebt darüber das Modell einer Drohne, die von Airbus weiterentwickelt wurde. Bild: KEYSTONE

Die Idee ist, dass das autonome Flugmodul über das batteriebetriebene Vehikel fliegt, sich einklinkt und es in die Lüfte mitnimmt. Die Kabine löst sich dann aus ihrem fahrbaren Untersatz, der die nächste Ladestation ansteuert.

Das Konzept sieht vor, dass der Fahrgast sein Reiseziel vorher eingibt und das System entscheidet, welcher Teil der Strecke gefahren und welcher geflogen wird. Der Reisende muss nur einsteigen.

epa05836996 An undated handout photo made available by Airbus on 07 March 2017 shows an artist's impression of the Pop.Up concept vehicle. The modular vehicle 'Pop.Up' was designed by Airbus and Italdesign and premiered at the Geneva International Motor Show on 07 March 2017. The fully electric, zero emission concept vehicle system shall consist of an Artificial Intelligence platform, a passenger capsule and an interface module.  EPA/AIRBUS/ITALDESIGN / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Überlegungen gehen in Richtung eines integrierten Verkehrskonzepts. Bild: EPA/AIRBUS

Strasse, Schiene und Luft

Die Überlegungen gehen in Richtung eines integrierten Verkehrskonzepts: Das modulare System ist laut Jungwirth auch für den Transport von Waren über kurze Strecken geeignet. Denkbar sei etwa, dass Paletten von A nach B durch die Luft transportiert würden.

«Die Vision ist, dass eine solche Kapsel auch in einen Zug integriert werden kann, um einen Teil der Strecke auf Schienen voranzukommen.» Damit würde der Verkehr auf der Strasse, auf der Schiene und in der Luft miteinander verknüpft.

Rechtliche Bedingungen fehlen noch

Vorher müssen die rechtlichen Bedingungen geschaffen und die Teile des Systems zertifiziert werden. «Wenn man das erstmal gelöst hat, sind viele verschiedene Anwendungsbereiche denkbar», sagt Jungwirth. Auch verschieden grosse Kapseln seien dann möglich.

Die Prototypen müssen noch getestet werden. Bis das Konzept abheben kann, wird es voraussichtlich länger dauern. «Wenn alles gut geht, dann würde ich erwarten, dass im Bereich 2025 bis 2030 die ersten Lösungen auf den Markt kommen.» (sda/reu)

Autosalon Genf 2018: Und do no as paar nöi Chläpf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amazonas queen 08.03.2018 00:08
    Highlight Im Spiegel war mal ein guter Kommentar: den Wohlstand, den Europa u.a. durch die Autoindustrie erlangt hat, nimmt man gerne mit. Ansonsten nörgeln.
    0 3 Melden
  • pfffffffff 07.03.2018 21:58
    Highlight Einfach nur Schwachsinn. Diese Entwicklungsmillionen könnten für viel besseres verwendet werden, selbst über die reine Marken-Aufmerksamkeit spült sich das Investment nie wieder rein. Nicht alles, was theoretisch und technisch machbar ist, findet Marktbedingungen und Regulierungen....ganz abgesehen davon ist die heutige Technik basierend auf tonnenweise Batterie-Energie denkbar ungeeignet für schwere Luftgeräte, Nutzlast und Reichweite sind in keinem gesunden Verhältnis zur Grundlast. Da muss erst ein besserer umweltschonender Energieträger her.
    5 3 Melden
  • DerTaran 07.03.2018 19:34
    Highlight Die Flugkomponente könnte benutzt werden um einen Zug zu beladen ohne ihn abzubremsen. Dadurch könnte man Energie sparen (der Zug muss nicht mehr bremsen und beschleunigen) und gleichzeitig schneller sein (keine unnötigen Reiseunterbrechungen um ein- und auszusteigen bzw. zum be- und endladen).
    4 3 Melden
  • Watson=Propagandahuren 07.03.2018 19:24
    Highlight Dauernd Energieeffizienz, CO2-Reduktion usw. propagieren und dann von fliegenden Autos als Innovation sprechen.
    Lustig.
    Beste Qualifikationen um in Deutschland Ministerin für Digitales zu werden
    5 3 Melden
  • word up 07.03.2018 18:56
    Highlight klar, und welcher schadstoff-skandal popt als next up?
    5 2 Melden
  • Zeit_Genosse 07.03.2018 18:40
    Highlight Wie zeigt man der Welt dass man für übermorgen bereit ist? Man überspringt das Morgen. Typische Aktivitäten für Unternehmen mit Verspätung im Markt. Sie werden das mit viel Geld ahfholen müssen.
    6 0 Melden
  • Flint 07.03.2018 16:03
    Highlight Ok, innovativ sieht das ja schon mal aus. Aber wie sieht es mit der Sicherheit aus wenn der Antrieb mal ausfällt? Kommunikation mit anderen Luftfahrzeugen und Flugsicherung? Kollisionsvermeidung und Separation? Internationale Standards für all das? Flug bei Wind, Nebel etc.? Vereisung? Pilotenlizenz (Hubschrauber)? Notfalltraining für Insassen? Kosten? Fluglärm!? Da gibt es noch extrem viele Hürden in den 15 Jahren zu lösen.
    19 8 Melden
  • Triumvir 07.03.2018 15:32
    Highlight VW soll lieber endlich mal ein vernünftiges und günstiges Elektrofahrzeug inkl. Schnelllademöglichkeit vorstellen, anstatt Geld mit solchen Utopien zu verschleudern. Und sie sollen endlich die (Cheater-)Diesel einstampfen.
    38 25 Melden
  • HansDampf_CH 07.03.2018 15:31
    Highlight Alles nur warme Luft und reines Marketing.
    Spart Euch das Geld und baut erstmal saubere Autos...
    46 14 Melden
    • word up 07.03.2018 18:57
      Highlight sehe ich genau so. erst aufräumen, dann weiter!
      2 2 Melden
  • Der Tom 07.03.2018 15:19
    Highlight Ja super! Die machen aber lustige Sachen. Hoffentlich vergessen sie nicht, dass ich bald einen neuen Windelbomber brauche und dann etwas elektrisches suchen werde.... und das muss noch nicht mal fliegen können.
    13 3 Melden
    • Matrixx 07.03.2018 18:45
      Highlight Bei VW sucht man da am falschen Ort.
      Da kommen Start-Ups wie etwa NIO eher in Frage...
      1 0 Melden
    • Tilman Fliegel 07.03.2018 21:04
      Highlight I.D Buzz z.B?
      0 1 Melden

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