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Der katholische Priester Mussie Zerai spricht waehrend einem Medientermin, am Freitag 9. Oktober 2015 in Erlinsbach. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

The Catholic priest Mussie Zerai speaks during a media event, on Friday, October 9, 2015, in Erlinsbach. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der katholische Priester Mussie Zerai in seinem Büro in Erlinsbach im Jahr 2015. Bild: KEYSTONE

Italienische Justiz ermittelt gegen den Schweizer Vorzeige-Priester aus Eritrea

Seit Jahren lebt der eritreische Priester Mussie Zerai in der Schweiz und unterstützt von hier aus Rettungsaktionen auf dem Mittelmeer. Sein Handy gilt als Hilferuf-Hotline für Flüchtlinge, die in Seenot geraten. Jetzt gerät Zerai wegen seines Engagements ins Visier der italienischen Justiz.



Bei Ermittlungen gegen Seenotretter von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer ist nun auch der katholische Priester Mussie Zerai ins Visier der italienischen Justiz gerückt. Italienischen Medienberichten zufolge hat die Staatsanwaltschaft der sizilianischen Stadt Trapani Ermittlungen gegen den Gläubigen aufgenommen. Ihm wird «Beihilfe zu illegaler Einwanderung» vorgeworfen.

Der Welt bekannt ist Mussie Zerai als der eritreische Priester, dessen Handy bis zu 400-mal pro Woche klingelt. Am anderen Ende der Leitung sind Flüchtlinge, die in Seenot geraten sind. Mussie Zerai versucht dann jeweils herauszufinden, wo genau sie sich befinden. Danach alarmiert er die italienische und maltesische Küstenwache. Seine Handynummer wurde in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Notruftelefon. Sein Kontakt wird unter den Flüchtlingen weitergegeben.

Seine Rettungstätigkeiten orchestriert er von der Schweiz aus. Hier lebt der 42-Jährige seit sechs Jahren und arbeitet als katholischer Priester und Seelsorger. Doch jetzt hat er wegen seines Engagements die Justiz am Hals.

Er habe Anfang Woche von den Ermittlungen gegen ihn erfahren, zitiert ihn die Zeitung La Repubblica. Die Anschuldigungen weist er zurück. Er helfe Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Folter auf der Flucht seien. «Das ist meine Aufgabe als Mensch und Priester. Was für ein Verbrechen soll das sein?»

Die italienische Staatsanwaltschaft wirft Mussie Zerai vor, in einem «geheimen» WhatsApp-Chat in Kontakt mit den Seenotrettungsschiffen vor Ort zu sein. Diese habe er jeweils über den Aufenthaltsort von Flüchtlingen in Seenot informiert.

Auf den Namen von Mussie Zerai sei die Staatsanwaltschaft gestossen, nachdem sie ihre Ermittlungen gegen die Hilfsorganisation «Jugend rettet» eröffnet hatte. Über Abhöraktionen seien die Beamten auf den WhatsApp-Chat gestossen.

Er leite die Hilferufe von Menschen in Seenot immer zuerst an die Seenotrettungszentrale in Italien und Malta weiter, sagt Mussie Zerai. Zudem stehe er in Kontakt mit Nichtregierungsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch, Moas oder dem UNHCR. Mit der deutschen Hilfsorganisation «Jugend rettet» habe er aber nie zu tun gehabt, sagt er. Auch nicht sei er in einem geheimen WhatsApp-Chat. 

Die Anschuldigungen gegen ihn sieht der Priester als Teil einer Kampagne gegen die Seenotrettung von Flüchtlingen. «Es gibt da eine Hexenjagd. Die Solidarität für Flüchtlinge und Vertriebene wird kriminalisiert», sagte er dem «Corriere della Sera».

Für sein humanitäres Engagement wurde Mussie Zerai 2015 für den Friedensnobelpreis nominiert. Das Time Magazine listete ihn 2016 unter den «100 einflussreichsten Menschen der Welt» auf. 

Dramatische Rettungsaktion auf dem Mittelmeer

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Video: reuters

Zivile Schiffe als Retter im Mittelmeer

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gavi 10.08.2017 19:04
    Highlight Highlight Wenn er alle die er rettet auch die nächsten 40 Jahre durchfinanziert und zu Hause aufnimmt, dann bitte sehr.
    Aber alle reinholen zu wollen und sich darum foutieren, wer für die aufkommt, ist frech und dreist.
    Ich bin froh aus der Kirche ausgetreten zu sein. Dieser sogenannte Vorzeigepfarrer wird von Kirchensteuern bezahlt. Also von denen und allen anderen arbeitenden Bürger, die dann die "Geretten" finanzieren. Egal, Hauptsache er konnte "Schleppen".
  • Raphael Bühlmann 10.08.2017 19:01
    Highlight Highlight An die rechten Kulturkämpfer: Da seht ihr mal, was christliche Werte sind! Seid ihr jetzt immer noch so scharf drauf, euer "christliches Abendland" zu verteidigen?
    • Roterriese #DefendEurope 10.08.2017 19:16
      Highlight Highlight ja
    • Bärner Gieu 10.08.2017 20:21
      Highlight Highlight An den linken Kulturkämpfer: immer noch scharf darauf, das christliche Europa untergehen zu lassen? Was Kommunismus und Sozialismus nicht geschafft haben, soll nun das Fluten mit Flüchtlingen aus Afrika schaffen? Super Einstellung, merci viumau!
    • Katze mit Brille 10.08.2017 20:32
      Highlight Highlight @Bärner Gui: Flüchtlinge aus Eritrea sind grossmehrheitlich Christen. Wie auch der Pfarrer im Artikel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 10.08.2017 18:45
    Highlight Highlight "Die Anschuldigungen gegen ihn sieht der Priester als Teil einer Kampagne gegen die Seenotrettung von Flüchtlingen."

    Es sind keine Flüchtlinge.
    • Roterriese #DefendEurope 10.08.2017 19:17
      Highlight Highlight Die Genfer Flüchtlingskonvention definiert was Flüchtlinge sind. Ich muss demokrit hier recht geben
    • Ire&ZaES 10.08.2017 19:31
      Highlight Highlight O.k, was dann?
    • Anam.Cara 10.08.2017 21:38
      Highlight Highlight demokrit: Ich finde es erstaunlich, dass du "aus der Ferne" beurteilen kannst, wer Flüchtling ist und wer nicht.
      Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat in der Juli-Statistik ausgewiesen, dass seit Juli 2016 130 Personen aus Afrika einen F-Ausweis erhalten haben.
      Laut SEM gibt es unter den Migranten aus Afrika also durchaus "anerkannte Flüchtlinge".
      Mehr dazu: www.sem.admin.ch
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 10.08.2017 18:15
    Highlight Highlight Was sind das eigentlich für Vollpfosten, die sich hier öffentlich dazu bekennen, dass man gefälligst Menschen in Seenot absaufen lassen soll?
    Für das Poesiealbum der Trolle vom Herrliberg: Es gibt bis dato nicht die Spur einer europäischen Flüchtlingspolitik, die schnelle, faire Verfahren und anschliessend eine rasche und nachhaltige Integration der Menschen mit Flüchtlingsstatus zum Ziel hat. Und es gibt ebenso wenig eine europäische Migrationspolitik, die sich mit den Ursachen der aus Elend, Korruption, Gewalt und Perspektivelosigkeit Flüchtenden beschäftigt. Es gibt nur dumme Sprüche.
  • Einstein56 10.08.2017 17:32
    Highlight Highlight Was soll das Prädikat "Vorzeigepriester"? Das ist absolut fehl am Platz.
  • Chrigi-B 10.08.2017 15:57
    Highlight Highlight War ja höchste Zeit! Geht den Schleppern und ihren Helfern an den Kragen!
  • El Vals del Obrero 10.08.2017 15:18
    Highlight Highlight Man weiss, dass ein Mensch in Seenot ist und benachrichtigt deswegen den Seerettungsdienst und Schiffe, die in der Nähe sind.

    Was zum Teufel soll daran strafbar sein?

    Nach meinem bisherigen Rechtsverständnis wäre es eher strafbar, das *nicht* zu tun ("unterlassene Hilfeleistung").
    • El Vals del Obrero 10.08.2017 17:02
      Highlight Highlight Und das kann man am Natel unterscheiden können?
  • Angelo C. 10.08.2017 15:06
    Highlight Highlight Zitat:

    "Er helfe Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Folter auf der Flucht seien. «Das ist meine Aufgabe als Mensch und Priester. Was für ein Verbrechen soll das sein?»"

    Und da bekanntlich kaum je Eritreer vor "Gewalt, Krieg und Folter" fliehen, sondern mehrheitlich aus rein wirtschaftlichen Gründen migrieren, ist der Herr Pfarrer bloss ein ganz gewöhnlicher Schlepper, der in Italien rechtskräftig verurteilt und von der Schweiz ausgeschafft gehört.

    Amen
    • Bärner Gieu 10.08.2017 20:22
      Highlight Highlight Wie wahr, wie wahr!

Millionen-Gewinn im Flüchtlings-Business: Asylfirma ORS legt erstmals Zahlen offen

Jahrelang hat sich die Flüchtlingsbetreuungsfirma ORS gegen Transparenz gewehrt. Jetzt gibt sie erstmals Geschäftszahlen preis.

Wie viel Geld die ORS Service AG verdient, beschäftigt seit Jahren Medien, das Parlament, den Bundesrat: Die Firma betreibt primär für die öffentliche Hand über 100 Asylunterkünfte mit fast 90'000 Schlafplätzen. Obwohl das Geld zu grossen Teilen vom Staat stammt, veröffentlichte ORS nie Gewinnzahlen. Die Firma gehört einer Beteiligungsgesellschaft in London. Die Schlagzeilen waren entsprechend: Von «verstecktem Profit auf dem Buckel von Flüchtlingen» oder «Profiteuren des Elends» war die Rede.

Nun …

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