International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der 2-jährige Yulen ist immer noch 110 Meter tief im Schacht – Retter haben neue Idee



epa07285714 A handout photo made available by the Fire brigades of Malaga shows the 30 centimeters wide borehole in which a two-year-old fell down in the town of Totalan in Malaga, southeastern Spain, 13 January 2019, (issued on 15 January). Reports on 15 January 2019 state that rescue teams continue trying to reach the bottom of the 110-meters-deep well into which the child fell after more than 40 hours of works.  EPA/Malaga Fire brigades / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der Schacht ist 110 Meter tief. Bild: EPA/EFE/Malaga Fire brigades

Helfer suchen in Spanien weiter verzweifelt nach dem zweijährigen Jungen, der beim Spielen in einen mehr als 100 Meter tiefen Brunnenschacht gestürzt sein soll. Die Rettungsarbeiten für den kleinen Yulen wurden an der Unfallstelle in einem ländlichen Gebiet der Gemeinde Totalán in der Provinz Málaga auch in der Nacht zum Dienstag nicht unterbrochen.

Es gebe vorerst noch keine Neuigkeiten, teilte der nationale Unfallnotdienst am Dienstag auf Twitter mit. Ob Yulen noch am Leben war, blieb vorerst unbekannt.

Der Kleine soll am Sonntagmittag bei einem Ausflug seiner Familie aufs Land in den offenen Schacht gefallen sein, der nur einen Durchmesser von rund 25 Zentimeter hat. Mit einer Kamera drang man bis in eine Tiefe von knapp 80 Metern vor und fand dort eine Tüte mit Süssigkeiten, die Yulen bei sich gehabt hatte.

Weil sich Erde gelöst habe, die den Schacht verstopfe, komme man mit der Kamera bisher aber nicht weiter vorwärts, teilten die Rettungsteams mit. Der Schacht ist insgesamt 110 Meter tief.

Die Polizei hatte am Montag eingeräumt, man habe zwar «noch keinen physischen Beweis» dafür, dass das Kind tatsächlich in dem Loch sei. Aufgrund der Angaben der Eltern, die das Kind im Schacht hätten weinen hören, schliesse man andere Möglichkeiten zunächst aber aus.

An der Suche beteiligten sich gut hundert Angehörige der Feuerwehr, der Polizei, des Zivilschutzes und anderer Notdienste. Nach der Abtragung der abgelösten Erde und der Verstärkung der Innenwände des Schachtes wollte man möglichst noch am Dienstag parallel zum Schacht ein Bohrloch anlegen, um zu dem Kind zu gelangen. Zudem wurde erwogen, mit Spezialmaschinen den Schacht auszuweiten. (aeg/sda/dpa)

So wars inThailand: Immer noch kein Lebenszeichen von den 12 Jungen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

«Ehe für Alle» im Ständerat

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie die Engländer und der «protestantische Wind» die Spanische Armada zerzausten

Ende Mai 1588 lief eine gewaltige spanische Flotte aus dem Hafen von Lissabon aus. Ziel der Grande y Felicísima Armada («Grosse und allerglücklichste Kriegsflotte») war eine Insel im Norden: England. König Philipp II. aus der spanischen Linie der Habsburger, Schwert der katholischen Gegenreformation und Herrscher über das riesige spanische Imperium, wollte ein für alle Mal mit dem lästigen protestantischen Königreich zwischen Nordsee und Atlantik aufräumen. 

Die Voraussetzungen waren …

Artikel lesen
Link zum Artikel