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A Somali girl cries and speaks on her phone as she tries to locate her missing mother, at the scene of a bomb blast near the Sahafi hotel in the capital Mogadishu, Somalia Friday, Nov. 9, 2018. Four car bombs by Islamic extremists exploded outside the hotel, which is located across the street from the police Criminal Investigations Department, killing at least 20 people according to police. (AP Photo/Farah Abdi Warsameh)

Nach Spitalangaben wurden mindestens 106 Menschen verletzt. Bild: AP/AP

Zahl der Toten bei Islamisten-Anschlag in Somalia steigt auf 53



Einen Tag nach einem schweren Bombenanschlag auf ein Hotel in Somalia ist die Zahl der Toten auf mindestens 53 gestiegen. Darunter sind auch sieben Angreifer der islamistischen Terrormiliz Al-Schabaab.

Mehrere Zivilpersonen erlagen am Samstag in Spitälern ihren Verletzungen, andere wurden tot aus den Trümmern des angegriffenen Hotels Sahafi in Mogadischu geborgen, wie der Polizeibeamte Ali Hassan Kulmiye berichtete. Am Freitagabend hatten die Behörden zunächst von 32 Toten gesprochen. Nach Spitalangaben wurden mindestens 106 Menschen verletzt.

Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft und will dort eine radikalislamische Herrschaftsform etablieren.

Die Gruppe bekannte sich zu dem Anschlag in der Hauptstadt. Zunächst hatten sich zwei Selbstmordattentäter in ihren Autos am Eingang des Hotels in die Luft gesprengt. Dann explodierte auf der Rückseite des Hotels eine Autobombe.

Fünf Al-Schabaab-Kämpfer, die Militäruniformen trugen und das Hotel stürmen wollten, wurden nach Angaben der der Polizei von Sicherheitsleuten getötet. Das Hotel nahe der belebten Kreuzung «Kilometer vier» unweit des Flughafens ist unter anderem bei somalischen Regierungsvertreten beliebt.

Seit dem Sturz des Diktators Mohammed Siad Barre Anfang der 1990er Jahre kommt es immer wieder zu Gewalt. Somalia gilt als gescheiterter Staat mit verbreiteter Gesetzlosigkeit. (kün/sda/dpa/reu)

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