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epa06866883 A handout photo made available by the Thai Navy SEAL on 06 July 2018 shows Thai military personnel carrying equipment inside a cave complex during the ongoing rescue operations for the youth soccer team and their assistant coach, at Tham Luang cave in Khun Nam Nang Non Forest Park, Chiang Rai province, Thailand. According to latest reports, a former Thai Navy diver has died during the rescue operations to safely bring out the youth soccer team out of the cave. Rescuers are bringing supplies and food into the cave, where the missing 12 boys and their coach remain trapped since 23 June, as efforts to drain the cave have not been successful due to rainy weather.  EPA/THAI NAVY SEAL HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Bild: EPA/THAI NAVY SEAL

Taucher bei Rettungsaktion in thailändischer Höhle gestorben



Bei der versuchten Rettung der in einer thailändischen Höhle eingeschlossenen Jugendlichen ist ein Taucher ums Leben gekommen. Der Ex-Angehörige der thailändischen Spezialeinheit Navy Seals sei aufgrund von Sauerstoffmangel gestorben, teilten die Behörden mit.

Demnach hatte der Mann versucht, Sauerstoffbehälter in der Höhle zu platzieren und auf dem Rückweg das Bewusstsein verloren. Es ist der erste tödliche Zwischenfall bei den bislang glimpflich verlaufenen Bemühungen um eine Bergung der Jugend-Fussballer und ihres Trainers in der nördlichen Provinz Chiang Rai.

Die Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren und ihr Trainer sitzen seit dem 23. Juni in der Höhle fest, nachdem ihnen Wassermassen den Rückweg abgeschnitten hatten. Das Team hatte die Höhle nach einem Training aufgesucht, war dabei wohl von einer Sturzflut überrascht worden – und hatte sich vor den Wassermassen immer tiefer ins Innere gerettet.

Wasserpegel angestiegen

Kurz bevor britische Rettungstaucher die Gruppe am späten Montagabend (Ortszeit) mehr als drei Kilometer vom Höhleneingang entfernt entdeckt hatten, war das Wasser in der Höhle nahe der Grenze zu Myanmar wieder angestiegen. Regenfälle erschweren die Bergungsarbeiten, in der Region am 20. nördlichen Breitengrad ist zwischen Juni und Oktober Regenzeit.

Für die Rettung der Eingeschlossenen gibt es mehrere Szenarien. Entweder sollen die Kinder in Begleitung von Rettungstauchern aus dem überfluteten Teil der Höhle herausschwimmen. Oder es könnte von oben eine Öffnung in die Höhlendecke gebohrt werden, um die Eingeschlossenen herauszuheben. Behörden und Rettungskräfte favorisieren die erste Variante.

Vorbereitet werden die Nachwuchsfussballer – so gut es geht – mit Tauchunterricht. Trainiert wird vor allem das Aufsetzen der Tauchmasken und das Atmen unter Wasser. Medien diskutierten auch die Möglichkeit, die Höhle mit Hilfe von Pumpen so weit auszutrocknen, dass die Jungen sie zu Fuss verlassen könnten. Angesichts der Wassermassen erscheint diese Lösung derzeit aber unwahrscheinlich. (sda/dpa/afp)

Um gerettet zu werden, müssen die Kinder tauchen lernen

Video: srf

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