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FILE - In this file image made from video of an Aug. 14, 2017, broadcast in a news bulletin by North Korea's KRT,  North Korean leader Kim Jong Un receives a military briefing in Pyongyang. Conventional wisdom says that if North Korea were ever to use its nuclear weapons, it would be an act of suicide. To many who have studied how nuclear strategies actually work, it’s conceivable North Korea could escalate to a nuclear war and still survive. Tuesday’s missile test suggests once again it may be racing to prepare itself to do just that _ but only if forced into a corner. (KRT via AP Video)

Der nordkoreanische Diktator Kim Jong Un überwachte den Raketentest höchstpersönlich.  Bild: AP/KRT via AP Video

Japan-Überflug ein «zielgenaues Vorspiel auf Guam» – Kim kündigt weitere Raketentests an



Kims irre Kriegsphantasien werden konkreter. Nordkorea hat bestätigt, am Dienstag eine Mittelstreckenrakete über Japan hinweg gefeuert zu haben. Die amtliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, die Rakete sei genau am vorgesehenen Ziel im Pazifik gelandet.

Nordkoreas Führer Kim Jong Un erklärte, der Test sei «ein erster Schritt der Koreanischen Volksarmee im Pazifik und ein bedeutungsvolles Vorspiel, um Guam in Schach zu halten». Weitere Übungen seien dazu notwendig. 

Die Mittelstreckenrakete vom Typ Hwasong-12 habe «auf der vorgesehenen Flugbahn» die Halbinsel Oshima und Kap Erimo auf der nordjapanischen Insel Hokkaido überquert. Sie sei «akkurat» am vorgesehenen Ziel im Pazifik gelandet. Kim Jong Un habe den Abschuss der Rakete überwacht.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Tests

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den jüngsten Raketentest Nordkoreas am Dienstagabend einstimmig als «empörend» verurteilt. Die 15 Mitglieder des höchsten UNO-Gremiums riefen Pjöngjang auf, weitere Tests zu unterlassen und im Einklang mit früheren UNO-Resolutionen sein Atomprogramm einzustellen. Der Weltsicherheitsrat war am Dienstagabend (Ortszeit) in New York zu einer dreistündigen Dringlichkeitssitzung zusammen gekommen. «Der Sicherheitsrat betont, dass diese Handlungen Nordkoreas nicht nur eine Bedrohung für die Region sind, sondern für alle UNO-Mitgliedstaaten», hiess es in der von den USA entworfenen Erklärung. (sda)

epa06169199 (FILE) - A photo made available by the North Korean Central News Agency (KCNA), the state news agency of North Korea, shows  the North Korean inter-continental ballistic rocket Hwasong-14 being prepared before a test launch at an undisclosed location in North Korea, 04 July 2017. Media reports on 28 August 2017 state that North Korea has launched a missile and the Japanese Government warns it is headed towards northern Japan.  EPA/KCNA

Kim hat eine Rakete vom Typ Hawsong 12 abgefeuert. Bild: EPA/KCNA

Washington unterhält auf dem US-Territorium einen grossen Marine- und Luftwaffenstützpunkt. Am Dienstagabend hatte die nordkoreanische Führung erklärt, der Raketentest sei eine Antwort auf die Manöver des südkoreanischen und US-Militärs.

Trump: «Alle Optionen auf dem Tisch»

In New York beriet am Dienstagabend (Ortszeit) der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung über den Raketentest, der weltweite Empörung ausgelöst hatte. US-Präsident Donald Trump bekräftigte seine Drohung, dass im Umgang mit Nordkorea «alle Optionen auf dem Tisch» lägen. Auch Nordkoreas Verbündeter China kritisierte das Vorgehen seines Nachbarlandes scharf.

Mit seinen Raketentests hat Nordkorea wiederholt gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates verstossen. Der Konflikt um Nordkoreas Raketenprogramm spitzte sich deutlich zu, nachdem Pjöngjang im Juli zwei Interkontinentalraketen testete, die womöglich auch Ziele auf dem US-Festland erreichen könnten. Der UNO-Sicherheitsrat beschloss daraufhin eine Verschärfung der Strafmassnahmen gegen das Land. (sda/afp/dpa/reu)

Nordkorea: Dritter Raketentest in einem Monat

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • mein Lieber 30.08.2017 06:59
    Highlight Highlight Gibts heute immer noch so viele Blitze wie gestern wenn ich die Anderson Air Base erwähne? =)
    • LaPaillade #BringBackHansi 30.08.2017 08:16
      Highlight Highlight Wie gestern auch schon weiss ich nicht so genau, wo da das Problem sein sollte. Schliesslich ist ja Guam US-Territorium (Leider ohne Staatsrechte, wie beispielsweise Puerto Rico und Am. Samoa). Oder warum sollte ein Staat keine Stützpunkte auf seinem Territorium unterhalten?
    • mein Lieber 30.08.2017 11:01
      Highlight Highlight LaPaillade: das stimmt, doch sollte sich die USA nicht wundern wenn ihr Machtgebahren in "feindnahen" Gewässern Reaktionen hervorruft.
    • LaPaillade #BringBackHansi 30.08.2017 13:44
      Highlight Highlight Und da stellt sich dann die Frage nach dem Huhn und dem Ei...

      Und selbst wenn: Dann hättest du nicht auf Guam referenzieren sollen, sondern auf die zahlreichen Militärischen Installationen in Südkorea und in Japan.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flint 30.08.2017 02:00
    Highlight Highlight Man muss auch bedenken, dass in Nord Korea am 9. September Nationalfeiertag ist. Gewöhnlich nimmt das Säbelrasseln an solchen Tagen zu. Ich hoffe mal, dass das Theater dieses mal nicht eskaliert.

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