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LGBT-Community auf der Flucht in die USA

«Karawane» erreicht die US-Grenze – es sind 80 Leute aus der LGBT-Community



Eine erste Gruppe der Karawane von Migranten aus Mittelamerika hat am Wochenende die mexikanische Stadt Tijuana an der Grenze zu den USA erreicht. Es soll sich um etwa 80 Migranten handeln, von denen die meisten Mitglieder der LGBT-Community sind, wie CBS berichtet. Sie seien vor Diskriminierung und Bedrohungen in ihren Heimatländern auf der Flucht.

Sie hätten sich vom Haupthorst der Karawane getrennt, weil sie dort verbalen Belästigungen ausgesetzt gewesen seien. Die Migranten wollen in den USA Asyl beantragen. 

epaselect epa07160138 A group of members of the LGBT community, who separated from the caravan of Central American migrants are travelling through Mexico, arrives to the border city of Tijuana, from where they will ask for asylum to the United States, in Tijuana, Mexico, 11 November 2018. The 85 migrants, who traveled by bus, are the first members of the caravan to reach the border with the United States, and arrived in the city after passing through San Luis Rio Colorado (Sonora) and Mexicali (Baja California).  EPA/JOEBETH TERRIQUEZ

Auf der Flucht vor Diskriminierung und Bedrohungen in ihren Heimatländern haben sie es bis zur mexikanischen Grenzstadt Tijuana geschafft. Bild: EPA/EFE

Verschiedene Karawanen mit Tausenden Migranten aus Honduras, Guatemala und El Salvador sind in Mexiko unterwegs in die USA. Viele der Auswanderer flüchten vor der Gewalt in ihrer Heimat, die vor allem von mächtigen Jugendbanden ausgeht. Die sogenannten Maras betreiben Drogenhandel und Schutzgelderpressung, kontrollieren ganze Stadtteile und zwangsrekrutieren Jugendliche.

«Wir sind aus Honduras weggegangen wegen der Armut und weil es keine Arbeit gibt», sagte Karin Julissa Ramos Mancia. Gemeinsam mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Freundin ist sie bereits seit drei Wochen unterwegs.

Trump setzt Verschärfung von Asylrecht in Kraft

US-Präsident Donald Trump hatte den Zug der Migranten nach Norden zuletzt immer wieder als Invasion bezeichnet. Es seien viele schlechte Menschen darunter. Beweise für seine Behauptungen legte er nicht vor.

Zur Begrenzung der illegalen Zuwanderung aus Zentralamerika hat US-Präsident Donald Trump eine Verschärfung des Asylrechts in Kraft gesetzt. Vorläufig dürfen nur noch Menschen in den USA Asyl beantragen und gewährt bekommen, die legal einreisen.

Damit werden die USA einen anderen Weg beim Asyl einschlagen als die EU. Dort können alle Einreisenden – auch solche, welche die EU-Grenzen unerlaubt überschreiten – Asyl beantragen und werden nicht automatisch abgeschoben. (whr/sda)

Die sogenannte «Karawane» zieht Richtung Norden

Trump gerät in Rage und verbannt CNN-Reporter

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Video: srf

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • FrancoL 13.11.2018 17:23
    Highlight Highlight "Sie seien vor Diskriminierung und Bedrohungen in ihren Heimatländern auf der Flucht"

    und da wollen sie in die USA, dem USA wo der Weisse Mann sich seiner Wut entledigen will und mit Trump einen Befürworter dieser Wut gefunden hat.

    Also so richtig verstehen kann ich dies überhaupt nicht.
    • Eh Doch 15.11.2018 09:01
      Highlight Highlight Welches Leid ist dringender und schlimmer?
      Oder wo ist die Not am grössten?
      Wenn du diese Frage beantwortest hast du deine Lösung
    • FrancoL 15.11.2018 13:07
      Highlight Highlight @Eh Doch; Es ist schwer erfahrenes Leid mit zukünftigem Leid zu vergleichen. Darum gibt es keine Lösung die heute optimal ist.
      Ich denke mir aber, dass in einem Land zu landen in dem man grundsätzlich nicht willkommen ist, nicht unbedingt die bessere Lösung darstellt, gleich welche zusätzliche Diskriminierung noch dazu kommt.
    • Eh Doch 15.11.2018 13:16
      Highlight Highlight FrancoL, es gibt extrem Situationen (nähmlich wenn dein Leben bedroht ist, sei es durch äussere Gewalt oder auch Hunger) dann überlegst du dir nicht ob es "in Zukunft" eine gute Wahl gibt, es gibt aber genau jetzt in dieser Situation eine bessere. Das habe ich gemeint mit Not/Leid, cheggsh?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 13.11.2018 14:25
    Highlight Highlight Interessanter Fakt:

    Gegen diese "Invasion" hat Trump 15'000 Soldaten losgeschickt, um die USA vor diesen Menschen zu "schützen".

    Gegen die verheerenden Feuer in Kalifornien hat er keine Soldaten geschickt. Gegen das Feuer kämpfen insgesamt 8'000 Leute.
    • lilas 13.11.2018 14:49
      Highlight Highlight Ja das Trumpelstilzchen kann Prioritäten setzen!
  • KentoyourBarbie 13.11.2018 14:03
    Highlight Highlight Es bricht mir das Herz. Diese Menschen fliehen aus ihrem Land in der Hoffnung auf ein sicheres Leben... und werden vorverurteilt und wahrscheinlich wieder weggeschickt. Sie haben nichts falsch gemacht, außer am falschen Fleck der Erde geboren zu werden.
    • Eh Doch 15.11.2018 09:00
      Highlight Highlight Finde ich schön dein Kommentar.
      Schade dass man hier in der Schweiz nicht so über die "eigenen" Flüchtlinge denkt..
  • i-Aeglos 13.11.2018 14:00
    Highlight Highlight Es ist doch egal, ob diese Leute aus der LGBT-Comunity sind oder nicht.
    Es sind Menschen, darauf kommt es an.
  • DieWaage 13.11.2018 13:41
    Highlight Highlight Flüchtlinge haben sich vom Haupthorst der Karawane getrennt, weil sie dort verbalen Belästigungen ausgesetzt gewesen seien. Trump: Es seien viele schlechte Menschen darunter. 🤔
    • DieFeuerlilie 13.11.2018 14:39
      Highlight Highlight Naja.. mit den ‘schlechten Menschen‘ meinte er _garantiert_ nicht LGBT-Hasser, glaub‘ mir..

      Warte nur, bis er den ersten Tweet zu diesem Thema absetzt.

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